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Schäden durch Friederike

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BeitragRe: Schäden durch FriederikeSa 07 Apr, 2018 19:56
sarracenia hat geschrieben:Da ich gerne wandere, konnte ich es diese Woche zweimal (27+30km) bewundern, dass es beim letzten Sturm wieder nur die Fichten erwischt hat.
Die Laubbäume stehen immer noch und die Kiefern haben nur teilweise Äste verloren.

Als damals diese Monokulturwälder angelegt wurden, dachte man nur an eines: Geld!


Das würde ich so allein nicht sehen.
Holz war schon immer wichtig für die Menschen im Alltag. Viel mehr als heute diente es doch als Baustoff für Häuser und Schiffe, Brennmaterial, bei vielen Alltagsdingen wurde Holz verwandt. Allerdings war den Meisten irgendwann schon wichtig, dass es preiswertes Holz war, welches eben schnell wuchs. Und irgendein schlauer Waldbauer hat eben dann mal festgestellt, hups, der Fichtenwald meines Vater kann ja schon verwertet werden ;-)
Wenn du einen gesunden Mischwald zulassen wolltest, müsstest du eigentlich jeden Wald sofort sperren, damit dieser sich selbst umbauen kann. :roll: :mrgreen: Heißt, dass dann über Jahre so wie im Kerngebiet "Bay. Wald" jegliche Forstwirtschaft und menschlicher Eingriff zu lassen ist, den Urwald in all seiner Varianz zuzulassen.
Mir hat mal eine junge Försterin/Forsttechnikerin erklärt, dass das Erzgebirge eigentlich ein beinahe undurchdringlicher Dickicht war, das Miriquidi. Und erst als der Mensch seine Wege da durch suchte, wurde der Dickicht gelichtet und bestimmte Pflanzen regelrecht verdrängt, weil sie zum Beispiel die Pferde sterben ließen.

Den finanzielle Aspekt als alleiniges Interesse bei der Anlage der Monokulturen zu sehen, würde ich nicht beipflichten.
Es ging meistens um mehr und es war auch harte Arbeit, um das Holz an den Mann zu bringen.
Schließlich sagt man nicht umsonst, der heute gepflanzte Baum bringt erst dem Enkel oder Urenkel Geld. :wink:
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BeitragRe: Schäden durch FriederikeSa 14 Apr, 2018 14:53
Servus Loony,

ich denke, deswegen werden ja oft Fichten gepflanzt, weil dann nicht erst der Enkel oder Urenkel was davon hat. Und es war nicht nur der Bayerwald früher ganz anders und dichter, das war überall in Deutschland so. In meinen Historischen Weltatlas (noch von der Schule her) hab ich eine Karte von Deutschland zur Römerzeit, da sieht man, wie viel Wald es da noch gegeben hat, da war der größte Teil Deutschlands ein Waldgebiet. Aber der Mensch hat dann Platz gebraucht, um Felder anlegen zu können (die Rodungsinseln um den Münchner Süden herum sprechen eine deutliche Spracher) und hat außerdem das Holz gebraucht, und z. B. im Bayerwald und Erzgebirge auch zur Glas- und Erzverhüttung und sonst auch zum Heizen. Der Ebersberger Forst z. B. war vor 200 Jahren nur noch ein lichter Hutewald, immerhin mit großen Laubbäumen. Dann kam man auf die Idee, den mit Fichten aufzuforsten, und um 1890 kam es dann zur Plage der Nonnenraupe. Also, ich denke schon, dass die Waldbauern auch was tun können, insbesondere aber auch im Staatswald mit seinen deutlich größeren Waldflächen könnte einiges getan werden, um ein intakteres Waldbiotop zu schaffen.

Alles Gute

Max
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