Wollemi Pine - kleines Problem - Pflanzenkrankheiten & Schädlinge - GREEN24

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Wollemi Pine - kleines Problem

Braune Blätter, kleine Tierchen, was tun, wenn Schadbilder auftreten ...
Worum geht es hier: Krankheit oder Schädling? Braune Blätter, kleine Tiere, was tun...
Neben den verbreiteten Schädlingen wie Blattläuse, Spinnmilben, Wollläuse, Schmierläuse, Schildläuse, Thripse, Weiße Fliege und Trauermücken gibt es auch häufige Pilzerkrankungen wie echten und falschen Mehltau, Rost und Schimmel, die zu Flecken und Schäden an der Pflanze führen. Neben den chemischen Mitteln wie Insektizide und Fungizide gibt es auch oft gute Hausmittel zu Bekämpfung der Krankheiten oder Schädlinge. Ein optimaler Standort bezüglich Licht und Boden, die richtige Erde oder ein neues Substrat sowie regelmäßiges Düngen können eine Pflanze stärken und unanfälliger gegen Schädlingsbefall und Krankheiten machen.
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Azubi
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BeitragFr 20 Jun, 2008 7:24
Hallo,

ich habe mir doch zu grosse Sorgen gemacht. Da meine Wollemi auf dem
Balkon steht, hatte ich zu erst gedacht, dass es evtl. an den Temperaturschwankungen
liegt. Aber: Sie treibt aus!!! \:D/ Sie hat jetzt mehrere neue Triebe bekommen.
Ich hoffe nur, dass es auch so bleibt.
Nur mit der Überwinterung habe ich noch meine Probleme. Soll sie in den Keller oder soll ich sie vielleicht in der Wohnung lassen? :-k
Naja, bis dahin ist noch ein bisschen Zeit.

Grüsse
Thomas
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BeitragFr 20 Jun, 2008 11:01
Hi Thomas,

hmm..ich denke, in der Wohnung überwintern wäre keine so gute Idee.
Die Wollemia wächst ja nördlich von Sydney, das Klima ist zwar etwas wärmer - wahrscheinlich ähnlich wie in Südengland oder auf den Kanalinseln - aber es ist trotzdem durch Jahreszeitenwechsel gekennzeichnet.
Das sieht man auch an der Pflanze: sie hat klar erkennbare Jahreszuwachstriebe, an deren Spitze dann eine Überwinterungsknospe ausgebildet wird, die jetzt bei uns allen kräftig ausgetrieben hat.
Und wenn man Pflanzen, die an eine Winterruhe angepasst sind, im Winter zu warm hält kommen die durcheinander.
Ich würde wirklich zu hellem Keller raten - oder meine Methode, sie so oft wie möglich, auch bei nur 4 oder 5 Grad draußen zu lassen und nur bei Frost reinzustellen - hat meiner sehr gut getan :wink:

Beste Grüße,

der Gartenplaner
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Azubi
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BeitragSa 21 Jun, 2008 8:51
Hallo Gartenplaner,

danke für den tollen Tip. Werde es nach Deiner Methode
probieren.

Gruss
Thomas
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Beitragbraunfärbung - winterhärteMo 14 Jul, 2008 15:19
hallo zusammen.
meine wollemipflanze hat nun schon den zweiten winter im freien hinter sich. noch befindet sie sich in einem topf, sobald ich aber einen würdigen platz gefunden habe, wird sie eingepflanzt. die braunfärbung von nadeln war/ist auch bei mir zu beobachten, aber immer nur im frühling, bevor die neuen triebe kommen.
grüße, udo
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BeitragMo 14 Jul, 2008 21:46
Hallo Udo,

vielen Dank erst mal für deinen Beitrag!
Mich würde noch brennend interessieren, in welcher Ecke Deutschlands du wohnst, wegen der klimatischen Bedingungen, und wie und wo genau du die Wollemi im Topf draußen überwintert hast?? :o
Ich hab mich diesen endgültigen Schritt nicht getraut, auch, weil ich die Wollemia ja erst im späten Herbst umgetopft hatte.........aber auch, weil Pflanzen in Töpfen ja meist frostempfindlicher sind als ausgepflanzte.
Aber deine Erfahrungen könnten vielversprechend für unsere/meine Hoffnung auf ein erfolgreiches Auspflanzen sein :D

Beste Grüße,

der Gartenplaner
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BeitragüberwinternSa 19 Jul, 2008 13:43
ich wohne in Österreich/Vorarlberg/Hohenems
koord: +47° 22' 0.00", +9° 40' 0.00"
433 meter über dem meeresspiegel
im winter gibt es öfters mehrtagige perioden mit mehr als -10grad celsius
auch -15grad schon dagewesen, aber nicht auf dauer.
meine pflanze steht im freien - im topf, ca 1m von der hauswand entfernt.

würde sie in zwei oder drei jahren gerne auf meinem grundstück pflanzen. suche mir noch den richtigen platz dafür.

interessant wären für mich angaben über die wurzelart des wollemi. ist es ein flach- herz- oder pfahlwurzler? in der nähe eines ev zukünftigen standortes verläuft in 1,5 metern tiefe und ca 2 metern entfernung ein schmutzwasserkanal. da ich fest damit rechne, dass mein wollemi in 20 jahren schon eine recht stattliche größe haben wird, wäre es interessant zu wissen wie sich seine wurzeln entwickeln. gibt es informationen hiezu?

gruß und dank!!
udo
Bilder über Wollemi Pine - kleines Problem von Sa 19 Jul, 2008 13:43 Uhr
wollemi.JPG
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BeitragSa 19 Jul, 2008 19:18
Hi Udo,

vielen Dank für die Infos!
Und die Pflanze hat schon 2 Winter in dem Topf draußen verbracht?

Hmm....da bei der Wuchshöhe immer wieder 12m angegeben ist, muss man davon ausgehen, dass sie mindestens auch 6-8m breit wird, und damit liegt der Abwasserkanal natürlich im Wurzelbereich - die Wurzeln nehmen meist den gleichen Raum unter der Erde ein, wie die Krone oberirdisch.....
Bei Weiden sind Abwasserleitungen problematisch, weil die Wurzeln das Wasser suchen, bei der Wollemia weiss mans ja nicht, kennt ja noch keiner :wink:

Mir fiel nur auf, dass sie in sehr schlanken, hohen Töpfen verkauft werden - daher meine Mutmaßung, dass sie vielleicht eine Pfahlwurzel ausbilden?
Dann würde der Großteil der Wurzeln eher in einem kleinen Radius um den Baum bleiben und dort in die Tiefe gehen......

Aber das ist jetzt wirklich nur mal so geraten.....

Beste Grüße,

der Gartenplaner
OfflineInka
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BeitragWollemi mit braunen BlattspitzenSa 09 Aug, 2008 17:05
Hallo Wollemi Freunde,

meine Wollemi Pine steht nunmehr den zweiten Sommer bei mir, ist inzwischen von 30 auf 75 cm gewachsen, weil sie inzwischen - wie von den Experten vorher gesagt - zweimal pro Jahr austreibt, im Frühling und Hochsommer.

Die Pflanze hat geschützt draußen überwintert und dies gut vertragen; das Rheinland ist verhältnismäßig mild. Ab März, April steht sie frei in der Sonne, was sie ja auch soll. Flankierte Pflanzen helfen gegen kalte Ostwinde und Hitzestress.

Das Problem der braunen Blattspitzen ist mir auch bekannt. Neulich habe ich einige Exemplare im Gartencenter gesehen, an denen ganze Blätter braun waren. Gut ist das nicht, so viel steht fest, auch wenn die Pflanze weiter austreibt.
Ob mangelnde Luftfeuchte allein daran schuld ist, wage ich zu bezweifeln, denn es hat genug geregnet - viellicht fehlen wichtige Spurenelemente.
Ich nehme grundsätzlich Regenwasser zum Gießen und verwende regelmäßig normalen Grünpflanzendünger, um Mangelerscheinungen zu verhindern. Als Erde empfiehlt sich ein leicht saures Substrat (Rhododendron), die ich mische mit lockerer Erde für fleischfressende Pflanzen und getrocknetem Moos aus dem Terrarienhandel. So bleibt das Substrat locker und kann Wasser speichern. Knochenharte Erde sind schlecht, weil die Wurzeln nicht wachsen können, zu große Töpfe auch. Dan vernässt die Erde und die Wurzeln faulen. Also nicht zu früh umtopfen! Erst wenn die Wurzeln aus den Wasserlöchern lugen, wird der Topf zu klein.
Einmal kräftige Überschwemmung ist im Übrigen weitaus besser als ständig geringe Mengen Wasser. Wichtig ist, dass der Wurzelfuß nicht nass steht, sonst faulen die Wurzeln ebenfalls. Die dann unterversorgten Blätter werden braun.

Halb sonnig und geschützt vor Winden ist wohl am günstigsten; so trocknet der Topf nicht so schnell aus und die Verdunstung hält sich in Grenzen. Ich löse das, indem ich Pflanzen, etwa Farne, in gebührenden Abstand drumherum stelle, die wiederum mit ihren Blättern, vor Wind und zu starker Austrocknung schützen. Diesselbe Funktion übernehmen wohl im Freien die bewachsenen Hänge im Tal.

Was sagen eigentlich die Australier dazu? Hat da mal wer angefragt?

Gruß Inka
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BeitragSo 28 Sep, 2008 15:00
Hallo Inka,
vielen Dank für deine Infos!!
Hmm...ich weiss nicht, ob das mit dem kleinen Topf so gefährlich ist....

In der freien Wildbahn ist der Wurzelraum ja auch nicht begrenzt und wenn ich sie auspflanze, was ich in ein paar Jahren vorhabe, ja ebenfalls nicht mehr.

Ich hab meine in einem schlanken hohen Topf letzten November gekriegt, der meinem Empfinden nach viel zu klein war - er war auch gut durchwurzelt beim Umtopfen.
Ich hab dann im November umgetopft - eigentlich viel zu spät für Koniferen - in normale Gartenerde und den Winter hat meine ja, wie schon beschrieben, zum größten Teil draußen verbracht, nur bei Nachtfrösten und auch tagsüber durchgehend kalten Perioden kam sie in den kalten Keller.
Dann im April, als mir klar wurde, dass ich noch gar keine konkrete Stelle zum Auspflanzen habe, habe ich sie nochmals umgetopft, in einen viel größeren Topf in eine Mischung aus lehmiger Gartenerde, sandigere Gartenerde, Kompost und natürlich unten in den Topf eine ordentliche Schicht Blähton-Kügelchen für den Wasserabfluss.
Bei dem Umtopfen sah ich, dass sie zu dem Zeitpunkt erst anfing, überhaupt neue Wurzeln zu bilden - zwei neue Wurzelspitzen schauten aus dem Erdballen von November raus, der noch nicht durchwurzelt war.

Den Sommer stand sie in der Sonne, nur den Topf im Schatten auf der Terrasse, etwas durch die Möbel geschützt, wie man auf dem Foto sehen kann und fühlte sich auch in der recht schweren Erde sehr wohl......ich glaube, dass sie auf organische Nährstoffgaben sehr gut ansprechen, hab ja eine Handvoll Kompost in die Gartenerde gemischt beim umtopfen, danach bekam sie keinen Dünger mehr.
Der oberste Schopf ist bei mir gewachsen und deutlich größer als die alten Austriebe der letzten Jahre beim Händler *freu*

Diesen Winter werde ich sie wohl auch wieder reinholen, wenn es durchgängig friert - vielleicht aber schon nicht mehr bei jedem Nachtfrost...mal schaun....


Beste Grüße,

der Gartenplaner
Bilder über Wollemi Pine - kleines Problem von So 28 Sep, 2008 15:00 Uhr
PICT0206.JPG
Azubi
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BeitragMo 29 Sep, 2008 23:10
nabend!
mann mann mann! ich bin ja gespannt, ob dieses experiment bei mir funktioniert. heute haben die leute schon die scheiben in der früh gekratzt...
ich glaub, ich wickel sie bald in ihren schutz ein. ich habe den eindruck, dass ihr die kälte gar nicht gefällt. zwei junge nadeln der frischesten triebe sind damit beschäftigt braun zu werden.

man darf gespannt bleiben...

gruss
Plastik
Azubi
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BeitragWollemi PineDi 12 Mai, 2009 23:48
Hallo ich bin neu hier,
habe 2 Wollis, eine ist im 3 Jahr und die Zweite im 2. Jahr. Beide sind total unterschiedlich in Form, Wuchs und Wachstum. Habe sie im März nun endlich in meinem Garten geplanzt. Die Nachtkälte hat Ihnen nicht geschadet, sollte Ihnen ja auch nichts anhaben können (in Sydneys Heimat ist es im Winter ja auch kalt, unter anderem gibet es ja auch Schnee.
Beide haben im Topf bis dato im nicht beheitzten Eingangsbereich des Hauses gestanden. Licht und Wasser tut Ihnen gut. Bilder folgen ...
Bis dahin Gruß Peter
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