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Häcksler, wer hat Erfahrung damit?

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Azubi
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Hallo zusammen,

nächste Woche bietet A..i Süd einen Leisehäcksler zu 129 ? an. Da wir relativ viele Äste von Büschen und Reben haben, überlegen wir nun, ob sich das rentiert, bzw., ob so ein Ding zu empfehlen ist. Kann man auch Strünke, also z.B. von Rosenkohl damit schreddern oder geht sowas gar nicht?
Wer von euch hat Erfahrung damit und kann uns mitteilen, ob wir das Geld ausgeben sollen oder lieber nicht.
Über Antworten würden wir uns sehr freuen

Lg Schoferle
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BeitragMo 03 Sep, 2007 20:09
Ich habe schon den 2. Häcksler,
wobei mein jetziger richtiger Schrott ist.
Man sollte schon darauf achten dass er auch etwas größere Äste häckselt,
meiner ist recht schnell verstopft.
Bin am überlegen,
ob ich mir nicht einen neuen zulege,
da auch ich recht viel Büsche habe.
Wie gut der von Aldi ist kann ich nicht sagen,
wobei die Ware von ihm nicht die schlechteste ist.
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BeitragMo 03 Sep, 2007 20:42
Der Preis ist gut, Lidl auch die Woche auch einen, 4 cm Aststärke, bis 2.500 Watt.
Zu feuchtes Gut verstopft sehr leicht, Leisehäcksler haben Walzen, die das Schnittgut zerdrücken. Die anderen haben rotierende Messer und sind daher lauter.
Vielleicht funktioniert das auch bei trockenen Rosenkohlstrunken.
Wenn Du nur deshalb fragst, dann verwende die doch einfach als untere Schicht in einem Hoch- oder Hügelbeet. Dort stören sie nicht so, wie im Kompost.
Aber praktisch sind Häcksler schon, wenn man viele Sträucher hat. Holz braucht ja ewig, um zu verrotten.
Für große Obstbäume sind die mit 4 cm Schnittstärke ungeeignet. Jeder Zweig, der nicht durch das Loch passt muss dann per Hand weggeschnitten werden, was bei einer starken Verästelung lästig ist.
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BeitragMo 03 Sep, 2007 20:58
Wie recht du hat :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
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BeitragMo 03 Sep, 2007 23:24
Bei Billighäckslers ist es ja oft so, dass am Boden des Einfüllzylinders ein mit Messern besetzter Teller rotiert und das Häckselgut seitlich durch den Auswurf befördert. Dabei kann es, wie schon geschrieben wurde schnell zu Verstopfungen kommen, wenn das Häckselgut zu feucht ist, was sehr oft der Fall ist. Wenn die Maschine dann noch zu wenig Puder im Gepäck hat, steht sie mehr, als dass sie läuft!
Sehr von Vorteil ist es, wenn der Auswurf möglichst senkrecht ist.
Wie das mit Leisehäckslern so ist, weiss ich ehrlich gesagt nicht, wobei ich fast dazu raten würde, eine Maschine mit Kraftstrom zu kaufen, wenn der Garten dementsprechend groß ist!
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BeitragDi 04 Sep, 2007 9:26
selten entstehen probleme durch mangelnde motorleistung. Viel häufiger liegt es an konstruktionsmängeln, die zu ärger führen. Solche häcksler leiden dann dauernd an verstopfung, die bei H. fast ebenso unangenehm ist wie bei Menschen 8)

Ich habe mich heuer entschlossen, unseren H. zu erneuern, der genau diese eigenschaften hatte - und siehe da, mit dem neuen gibt es keine probleme mehr. Und das, obwohl gleiche
- marke
- typ (rot. messer)
- leistung

Es liegt eben am know-how des designers.
Was auch wichtig ist, ist ein stopfer und ein möglichst grosser einfüll-trichter.
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BeitragFr 07 Sep, 2007 18:01
Gestern habe ich den ganzen Nachmittag gehäckselt,
nicht mit meinem Schrott.
Ich bekam von bekanten ein Hecksler geliehen,
war das eine Freude, nicht einmal war verstopft.
Der Hecksler hatte Walzen und das Heckselgut fiel Senkrecht nach unten.
Ob ich nun Laub oder Äste in den Häcksler füllte schwupp die wupp war alles unten. :mrgreen:
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BeitragFr 07 Sep, 2007 19:49
Nun müssen wir nur noch warten, bis Du Deine Rosenkohlstrünke abgeknabbert hast im Winter. So war ja mal die Frage.... lach.
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BeitragSa 08 Sep, 2007 6:29
Dreitagebart hat geschrieben:Nun müssen wir nur noch warten, bis Du Deine Rosenkohlstrünke abgeknabbert hast im Winter. So war ja mal die Frage.... lach.

Das habe ich keine aber durch den Hecksler ist alles durchgegangen,
hartes bis ganz weiches.
Ich hatte jede Menge verblühter Sonnenblumen die sind ebenfalls durchgegangen.
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BeitragDo 13 Sep, 2007 11:49
Wir haben vor kurzem einen alten Garten übernommen und uns einen Leisehecksler geliehen (von den Schwiegereltern mit militärisch gepflegtem Garten) haben dann festgestellt das die Hauptprobleme darin bestehen, dass wildgewachsene Äste oft erst mühselig kleingeschnitten werden müssen da sie sonst nicht in die Öffnung passen. Außerdem bauen Kleinteile wie deine Wurzeln oder unsere Tannenzapfen nicht den ausreichenden Druck auf damit sie zerheckselt werden können. Das führt logischerweise zu Verstopfungen. Also mein Fazit : die Einfüllöffnung mal vergleichen mit anderen Geräten und Entscheiden mit welcher Art Garten man es zu tun hat. :wink:

Mfg butterfly
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Ich grabe diesen alten Fred mal wieder aus, nachdem ich schon diverse unerfreuliche Häcksler Erfahrung gemacht habe.
Da der nächste große Grünschnittanfall erst nächstes Frühjahr ist- will ich mich nun vorbereiten :D

Mein Problem:
Meine Stauden und der Efeu bleiben bis zum Frühjahr ungestutzt, um den Insekten und Vögeln Schutz zu bieten.
Nächstes Frühjahr möchte ich dann kräftig zurückschneiden und das Schnittgut in gut zerkleinerter Form dem Kompost zuführen oder als Mulch verwenden.
Aber ich finde keinen geeigneten Häcksler. Ich hatte nun schon einen Leise-Walzenhäcksler eines Diskounters- die Zerkleinerungswirklung war kaum gegeben, der Einzug dauernd verstopft - also zerkleinern mit Handschere wäre ähnlich schnell gewesen...
Ein gebrauchter Scheibenhäcksler war ähnlich schlecht.
Eine bekannte Staudengärtnerin arbeitet mit einem Häcksler der Starkstrom braucht (habe ich nicht im Garten und will ich eigentlich auch nicht...)

Wie macht ihr das ? Irgendwelche Empfehlungen ? Würde mich sehr freuen.

Vg Sandra
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hallo

efeu im kompost ist keine gute idee und zum mulchen schon garnicht :wink: es sei denn du willst den im garten schnell und flächendeckend verbreiten, am besten in die komposttonne entsorgen, die abgeholt wird :wink:

https://www.gartenjournal.net/efeu-kompost

leicht verholzte stauden schneide ich mit der schere klein, ganz wichtig nie stockrosen stängel durch den häcksler jagen wenn noch samenkapseln dran sind, ich habs gemacht und nun ist alles voller sämlinge #-o
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Hi,

Stauden bleiben hier auch stehen bis zum Frühling. Dann wird geschnitten, alles auf einem Haufen getrocknet und teilweise lässt es sich dann im ganz eng gestellten 230V - Walzenhäcksler schreddern. Klappt aber nur, wenn das Pflanzenmaterial nicht zu faserig ist, also zum Beispiel Clematis wickelt sich eher um die Walze, als dass sie sich brechen ließe.
Was sich nicht schreddern lässt, werfen wir ins Hochbeet oder auf den Kompost und hacken es mit einem Spaten klein.
Manche Sachen, wie Thuja oder dünne Äste mit sehr viel Laub, muss man beim Shreddern mit Zweigen mischen, die wenig Laub und Öle enthalten, damit die Walze nicht verstopft.
Efeu würde ich ähnlich Thuja einschätzen, also nicht pur zu häckseln. Hab ich aber noch nie durchgejagt.

Ein Shredder mit Schneiden müsste eigentlich mit jeder Form von trockenem Grünschnitt klar kommen. Ich kenne Leute, die damit Heu für alte Pferde klein schneiden. Waren vielleicht die Schneiden bei deinem Leih-Häcksler schon stumpf? Oder war das Schreddergut zu feucht und hat den Häcksler verklebt?
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@Rose- Danke für den Link. Bislang hatte ich den Efeu auch entsorgt. Dieses Jahr muss ich die Beeren auch im Winter abschneiden, ein paar fressen ja Tauben und Amseln,aber bei weitem nicht alle. Ich glaube aber auch, dass ein Schnitt dem Efeu gut tut- ich sah kürzlich eine Efeuhecke von unten bis oben blühend- da war ein Insektenflug =D> =D> und sehr schön war es auch.

@Silberfisch- wahrscheinlich war mein Häckselgut doch zu feucht #-o ich dachte abschneiden und häckseln wäre gut, weil man es nicht dreimal anpacken muss. Außerdem habe ich auch nicht wirklich Platz, die Sachen irgendwo trocknen zu lassen....

Evtl werde ich doch die Schere nehmen oder es ganz auf den Kompost geben...Irgendwie ärgerlich, dass es da nichts perfektes gibt. Blätter werden ja schnell zersetzt (ok- bis auf Eiche...) . aber etwas verholzte Halme- wäre doch gut sie zu zerkleinern...

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