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Papaya Keimlinge im Minigewächshaus

Tipps zur Pflege, Vermehrung, Aufzucht von Pflanzen aus Saatgut ...
Worum geht es hier: Vermehrung, Anzucht und Aufzucht von Pflanzen...
Vermehrungsarten (wie kann ich eine Pflanze vermehren), Saatgut (in welcher Erde, wie zur Keimung bringen, Samen ernten), Aussaat (wann aussäen, Temperatur zum Keimen, wie viel Licht und Luftfeuchtigkeit, welches Wasser und wie oft gießen), Pikieren (wann teilen, Wurzeln trennen und vereinzeln, wie und wann umpflanzen), Stecklinge (wann schneiden und wie anschneiden), Anzucht (welches Substrat, im Gewächshaus oder Freiland), Düngen von jungen Pflanzen, Blüte und Frucht (wann kommt das erste Blatt, die erste Blüte oder Früchte).
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Hallo

Am 16. Juni, also vor ca 1,5 Wochen habe ich eine Papaya gefuttert und einige der Samen einfach mal in die Erde gesteckt um sehen, ob was draus wird.. und nunja.. bis jetzt ist das hier draus geworden:

Bild Bild

Habe allerdings nicht weit voraus gedacht und auch gar nicht damit gerechnet, dass überhaupt so viele aufgehen und da ich es grad noch vom letzten Pflanzversuch vor zwei Jahren rumliegen hatte, hab ich sie in dieses 1-Euro-Minigewächshaus vom Tedi mit Papptöpfchen gepackt. Vorsichtshalber habe ich mit nem Schraubenzieher in die Töpfchen unten Löcher reingestochen.

JEtzt steh ich vor mehreren Problemen.. Die Töpfchenbatterie ist nicht besonders groß, das "Gewächshaus" nicht besonders hoch und die Pflänzchen geben richtig Gas. Die vorne ganz rechts ist als erstes vor 3-4 Tagen aus der Erde gekommen, die anderen danach. Die letzten zwei Tage war es regnerisch und bewölkt. Sie stehen in der Küche am Südfenster. Ich habe noch welche in einem größeren Häuschen im Wohnzimmer, aber da tut sich noch nicht so viel. Da kommt jetzt erst ein einzelnes schüchternes Pflänzchen. Im Wohnzimmer haben sie's etwas kühler.

Meine Mutter sagt, man kann diese Töpfchenbatterie zu gegebener Zeit einfach in einzelne Töpfe zerschneiden und dann samt Pappe in einen größeren Topf stecken. Stimmt das? Hat da jemand Erfahrungen damit? Oder kann man vielleicht einfach den Boden der Töpfe vorsichtig abschneiden? Möchte die Kleinen nicht verletzen.

Außerdem würde ich sie gerne raus auf den Balkon stellen, damit sie mehr Licht bekommen. Fürchte aber, dass es ihnen Nachts ggf zu kühl werden könnte? Könnte sie auch am Abend wieder reinholen, das wäre jetzt das kleinste Problem. Das Häuschen im Wohnzimmer zieht bei schönem Wetter täglich auf den Balkon um und kommt abends wieder rein.

Mit dem Deckel kann ich mir was einfallen lassen, bzw habe ich eine ca 40cm hohe viereckige Plastikbox in der Abstellkammer, die mal ein Aquarium war. Die ließe sich mit wenigen Handgriffen zum Treibhäuschen umfunktionieren.

Das Minigewächshaus-Problem hab ich auch mit meinen Testweise eingepflanzten Chilis.

Bin für alle Tipps dankbar.
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Habe mir jetzt einfach mal überlegt, dass ich, wenn sie noch etwas größer sind, die Töpfchenbatterie mit einem Messer auseinander schneiden werde, vorsichtig den Boden entferne und sie dann mit dem unten offenen Papptöpfchen in den neuen Topf umsetzen werde. Habe von der Arbeit ein richtig scharfes Sicherheitsmesser da, mit dem das ohne Probleme geht und mit dem es sich auch ziemlich genau schneiden lässt. Wenn sie überleben und größer werden, haben die doch sicherlich genug Kraft, um das Pappzeug zu sprengen? Wenn das ne blöde Idee ist, dann sagt es mir bitte.

Außerdem habe ich gestern einfach mal den Deckel abgemacht und sie mit auf den Balkon genommen. Über den Tag verteilt haben sie ungefähr im Stundentakt sogar schon insgesammt ca 20-30 Minuten pralle Knallsonne bekommen, bevor sie dann wieder vom Balkon in die Küche umgezogen sind, als die Sonne den Balkon komplett ausgestrahlt hat. Das wäre den Kleinen dann sicher zu viel geworden, aber die häppchenweise Prallsonne scheint ihnen ganz gut gefallen zu haben. Am Küchenfenster hatten sie dann trotzdem noch 2-3 Stunden volle Sonne, aber halt durch die Scheibe. Habe pingelig genau drauf geschaut, dass sie nicht komplett austrocknen, aber sie sind jetzt nicht mehr so durchweicht wie vorher. Da ich die Woche Urlaub habe, kann ich regelmäßig drauf schauen und schnell reagieren, wenn irgendwas nicht passt.

Der Deckel ist und bleibt wahrscheinlich auch weg. Im Moment sieht es in dem Anzuchtschälchen so aus:
Bild Bild

Bei dem größeren Anzuchthaus im Wohnzimmer muss ich mir dann auch noch was überlegen. Das hat leider Plastiktöpfchen dabei, die aber etwas größer sind. Da kann ich sie vielleicht länger drin lassen, bis sie kräftig genug sind, dass sie das umpflanzen überstehen. Dort sind allerdings auch erst 2 von 24 eingepflanzten Kernen gekeimt.
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Die Töpfchen lassen sich ganz leicht mit einer Schere auseinanderschneiden, sie sind ja feucht.
Und den Boden würde ich dran lassen, denn da kommen meist schon Wurzeln durch.
Kannst du dann alles komplett in größere Töpfe setzen, das macht gar nichts.
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Ok danke. Habe beim Rumgoogeln auf einer Seite gelesen, dass solche Papptöpfchen eigentlich Mist sind, weil die Wurzeln kaum durch kommen. Da macht frau sich natürlich Gedanken. Und mir nen Kopp machen, das kann ich ganz besonders gut :wink:
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Inzwischen haben es schon alle aus der Erde geschafft :D (bis auf einen Nachzügler, der vielleicht auch gar nicht mehr kommt - außer dem Samen ist nichts in der Erde zu finden) Entschuldigung, aber ich bin grad noch immer richtig begeistert davon, dass da überhaupt was keimt.

Kommt mir vor, als würden sie durch das kurze Sonnenbad jeweils einen kleinen Wachstumsschub bekommen. Bisher auch keine Beschwerden über den fehlenden Deckel und die dadurch viel geringere Luftfeuchtigkeit. Sorge nur vorsichtig per Sprühflasche dafür, dass die kleinen Töpfchen nicht austrocknen und warm haben sie's auch ohne Deckel.. heute mal mit nem Thermometer durch die Wohnung gelaufen. Je nach Zimmer zwischen 25 und 30° :| kein Wunder, dass mir ständig so heiß ist.

Ich hoffe nur sie halten es in den Minitöpfchen noch aus, bis die ersten richtigen Blättchen da und die Pflänzchen zumindest ein klein wenig stabiler sind. Bei den größeren sind die Blätter schon zu sehen, aber halt superklein. Oder ist das egal, wenn ich sie sowieso nur samt Pappbecher in den neuen Topf verfrachte?
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Lass sie einfach etwas in Ruhe und schau nicht so oft hin, das mögen sie nicht :wink:

wenig betüddeln, siehe hier post79494.html#p79494
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Hallo

Keimen und bis zu den ersten Blättchen ist bei Carica papaya absolut problemlos. Keimrate bei frischen Samen 99%, mittelfristige Überlebenschance 1%. Die grosse Schwierigkeit beginnt erst nach den ersten Blättchen, das erste Jahr ist extrem schwierig. Wenn welche dieses Jahr überleben, wird's wieder einfacher und unproblematischer.

Besser mit unserem Klima zurecht kommen die Vertreter der Gattung Vasconcellea ("Bergpapaya"). Die keimen auch problemlos, kommen aber auch unkompliziert durch die Kinderstube.

Guck doch mal in diesen Thread rein. Da machen ganz viele ihre Erfahrungen mit ausgesäten Papayas. Bist also nicht allein... :wink:

Viel Glück für deine Sämlinge!

LG
Vroni
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Oh, ich muss hinschauen :shock: und ich freu mich jedes mal, dass sie gekeimt sind und so fidel aussehen. Ich hoffe, das bleibt auch so. Muss auch bei dem Wetter ein Auge auf die Kokoserde in den Töpfchen halten. Die trocknen wahnsinnig schnell durch bei so viel Hitze und Sonne.

Morgen wird eingekauft. Töpfe, Erde und Dünger für die Papayas, Mango und meine Chilis und vielleicht noch 1-2 Pflanzen.

Kann man die schon an den Keimblättchen erkennen? Der Google Bildersuche nach sind das wohl erstere, also keine Bergpapaya. Einfach eine der kleinen, die ich im Supermarkt gekauft hab. Keine dieser großen Flugpapaya. Solange sie überleben, werde ich sicher noch einige Tage lang begeistert sein und wenn sie es nicht schaffen, dann eben nicht :wink: Ist ja nicht viel verloren, wenn auch ein wenig schade.

Ich bin mir allerdings jetzt schon ziemlich sicher, dass, wenn sie es bis zum Winter schaffen, ich Probleme mit dem Überwintern kriegen werde. Das könnte wirklich schwierig werden.

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