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Ein großes Schattenwurf Problem

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Azubi
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BeitragEin großes Schattenwurf ProblemDo 21 Jul, 2016 20:32
Servus und Guude wie man bei uns sagt,

ich bin zwar in diesem Forum neu angemeldet und doch wurde mir schon fachmännisch geholfen! Ein dickes Lob an dieses Forum!

Durch meine Registrierung und der schon erwähnten guten Beratung, frage ich einfach mal:

Meine Eltern, speziell meine Mutter, hat ein großes Problem mit dem Schattenwurf der vom Nachbar gepflanzten Tannen/Fichten.

Zu Baubeginn ca 1990, auf der Grenze waren die Bäume ca. 2-3m hoch gewachsen. Inzwischen überragen diese aber locker die der Haushöhe von ca. 12m! Auf der nach SW gerichteten Terrasse kommt zur Zeit erst nach 16.00 Uhr die volle Sonne an! Der damals angelegte Rasen besteht fast nur noch aus Moos. Auch die an der Grenze gepflanzten Johannis - und Stachelbeeren wachsen nur spärlich.

Dazu wachsen einige Bäume extrem Richtung Haus, da sich das Wachstum nur nach außen bewegt... Innen kommt kein Licht mehr an und das ganze Gewicht der Äste entwickelt sich nach außen...?!

Anbei noch eine Luft-Aufnahme des Grundstücks...
Unbenannt.jpg


Achso, mit dem Nachbar kann man leider nicht reden! Seit ca. 15 jahren wird versprochen, das die Bäume gefällt werden. Seit 15 Jahren ist nix passiert...

Ich hoffe, in diesem Forum kennt jemand dieses Problem und kann mir, meinen Eltern helfen!

Danke und viele Grüße
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Das grösste Problem bei sowas ist wohl der nachbarschaftliche Frieden. Vermutlich haben deine Eltern auch nicht viel davon, wenn sie zwar die Entfernung der Bäume veranlassen konnten, danach aber Krieg mit dem Nachbar herrscht.

Hast du denn schon einmal in die entsprechenden Verordnungen und Paragraphen der Gemeinde/Bundesland geschaut? Ich weiss nicht, wie das bei euch geregelt ist, aber wenn du schreibst die stehen auf der Grenze (Grundstücksgrenze nehme ich an?) und wachsen so stark zum Haus bez aufs Grundstück deiner Eltern hin, dann würde ich fast wetten, dass es da irgendwo einen Paragraphen gibt, der deinen Eltern das Recht gibt, mindestens auf den Rückschnitt dieser Äste zu bestehen. Fragt mal bei der Gemeinde nach, wie die Verordnungen dazu aussehen (wie die bei euch heissen kann dir bestimmt noch jemand anderes hier sagen).

Ich kenne das ähnlich von meinen Eltern und deren Grundstück. Runherum Nachbarn, einfachere und weniger einfachere, im Endeffekt aber ist Kompromissbereitschaft und Deals aushandeln ein sehr guter Weg an sein Ziel zu kommen, ohne einen Nachbarschaftskrieg anzuzetteln. Da wäre also die Frage, warum fällt euer Nachbar die Bäume nicht, wenn er es doch seit 15 Jahren verspricht? Finanzielle Gründe? Dann könnten deine Eltern vielleicht etwas dazu geben, auch wenn sie natürlich nicht müssten. Zeitliche Gründe oder keine Lust auf die Arbeit die das gibt? Dann wäre vielleicht das Angebot mitanzupacken bei der Fällaktion eine Lösung. Der rechtliche Weg, sofern es diesen gibt, sollte die letzte Möglichkeit sein, denn dies führt fast unweigerlich in den Streit. Es schadet aber sicher nicht, sein Recht zu kennen und dies dem Nachbarn diplomatisch(!) zu verstehen zu geben, gleichzeitig aber gemeinsam nach einer Lösung zu suchen.
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Servus,

da bleibt eigentlich nur übrig, dass man sich gartentechnisch auf den Schatten einstellt und z. B. Schattenstauden pflanzt und auch sonstige Pflanzen, die nicht so viel Licht brauchen. Und die 3 Häuser auf dem Bild gehören doch zusammen, oder? Das ist ja ein großes Grundstück, und da gibt's auch sonnige Plätze, wie ich das sehe. Also einfach gute Miene zum bösen Spiel machen. :)

Alles Gute

Max
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Guude,

ich hatte gehofft das jemand einen "Geheimtrick" kennt ;-).

Rechtlich gesehen gibt es tatsächlich wenig Möglichkeiten. Aber wir werden jetzt häufiger auf den Rückschnitt der Äste bestehen. Bzw genau das nicht tun und hoffen das die Äste so schwer werden, das sie den Baum selbst um ziehen. So ein bisschen Wind oder ein schneereicher Winter würde da helfen. So wie die ersten 3 Bäume ( im Bild ganz links der Reihe) aussehen, dürfte es die nächsten Jahre soweit sein.
Inzwischen wissen wir auch das der Nachbar eigentlich ein Baumjournal, zwecks Versicherung, führen müsste. Begutachtet wurde allerdings noch nie etwas!

Danke trotzdem für eure Hilfe.

Viele Grüße
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Servus Flo,

Baumjornal führen? Das hab ich noch nie gehört! Was hat's damit denn auf sich?

Alles Gute

Max
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Der Mist dabei ist, dass man sich beizeiten wehren muss, sonst verjährt der Anspruch auf Widerspruch. Das haben deine Eltern wohl versäumt. Geht von den Bäumen keine Gefährdung aus? Dann kann man was dagegen unternehmen.
Hier gabs mal einen Wirbelsturm, der hat eine ca. 15 m hohe Tanne, die (schon vor Baubeginn) auf der nördlichen Grenze zum Nachbargrundstück stand und mich nicht störte, in der Mitte auseinandergebrochen und die fliegende Hälfte zum Glück in den Garten des Nachbarn geschmissen. Der hätte bei Nordwind einiges demolieren können.
Liebe Grüße
Marieluise
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MaxM hat geschrieben:Servus Flo,

Baumjornal führen? Das hab ich noch nie gehört! Was hat's damit denn auf sich?

Max


Damit weist man nach, dass die Bäume regelmäßig auf Schäden oder von ihnen ausgehende Gefahren besichtigt wurden (tote Äste, u.ä.).
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Servus Daylily,

danke für die Auskunft!

Alles Gute

Max

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