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Populus tremula - Zitter-Pappel

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BeitragPopulus tremula - Zitter-PappelSa 29 Mär, 2014 18:55
Populus tremula - Zitter-Pappel

Andere Namen: Espe, Aspe.

Familie: Salicaceae (Weidengewächse)

Gattung: Populus (Pappeln)

Herkunft:
Die Espe oder Zitter-Pappel ist in Europa, Westasien und Nordafrika verbreitet. Lediglich in Portugal, Südspanien und Sizilien fehlt sie. Sie ist in Europa, insbesonders in Mitteleuropa die am meisten vorkommende Pappelart.

Habitus:
20-35 m hoher, sommergrüner Laubbaum. In seiner Jugend besitzt er eine eher lichte Krone, diese wird später kegelförmig und im Alter unregelmäßig breit-rundlich ausgebildet. Der Stamm ist vollholzig und meist gerade.

Alter:
Mit 60 Jahren ausgewachsen kann sie etwa 100 Jahre alt werden.

Wurzeln:
Pfahlwurzler, der später kräftige Seitenwurzeln ausbildet.

Rinde, Borke:
Jüngere Silber-Pappeln haben eine glatte gelbbraune Rinde, die mit rautenförmigen Korkwarzen behaftet ist. Ältere Bäume bekommen eine dunkelgraue, längsrissige Borke.

Knospen, Triebe, Blätter:
Die Knospen sind gelblich bis dunkelbraun. Ihre Laubblätter sind rundlich mit einem längeren Stiel. Bereits bei schwachem Wind beginnen die Blätter zu zittern, daher ihr Name "Zitter-Pappel".

Blüte, Frucht, Fruchtbildung:
Männliche Bäume, die Pappeln sind ja zweihäusig, haben dicke, graubraune Kätzchen in großer Anzahl. Nach dem Abblühen fallen sie vom Baum ab. Das Bestäuben findet bereits im März statt. Weibliche Kätzchen an weiblichen Bäumen werden im Mai weißwollig und fliegen vom Wind getragen bald davon. In einer Art Kapsel sitzen die kleinen Samen, die Mitte Mai ausreifen. Der Samen ist weißwollig behaart.

Standortanspruch:
Sie ist sehr genügsam was den Wuchsboden betrifft. Am besten gedeiht sie auf lockerem, humusreichem, frischen und feuchten, sandigen Lehm- oder Tonböden. Ihr Lichtbedarf ist allerdings hoch, im Schatten verkümmert sie. Man findet sie oft an Wegrändern, wo sie gern mit Sal-Weiden, Weiß-Birken und Eichen vergesellschaftet wächst.

Verwendung:
Pappelholz ist preiswert, es eignet sich gut für leichte Sperrholzplatten, Tischtennisschläger, Zahnstocher und Streichhölzer. Aber es wird noch zu vielen anderen Dingen verarbeitet. Zudem eignet es sich forstlich gesehen zur Bodenverbesserung in Wäldern, da sich sein Laub schnell zersetzt. Man verwendet es daher gern in Forsten als Füll- oder Hilfsbaumart um Bestände dichter zu machen.

Medizinische Bedeutung:
Verwendet man die Rinde, die Blätter und Triebspitzen, kann man daraus schmerzstillende, fieber- und entzündungshemmende Mittel herstellen.

Allgemeine Anzuchtsanleitung:
Baumsamen, zumindest solcher von Arten der gemäßigten Breiten, tragen keimhemmende Stoffe in sich, die es abzubauen gilt. Dieses Abbauen wird stratifizieren genannt. Der Samen kommt dabei für eine bestimmte Zeit (von Baumart zu Baumart verschieden) bei einer Temperatur von 2-4 Grad in den Kühlschrank. Hinterher sollte man den Samen bei Zimmertemperatur im Wasserbad für 24 Stunden vorquellen lassen. Der Same bedarf zur Keimung eines bestimmten Wassergehalts.

Dann wird der Same in Kokosfaser oder in Anzuchtserde ausgesät und je nach Baumart mehr oder weniger mit Erde bedeckt. Hier kann eine Faustregel angewendet werden. Ein 5 mm großer Same kommt 5 mm unter die Erde. Es gibt auch hier Ausnahmen, wenn auch nicht viele.

Das Erdreich des Anzuchtgefäßes muss nach der Aussaat immer feucht gehalten werden, nass sollte es aber nicht sein, sonst tritt Schimmel auf.

Für Pappeln:
Pappeln werden selten durch Samen vermehrt. Die Samen verlieren sehr schnell an Keimfähigkeit. Die Samen reifen bereits im Mai/Juni. Wenn möglich, dann sofort aussäen. Sämlinge wachsen im ersten Jahr bis 50 Zentimeter. Eine Stecklingsvermehrung ist sehr einfach!

Quellen: Stichpunkte von wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Zitter-Pappel

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