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Morus alba - Weißer Maulbeerbaum- Moraceae

Steckbrief, Beschreibung und Pflegehinweise ...
Worum geht es hier: Das Pflanzenlexikon - Steckbrief, Portrait und Pflegehinweise...
In unserem Lexikon der Pflanzen sind die Pflanzenarten alphabetisch sortiert. Es werden alle Pflanzengattungen wie Gartenpflanzen, Zimmerpflanzen und exotische Pflanzen aufgeführt. Zu fast jeder Pflanze gibt es Angaben zum schneiden (Rückschnitt und Erziehungsschnitt) , wässern (wie viel Wasser und wie oft), düngen (welcher Dünger und wann muss gedüngt werden), Standort (sonniger, halbschattig oder im Schatten, Licht und Ansprüche), Erde (welcher Boden oder welches Substrat), Krankheiten (bekannte Schädlinge und Erkrankungen, Mittel wie Insektizide und Fungizide sowie Maßnahmen zur Bekämpfung).
tysja cuffese
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Morus alba - Weißer Maulbeerbaum

Weiße Maulbeeren (Morus alba) sind weniger wegen ihrer Früchte bekannt, als wegen ihrer Blätter, die den Seidenraupen als Nahrung dienen und deshalb bis heute z.B. in Indien als "Futterbäume" dienen. Die Weiße Maulbeere wird größer als ihre verwandten Arten (M. nigra, M. rubra) und kann ungeschnitten 20 m erreichen, geschnitten lässt auch sie sich auf 5-8 m Höhe halten. Dafür verträgt sie Trockenheit, Hitze und karge Böden besonders gut - ja sogar mit innerstädtischem Klima kommt sie bestens zurecht. Sie gilt unter den drei Schwestern auch als die frosthärteste, wobei die Kältetoleranz vom Individuum abhängt. Minus -20 °C sind in der Regel kein Problem, doch auch tiefere Temperaturen haben die Pflanzen bereits schadlos überstanden. Der Name "Weiße Maulbeere" rührt nicht allein von den Früchten her, die sich je nach Besonnung ebenfalls rötlich färben können, meist aber weiß bleiben. Namensgebend sind in erster Linie die weißlichen Knospen. Der Geschmack ist nach unserem Urteil noch süßer als bei den Schwarzen Maulbeeren: ein "Zuckerl", das man nur zu gerne direkt vom Baum nascht. Die Blätter sind sehr vielgestaltig und variieren an nur einem Baum von glattrandig bis hin zu tief eingeschnittenen, fingerförmigen Exemplaren. Schon junge Bäume fruchten reich, wenn sie wie bei uns aus Steckhölzern vermehrt sind.

Info: leckere Maulbeeren aus eigener Ernte; lange Erntezeit; attraktive Belaubung; robuste & pflegeleichte Pflanzen; winterfest als Gartenpflanze

Verwendung: ausgepflanzt im Garten; ganzjährig in ungeheizten Wintergärten

Blüte: gelblich, kätzchenförmig

Früchte:
schwarze, dunkelrote oder weiße Beeren

Wuchsform: Baum

Höhe: 2,5-6 (20) m

Herkunft/Klimazone: China (M. alba), Zentral-Asien (M. nigra), Kanada & USA (M. rubra), Zone 6-10

Pflegeanleitung:

Standort im Sommer:
Vollsonnig bis halbschattig, gerne warm. Wind wird toleriert, ebenso salzige Luft. Wächst gern im Verbund anderer (Obst-)Bäume, sollten aber ihre Kronenform und -größe unbeengt entfalten können.

Standort im Winter: Als Topfpflanzen hell oder lichtarm bei 5 °C (+/- 8°C). Natürlicher, vollständiger Laubabwurf im Herbst, dadurch geringer Lichtbedarf. Neuaustrieb ab März. Kurzzeitiges Temperaturminimum -15/-20 °C.

Pflege im Sommer: Maulbeeren in Töpfen in voll belaubtem Zustand sehr reichlich und regelmäßig gießen, da der Bedarf aufgrund der großen, weichen Blätter hoch ist. Wassergaben so dosieren, dass die Erde bis zum Topfboden durchfeuchtet wird. Es darf gerne ein Vorrat im Untersetzer stehen bleiben. Wiederholte oder extreme Trockenheit führt zu Frucht- und Blattfall. Aber: Da die Regenerationsfähigkeit sprießen selbst nach Dürrestress rasch neue Knospen. Ausgepflanzte Maulbeeren im Gartenboden bei sommerlicher Trockenheit 1 bis 2 Mal pro Woche durchdringend wässern. Aufgrund des kräftigen Zuwachses ist der Nährstoffbedarf ebenfalls sehr hoch:

Düngen
Sie Topfpflanzen von März bis September wöchentlich mit Volldünger (flüssig, wasserlösliche Pulver, in Stäbchenform) oder verwenden Sie im März und Juni Langzeitdünger. Maulbeeren im Garten im Frühjahr mit Kompost oder organischem Langzeitdünger versorgen und gegebenenfalls im Juni nachdüngen.

Pflege im Winter: Bei Topfpflanzen eine gleichmäßige Bodenfeuchte auf niedrigem Niveau halten. Die Gießmenge und -häufigkeit an die laublose Winterruhe und den damit verbundenen, deutlich geringeren Bedarf anpassen. Vor allem im Frühjahr mit dem Schwellen der Knospen auf den zuweilen sprunghaft ansteigenden Bedarf reagieren.

Schnitt: Nicht zwingend nötig, aber im März jährlich möglich, um die Größe der Kronen und ihre Verzweigung zu steuern. Hinsichtlich des Fruchtholzes können Sie nichts falsch machen: Maulbeeren setzen sowohl am jungen als auch am alten Holz Früchte an.

Umtopfen: Bei ausgepflanzten Maulbeeren auf gut durchlässige, humusreiche Böden mit hoher Nährstoffkapazität achten. Reine Lehmböden mit steinigen Materialien wie Kies lockern und mit Kompost anreichern, sandige Böden mit Lehm und Kompost verbessern. Bei Topfpflanzen zum ein- bis zweijährigen Umpflanzen hochwertige Kübelpflanzenerde verwenden, die gut mit grobkörnigen Anteilen (z.B. Lavagrus, Blähton, Kies) für eine optimale Sauerstoffversorgung versetzt ist. Humusanteile (nicht Torf!) sorgen für die nötige Wasser- und Nährstoff-Speicherkapazität.

Schädlinge: Bei wiederholter Trockenheit im Sommer Spinnmilbenbefall bei Topf-Maulbeeren möglich, bei zu warmer Überwinterung Schildläuse.

Verwendung: Ausgepflanzt im Garten. Von März/April bis Oktober/November in Töpfen im Freien (Balkon & Terrasse & Garten) mit Überwinterung in ungeheizten Räumen. Ganzjährig in ungeheizten Wintergärten.

Kurzbrief:

Familie: Moraceae
Herkunft: Zentral-Asien, in vielen Ländern Europas und in Nord-Amerika eingebürgert
Zone: 6-10
Temperaturminimum: -20 °C
Überwinterung: 5 (±5)°C, hell/dunkel
Blüte: gelblich
Früchte: essbare Beeren
Wuchsform: Baum
Höhe: 2,5-6 m
Standort: sonnig bis halbschattig


Mit freundlicher Unterstützung durch ©www.flora-toskana.de
Bilder über Morus alba - Weißer Maulbeerbaum- Moraceae von So 12 Aug, 2007 20:13 Uhr
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