Mein Walnussbäumchen - Samen & Anzucht & Vermehrung - GREEN24

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Mein Walnussbäumchen

Tipps zur Pflege, Vermehrung, Aufzucht von Pflanzen aus Saatgut ...
Worum geht es hier: Vermehrung, Anzucht und Aufzucht von Pflanzen...
Vermehrungsarten (wie kann ich eine Pflanze vermehren), Saatgut (in welcher Erde, wie zur Keimung bringen, Samen ernten), Aussaat (wann aussäen, Temperatur zum Keimen, wie viel Licht und Luftfeuchtigkeit, welches Wasser und wie oft gießen), Pikieren (wann teilen, Wurzeln trennen und vereinzeln, wie und wann umpflanzen), Stecklinge (wann schneiden und wie anschneiden), Anzucht (welches Substrat, im Gewächshaus oder Freiland), Düngen von jungen Pflanzen, Blüte und Frucht (wann kommt das erste Blatt, die erste Blüte oder Früchte).
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Azubi
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BeitragMein WalnussbäumchenMi 29 Okt, 2008 22:02
Hallo zusammen!

Ich bin vor 2 Wochen auf dieses Forum gestoßen und total begeistert. Seitdem wird gezogen, was das Zeug hält.

Hab gelesen, dass eine Walnuss eine Kälteperiode durchmachen sollte. Will Euch von meiner Erfahrung berichten.
Ich war vor einem Monat beim Nüsseknacken :-#) und hab in meiner Schüssel eine "frische" Nuss mit Wurzelaustrieb entdeckt. Die Nüsse hatte ich zum Trocknen in eine Schüssel gelegt und die Nuss in der Mitte hatte es warm und feucht und hat ausgetrieben. Yiha! \:D/

Jetzt hab ich mir schon überlegt, ob ich sie später in ein langes Gefäß (meine Lösung: 1,5 L Plasitflasche mit Löchern) umpflanzen soll, da sie ja eine Säulenwurzel entwickelt. Was meint ihr? Soll ich sie nicht doch in einen "normalen" Topf setzen? Ich glaube in den Baumschulen werden auch keine langen Töpfe benutzt?!

Und gleich noch eine Frage: Ab wann ist es sinnvoll den Baum ins Freie zu pflanzen? Könnte ihn frühestens in 1,5 Jahren raussetzen.

Freu mich auf Eure Antworten!

LG
BotulinumToxin
Bilder über Mein Walnussbäumchen von Mi 29 Okt, 2008 22:02 Uhr
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BeitragMi 29 Okt, 2008 22:32
Hallo,

das sieht ja super aus, ist mir noch nicht passiert ... aber ich esse die Nüsse auch lieber ;-)

Ob der Topf so entscheident ist weiß ich nicht, aber ins Freie sollte die Nuß meiner Meinung nach schon, ich glaube als "nicht tropische" Pflanze braucht sie die Jahreszeiten und den Winter.

Ich würde sie falls möglich (im Topf, aber) draußen überwintern.
Da sie im Topf eher durchfrieren könnte eben an einem etwas geschützten Ort.

Ich hoffe das hilft schonmal etwas weiter...

viele Grüße teatime
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Azubi
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BeitragMi 29 Okt, 2008 22:39
Hallo Teatime!

Danke für die schnelle Antwort.
Mir schmeckn sie auch total, aber die eine wollte wohl noch etwas länger lebn. :wurmapfelx:

Ich habe vor sie im Garten zu pflanzen. Derzeit ist es noch so, dass ich in einer Wohnung lebe und frühestens übernächstes Jahr mit dem Hausbau beginne. Der Grund ist noch ein Feld und ich will nicht, dass mir jemand meinen Baum ummäht oder umackert. :habx:

Ich könnte ihn bei meinen Eltern rausstelln, aber is das für das junge Pflänzchen nicht zu kalt?! :lagerfeuerx:

LG
Bo.tox.
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BeitragMi 29 Okt, 2008 22:56
hallo Bo.tox,

die Frage ist: wo wohnst Du /Deine Eltern
-> im Schwarzwald auf 1000 Metern? das wäre vermutlich zu kalt
in einem Weinbaugebiet (mit entprechend milderen Wintern ...
-> sollte meiner Meinung nach klappen, (klappt ja in freier Wildbahn auch)
Allerdings würde ich das Kleine warm einpacken damit der Topf nicht durchfriert

In der Wohnung würde ich die Pflanze nicht überwintern höchstens im kalten ! Treppenhaus oder im Keller (falls der kalt ist)

Meine Erfahrung ist es eben, daß eine Pflanze immer dann "empfindlich und krankheitsanfällig " ist wenn sie nicht "artgerecht gehalten" wird.
Also der Exot aus dem Urwald in der winterlich trockenen Wohnungsluft ...
oder eben die heimische Walnuß in der warmen Wohnung.

Wenn es nicht anders geht muß man es versuchen, aber die Pflanze wächst eben nicht optimal und ist anfälliger für Krankheiten.

Ich drücke Dir und der Nuß jedenfalls die Daumen

Grüße

teatime
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BeitragMi 29 Okt, 2008 23:06
Meine Eltern wohnen im Osten Österreichs. Im Burgenland. Sollte also als Weinanbaugebiet klappen.

Klingt logisch. Werd schaun, dass sie es schön kühl hat.
Treppenhaus wird bei mir nix.... da könnte das Pflänzchen schneller weg sein, als ich es rausgestellt hab. Da sind sicher einige Nussfans dabei :)

Danke Dir!

LG
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BeitragMi 29 Okt, 2008 23:55
Hallo BotulinumToxin und ein herzliches Willkommen hier im Forum. :-#:
Die hat es also Dein Nussbäumchen angetan. Kann ich irgendwie verstehen. Habe selber einen großen Nussbaum im Garten. Aber leider, leider, ich muß teatime widersprechen. Wenn ich's richtig gelsen habe, dann ist Deine Nuss erst jetzt gekeimt, die Keimblätter sind noch nicht einmal richtig draussen, Ende Oktober. Für Deine Nuss ist also Frühjahr. Nicht Herbst. Ich würd' die nicht draussen überwintern. Sie lieber in dem Glauben lassen, daß es bald Sommer ist, also reinstellen, dann den Winter durchkultivieren und dann im Frühjahr raus. Wenn sie bis dahin mitmacht. Und da hab' ich lieder, leider meine Bedenken. :( .
Wenn Du übers umtopfen nachdenkst, dann spendier ihr ruhig einen langen Topf, denn was oben als Stamm rausguckt, geht unten als Pfahlwurzel in die Erde.
Und überleg' gut vor dem Auspflanzen. Die Bäume werden groß, im Frühjahr fallen die "Würstchen", im Hebrst die Nüsse :-#= und Blätter :-#( , und die verrotten angeblich auch schlecht auf dem Kompost.
Aber der Schatten von einem schönen großen Walnussbaum ist genial. :mrgreen:
LG
Ulli
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BeitragDo 30 Okt, 2008 0:10
Hallo Ulli!

Danke, danke :)

Oh ja, mein Nussbäumchen ist auch zurzeit das Einzige, das keimt. Passiflora, Pekannuss, Zitrone, Pomelo und ein paar undefinierbare Samen lassen noch auf sich warten. Da muss die Nuss dran glauben und bekommt vollste Aufmerksamkeit.

Ich will sie auch noch nicht rausstelln. Wahrscheinlich würde sie komplett durchfriern und im Frühjahr hätt ich dann den Gaaatsch. Hab mir gedacht, ich stell sie aber etwas kühler in die Küche. (Hab sie auch schon in die Küche gebracht) Dort ist immer wiedermal das Fenster offen und auch mal kühler. Will ja auch, dass sie kräftig wird.

Steh auf Walnüsse und wollte schon immer mal einen Baum in meinem Garten haben. Mir wurde schon davon abgeraten, weil sie anscheinend Kopfschmerzen verursachen und der Boden kaputt geht.
Mein Opa hat jedoch 2 Bäume vor seinem Haus und nix davon ist passiert. Also ran an die Nuss :)
Hab auch schon den perfekten Platz für sie im Freien wo sie sich zur vollen Pracht entfalten kann.
:highx:

Aber wieso hast du Bedenken? Das Pflänzchen wird mich nicht mehr so schnell los! :liebtmichx:

LG
Bo.tox.
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BeitragDo 30 Okt, 2008 8:46
Hallo,

Glückwunsch zu deinem Nachwuchsstar =D> !

Walnüsse bilden eine starke Pfahlwurzel aus, das mit den tiefen Töpfen als Kinderstube ist also schon nicht verkehrt.

Du wirst ihn aber irgendwann ins Freiland auspflanzen müssen. Walnüsse sind starkwüchsige Bäume und deshalb nicht unbedingt bonsaigeeignet. Wenn du deinem Baby mit einem kühlen aber nicht gerade frostigen Platz über den ersten Winter geholfen hast, sollte es eigentlich im nächsten Jahr so weit sein, dass du es auspflanzen kannst. Normalerweise keimen die Nüsse ja erst im Frühjahr und haben den Sommer vor sich. Deine hat zum Winter hin gekeimt und braucht deshalb fürs Erste eine Sonderbehandlung.

Noch eines: Walnussbäume werden sehr groß und unterdrücken andere Pflanzen. Denke also daran dass die Pflanzabstände sehr groß sein müssen.

Walnüsse sind schöne Bäume, von denen man ein ganzes Leben was hat.

LG
blausternchen
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BeitragDo 30 Okt, 2008 9:13
Hi BoTox
Aber wieso hast du Bedenken? Das Pflänzchen wird mich nicht mehr so schnell los!

ganz einfach: was ich in Töpfen an Walnussbäumchen hatte ( :-#= bleibt nicht aus bei eigenem Baum im Garten :-#= , die Eichhörnchen :mrgreen: ) ist regelmäßig eingegangen, kein Jahr alt geworden. Schade. Schade. Aber ich drück' Dir die Daumen.
LG
Ulli
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BeitragDo 30 Okt, 2008 19:16
Hallo zusammen!

Dann wird die Wasserflasche wohl das neue zuhause.
Wie siehts eigentlich aus, wenn ich sie im Frühjahr auf meinen Grund verfrachte. Ich könnte sie dann nicht regelmäßig gießen.
Soll ich dann meine Eltern bitte das zu übernehmen oder schafft das Bäumchen das auch von ganz alleine? An Fressfeinde will ich ja gar nicht denken. Mein kleines Bäumchen gaaanz allein in der Wildnis. :shock:

:-#= Also wenn mein Bäumchen es schafft, kann ich mich auch auf fleißig vergessliche Eichhörnchen freun. :mrgreen: Supi!

LG
Bo.tox.
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BeitragDo 30 Okt, 2008 19:31
Also, Fressfeinde hat Dein Bäumchen wohl eher nicht. ](*,) . Sonst kann ich mir die "Nuss-Schwemme" in meinem Garten nicht erklären. Da sieht kein einziges angeknabbert aus. Nur die Nüsse sind heißbegehrt, :-#= Mensch, Eichhörnchen mancher Hund und Vögel. :-#=
LG
Ulli
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BeitragDo 30 Okt, 2008 19:35
\:D/ Is doch super, wenns keine Fressfeinde gibt. Vielleicht hätt sie ja wer oder was anknabbern wolln, solang sie noch so klein und knackig ist.

LG
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BeitragDo 30 Okt, 2008 19:46
Is doch super, wenns keine Fressfeinde gibt. Vielleicht hätt sie ja wer oder was anknabbern wolln, solang sie noch so klein und knackig ist.

Jup, schön für den ersten Nussbaum. Aber wenn der dann "nüsst", ab dann heißt's aufpassen, denn wenn man die neuen Bäumchen nicht im ersten Jahr rausmacht, dann kann man sie nur noch kurz halten, wegen der Pfahlwurzel. Mir Rausreißen ist dann nicht mehr, evtl. noch ausbuddeln. Das ist jedenfalls meine Erfahrung.
LG
Ulli
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BeitragDo 30 Okt, 2008 20:12
Wenn alles gut geht, hab ich da ja noch 16 Jahre Zeit bis zum Nüsseausbuddeln.

Was meinst Du? Muss ich meine Nuss, wenn sie ausgepflanzt ist, weiter gießen?!

LG
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BeitragFr 31 Okt, 2008 11:10
Hi,
klar, nach dem Auspflanzen musst Du den Baum schon noch (je nach Witterung) einige Wochen gießen. Er muß sich ja erst mal verwurzeln.
Später dann nur noch bei ausgedehnter Trockenheit........je größer/älter/etablierter der Baum, desto seltener muß Du gießtechnisch eingreifen :mrgreen:

Lieben Gruß
Loony 8)
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