Mein Kaffeebaum ist traurig! - Pflanzenkrankheiten & Schädlinge - GREEN24

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Mein Kaffeebaum ist traurig!

Braune Blätter, kleine Tierchen, was tun, wenn Schadbilder auftreten ...
Worum geht es hier: Krankheit oder Schädling? Braune Blätter, kleine Tiere, was tun...
Neben den verbreiteten Schädlingen wie Blattläuse, Spinnmilben, Wollläuse, Schmierläuse, Schildläuse, Thripse, Weiße Fliege und Trauermücken gibt es auch häufige Pilzerkrankungen wie echten und falschen Mehltau, Rost und Schimmel, die zu Flecken und Schäden an der Pflanze führen. Neben den chemischen Mitteln wie Insektizide und Fungizide gibt es auch oft gute Hausmittel zu Bekämpfung der Krankheiten oder Schädlinge. Ein optimaler Standort bezüglich Licht und Boden, die richtige Erde oder ein neues Substrat sowie regelmäßiges Düngen können eine Pflanze stärken und unanfälliger gegen Schädlingsbefall und Krankheiten machen.
Offlinebonsai11
BeitragMein Kaffeebaum ist traurig!So 11 Mai, 2008 16:46
Liebe Leute,
kann mir vielleicht jemand sagen, was meinem Kaffeebaum fehlt? Die Blattränder werden braun und die Blätter bekommen Löcher...
Ich hab ihn schon gedüngt und gieß ihn eigentlich immer mit abgekochtem, abgekühltem Wasser (etwa lauwarm). Er steht bei mir am Nord-Ost-Fenster, hat also Morgensonne und sonst auch einen sehr hellen Standort.

Kann mir jemand sagen, was ich falsch mache bzw. wie ich meinem Kaffeebaum etwas Gutes tun kann?

Lieben Dank!
Nadine
Bilder über Mein Kaffeebaum ist traurig! von So 11 Mai, 2008 16:46 Uhr
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Obergärtner
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BeitragSo 11 Mai, 2008 16:57
Denke du solltest die Blätter öfters mal mit Wasser besprühen. Am besten täglich mit Regenwasser die Blätter feucht spritzen.

LG
Michi
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Shakti of Green
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BeitragSo 11 Mai, 2008 16:58
Infos:
Der Kaffeebaum mag gute Luftfeuchte , kann mich meinem Vorredner nur anschließen .
Azubi
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BeitragSo 11 Mai, 2008 17:24
Danke für die rasche Antwort! Hab ihn gleich mal besprenkelt! ;) Ist es eigentlich gleich, ob ich Regenwasser oder abgekochtes Wasser verwende? Ich wohne nämlich in der Stadt und hab leider keinen Zugang zu Regenwasser. Hab mir zwar schon einen Kübel auf den kleinen Balkon gestellt, aber der füllt sich nicht so recht...
Gibts eine Alternative zu Regenwasser?
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Wichtelfee
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BeitragSo 11 Mai, 2008 17:28
bonsai11 hat geschrieben:Danke für die rasche Antwort! Hab ihn gleich mal besprenkelt! ;) Ist es eigentlich gleich, ob ich Regenwasser oder abgekochtes Wasser verwende? Ich wohne nämlich in der Stadt und hab leider keinen Zugang zu Regenwasser. Hab mir zwar schon einen Kübel auf den kleinen Balkon gestellt, aber der füllt sich nicht so recht...
Gibts eine Alternative zu Regenwasser?

Hallo Bonsai11!

Es ist leider nicht egal :( Ich werde mal nach den Threads hier suchen. Mit dem Abkochen entfernst du nämlich nur eine Sorte Kalk, wenn überhaupt.
Zunächst aber solltest du mal überprüfen, wie kalkhaltig das Wasser bei dir überhaupt ist. Das steht zum Beispiel auf der Wasserrechnung.

Ansonsten kannst du einen Wasserfilter (z.B. Brita) kaufen. Dann schmeckt auch der Tee besser :)
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Wanawahi
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BeitragSo 11 Mai, 2008 17:30
Den Britafilter!!
Hab ich auch, funktioniert gut
Ausser dem kannst Du einen grossen Teller aufstellen, oder so ein Plastiktablett. In der Mitte zum Beispiel einen Stein, darauf die Kaffeepflanze und unten Wasser rein. Dann hat die Pflanze für sich allein ein Feuchtgebiet!! :mrgreen:
Azubi
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BeitragSo 11 Mai, 2008 17:56
Danke für die lieben Tipps... ich werd gleich alles probieren.

Hab gerade nach der Wasserhärte in meinem Wohnbezirk gesucht:
6°-11°dH bzw. 1,07-1,96 mmol/l

tja... hab leider keine ahnung, ob das gut oder schlecht ist... :oops:
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Wanawahi
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BeitragSo 11 Mai, 2008 18:06
1 (weich) bis 7,3
2 (mittel) 7,3 bis 14
3 (hart) 14 bis 21,3
4 (sehr hart) über 21,3

Regelung für Deutschland seit Mai 2007
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BeitragSo 11 Mai, 2008 18:10
Hallo

Also ich weiß nicht, ob es für Pflanzen gut ist, über solche "Britafilter" zu filtern.
Ich habe ja Aquarien und für die Fische ist es absolut ungesund mit solchen Filtern zu arbeiten.
Ich würde lieber Regenwasser sammeln oder Osmosewasser(aber auch sehr kostspielig) ansetzen.

LG Catherine
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BeitragSo 11 Mai, 2008 18:15
Meine Pflanzen bekommen das Britagefilterte Wasser jetzt seit einem Jahr. Und man kann nicht sagen, dass es ihnen schlecht geht!!

Auch nicht der Kaffee.
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BeitragSo 11 Mai, 2008 18:22
bonsai11 hat geschrieben:Danke für die lieben Tipps... ich werd gleich alles probieren.

Hab gerade nach der Wasserhärte in meinem Wohnbezirk gesucht:
6°-11°dH bzw. 1,07-1,96 mmol/l

tja... hab leider keine ahnung, ob das gut oder schlecht ist... :oops:

Wie man an Chivas Tabelle schon sehen kann, ist das verhältnismäßig weiches Wasser. Ich glaube daher, dass es da nicht unbedingt nötig ist, zu filtern. :)

Wer möchte, kann mir da aber gerne widersprechen. Wir haben in Hamburg ähnlich weiches Wasser und ich filter auch für meine Kaffeepflanzen nie. Du könntest also Glück haben :wink:

Und hier noch was zur Lektüre :lol: :

http://green-24.de/forum/viewtopic.php? ... ges+wasser
http://green-24.de/forum/viewtopic.php? ... highlight=
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BeitragSo 11 Mai, 2008 18:57
Bei mir bekommen alle Pflanzen gefiltertes Wasser , Besonders gerne benutze ich es auch gerade zum sprühen der Pflanzen ich mag die Kalkflecken nicht die sich davon auf den Blättern bilden und die hat man auch bei mittelhartem Wasser .
OfflineAnja67
BeitragMo 12 Mai, 2008 11:54
Yaksini hat geschrieben:Bei mir bekommen alle Pflanzen gefiltertes Wasser , Besonders gerne benutze ich es auch gerade zum sprühen der Pflanzen ich mag die Kalkflecken nicht die sich davon auf den Blättern bilden und die hat man auch bei mittelhartem Wasser .


Es gibt auch noch die Möglichkeit einen alten Nylonstrumpf mit Torf zu füllen und dieses Torfsäckchen dann ins Wasser zu hängen und ein, zwei Tage stehen zu lassen... das Torf entkalkt das Wasser
Keine sehr umweltfreundliche Methode, ich benutze den Torf dann allerdings weiter zum Untermischen unter die Blumenerde...
Nach Möglichkeit sammel ich allerdings Regenwasser...
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Azubi
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BeitragFr 05 Sep, 2008 12:49
Hallo,

ich bin neu hier und möchte mich mit meiner "Problempflanze" in diesem Thread anschließen.

Ich habe letztes Jahr eine Kaffeepflanze gekauft, die schon etwas größer war. 12 Pflanzen in einem Topf... :roll: ich habe sie nicht vereinzelt - inzwischen ist sie wohl auch schon zu groß dafür

Im Frühling und im Sommer ging's ihr prächtig - sie ist inzwischen doppelt so groß. Im Herbst und Winter bekam sie gelbe Blätter mit brauen Flecken, die irgendwann abfielen. Das betraf nur die ältesten Blätter am größten Stamm - die jüngeren waren weiterhin schön.

Der Topf war viel zu klein für die vielen Pflänzchen und die Luft wohl zu trocken. Im Frühling hab ich umgetopft, es ging ihr wieder besser und sie hat sich gut entwickelt.

Jetzt geht es aber seit Ende August wieder los: gelbe Blätter mit braunen Flecken, die abfallen. Hab mich schon hier im Forum und im Internet umgesehen, und folgende Maßnahmen gestartet:

- mit Eisendünger gedüngt (nur ein bisschen)
- fast täglich besprüht
- Steine in den Untersetzter gelegt und unten Wasser eingeleert
- eine Wasserschale daneben gestellt
(Ich hab leider niedrige Luftfeuchtigkeit)
- die gelben Blätter entfernt
- die kleinsten und schwächsten 4 der 12 Pflanzen abgeschnitten, damit sie nicht zu viel Energie verbrauchen.

Standort: da sie inzwischen zu breit fürs Fensterbrett ist, steht sie ca. 1 m im Rauminneren bei einem Ostfenster. Anderer Standort ist nicht möglich (kleine Wohnung).

Schädlinge konnte ich keine entdecken. Im Frühling hat wohl eine Raupe ein paar Blätter angeknabbert, aber die hat sich wieder vertschüsst.

Das Wasser hat Härte 6-8 und ich lass es immer etwas abstehen, bevor ich gieße.

Beim Topf wachsen schon wieder unten Wurzeln raus, überhaupt wächst sie sehr schnell. Die jungen Blätter schauen alle knackig aus.

Nur: die Maßnahmen scheinen nicht wirklich zu greifen! Der größte Stamm ist unten schon ein langes Stück kahl.

Mir fällt jetzt einfach nichts mehr ein, wie ich mein Problemkind doch noch dazu bewegen kann, keine gelben Blätter mehr abzuwerfen.

Hab ich irgendwas übersehen bei der Pflege?
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Nebet Wadjet
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BeitragFr 05 Sep, 2008 12:52
Es ist alles wunderbar- nur einfach zu wenig Licht.
Das ist der maßgebliche Faktor, wenn du ihr nicht den hellsten Platz in der Wohnung bieten kannst, gerade über den Winter, dann wird sie immer Probleme haben. Außer du versuchst es mit Zusatzbeleuchtung, das dürfte auch funktionieren.
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