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Medien in Grün: SPON (Spiegel online)

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BeitragDo 17 Mär, 2011 18:41
Wie bei vielen Problemen reagiert die Politik zu langsam bzw. wird von Lobbys zu sehr beeinflußt.
Der Maiswurzelbohrer wird ein zunehmendes Problem, da ohne Einhaltung einer Fruchtfolge wiederholt Mais auf einem und denselben Feld angebaut wird. Aber es gibt dagegen ja ein Präparat. Dass dieses für Bienen tödlich ist, ist wohl bekannt. Aber welcher Politiker ist schon Imker ? Zudem ist der Blick in die Zukunft meist nur auf eine Legislaturperiode beschränkt.
Dies ist zwar nur eine Facette des Problems, in der Summe läuft es aber ähnlich.
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BeitragDo 17 Mär, 2011 18:57
Du hast völlig Recht!
Die Politik agiert nie, sondern reagiert immer nur, und dass noch verspätet! Sieht man ja auch im Moment (Japan)!
Wie abhängig wir aber von der Natur sind, wird uns in diesen Tagen ebenfalls eindrucksvoll vor Augen geführt. Man kann nur hoffen, dass die Menschen daraus lernen!

Grüße aus Wien
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BeitragSa 19 Mär, 2011 11:05
Ich hab mich schonmal zum Bienensterben geäußert, das war aber glaub ich ein anderes Thema, naja...

Unten bei diesem Artikel ist ein direkter Link zum UNEP-Bericht! Sehr interessant finde ich - und sehr erschreckend!

http://derstandard.at/1297820363236/UNE ... re-Gruende
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Insekten-Täuschung
Orchidee lockt mit dem Duft des Todes

Eine südafrikanische Orchideenart hat eine unappetitliche Strategie entwickelt, damit ihre Pollen verbreiten werden. Sie imitiert den Geruch von verrottendem Fleisch - und lockt so Aasfliegen an. Die sind so ahnungslos, dass sie sogar Eier in der Pflanze ablegen.


Ich weiß, ist nicht wirklich neu, aber hier gibts den ganzen Artikel:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,750974,00.html
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BeitragSo 20 Mär, 2011 9:30
Heute ist nochmal ein Artikel zu dem Thema im Spiegel!

Für allle Interessierten:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natu ... 61,00.html
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BeitragSo 20 Mär, 2011 10:22
Ich sehe schon 1 Euro Jobber mit Wattebaeuschen durch die Felder rennen zum bestaeuben...
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BeitragSo 20 Mär, 2011 10:41
Ja, wenns nur so einfach wäre... ](*,)

In unserer technisierten Welt hat man ja oft wirklich das Gefühl von der Natur unabhängig zu sein, aber ganz so leicht ist es eben doch nicht.

Ich kenne eine Botanikerin an der Uni Wien, die hat erzählt, dass sie schon seit Jahren Maschinen zur künstlichen Bestäubung erforschen und nur sehr kleine Fortschritte machen!

Ich denke, der Mensch überschätzt seinen Intellekt, wenn er gegen Millionen Jahre Evolution antritt. Wir können nur verlieren, wenn wir gegen und nicht mit der Natur leben!
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BeitragSo 20 Mär, 2011 23:39
Hallo zusammen,

Das Bienensterben ist wirklich eine schlimme Sache, Kann der einzelne Mensch etwas tun um die Bienen aktiv zu unterstützen?
Ich meine Wildblumenmischungen aussäen, hat jemand Erfahrungen damit ob die Mischungen auch in Blumentöpfen gedeihen ???

Oder vielleicht eine finanzielle Patenschaft für ein zusätzliches Bienenvolk zu übernehmen welches von einem Imker betreut wird der sowieso schon Bienen hat... hmmh ich möchte etwas tun - und wenn jeder Mensch die Bienen etwas ünterstützte... in diesem Sinne

Gruß Sternenkind
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BeitragMo 21 Mär, 2011 0:28
Das ist ja mal eine Orchidee :-#= :-#= :-#= :-#= :-#= :-#=

Aber da merkt man das die Natur sich immer was neues einfallen lässt um zu überleben..... einfach nur genial !!!
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BeitragMo 21 Mär, 2011 10:00
Meine Tante ist, wie gesagt Imkerin, seit 1946 aktiv (die Frau ist 90 und wirklich rüstig!), sagt, dass jeder helfen könnte indem er zumindest einen Teil seines Rasens nicht mäht. Die Hälfte ihres Garten ist ein prächtiges Durcheinander aller möglichen einheimischen Gewächse... man glaubt gar nicht wie viele Insekten sich dort sammeln!
Sie hat mir auch erzählt, dass sie das Gefühl hat ihren Bienen fehlen die Nutzpflanzen im eigenen Garten. Früher hatte ja jeder, der einen Garten besaß noch eigene Äpfel, Birnen, Zwetschken...

Ich selbst habe letztes Jahr in zwei meiner Balkonkästen eine Wildblumenmischung gestreut, wahrscheinlich habens nicht alle Arten geschafft, aber ich hatte reichlich verschiedene Blüten - und somit auch Insekten - in der Stadt, im 4. Stock am Balkon hats gebrummt und gesurrt! Herrlich!

Die Landwirte könnten jedoch am meisten machen! Monokultur usw.
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BeitragMo 21 Mär, 2011 10:44
Ich befürchte allerdings, dass die wenigsten Landwirte da was machen. Ist ja für die auch immer eine Kostenfrage, und was auf dem Markt gerade am meisten gefordert wird.
Und sonst wird das Bienensterben außer den Greenies nicht vielen auffallen. Ich hab im letzten Jahr wohl was gemerkt, denn bei mir waren zwar sehr viele plüschige Hummeln, aber Bienen hab ich keine einzige gesehen :(
Ich werd auch dieses Jahr wieder Petunien aufhängen (die Hummeln fanden sie super udn ich hoffe, die Bienen finden vielelicht auch gefallen daran). Wenn du sagst, Wildblumenmischungen gedeihen auch in Blumenkästen, dann weiß ich, was ich mir diese Woche besorgen werde. Ich denke, selbst wenn unsereiner auch nur einen kleinen Teil leisten kann, so ist es doch besser als gar nichts, oder?

Liebe Grüße
Lady
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BeitragMo 21 Mär, 2011 11:13
Jeder Beitrag ist besser als gar nichts, da bin ich ganz deiner Meinung!

Auffallen wird es, denk ich, schon allen,... Bestäubung funktioniert halt nicht von allein! Vielleicht führt die Politik, wenn es mal ein wirtschaftliches Problem wird, tatsächlich Prämien für Flurbegrünung ein, wer weiß...

Wer seinen Garten bunt und abwechslungsreich gestaltet tut sicher SICH UND DER UMWELT was Gutes! Also, gutes Gelingen...
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BeitragSo 27 Mär, 2011 10:18
Hier gibt's noch einen Artikel zum Thema Bienensterben von SPON

Neben starkem Milbenbefall und Vireninfektionen sei eine alte Königin eine der Hauptursachen für Völkerverluste.


Liebe Grüße,
Giraffe
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BeitragSo 27 Mär, 2011 11:53
Ich befürchte fast, daß der Mensch schon zuviel ins ökologische Gleichgewicht gepfuscht hat, als daß wir noch ohne Monokulturen und Spritzmitteln überhaupt etwas erzeugen könnten:

Die Getreidesorten (dazu gehört auch der Mais), die heutzutage ausgesät werden, fruchten zwar, aber das Korn, daß sie hervorbringen, ist zu 90 % nicht mehr keimfähig! Früher behielten die Bauern einfach 1/3 ihrer Ernte als Aussaat für's nächste Jahr ein und konnten sich selbst versorgen - dann kamen die Konzerne!

Unsere heutigen hochgezüchteten Milch- und Fleischviehrassen sind darauf gezüchtet, Nahrung zu sich zu nehmen, die für sie naturgemäß nicht vorgesehen ist: Soja und Heu!

So eine Kuh auf die Weide zu stellen, würde für sie den Hungertod bedeuten, weil das arme Tier gar nimmer in der Lage ist, Gras zu rupfen und zu verdauen (die Kühe auf den Almen und Alpen sind da zum Glück noch eine Ausnahme!)! http://albert-schweitzer-stiftung.de/ak ... ilch-geben

Was mich entsetzt ist die Tatsache, daß niemand groß was dagegen tut - es sind immer Einzelne, die dafür sorgen, daß unser Planet nicht vor die Hunde geht -> siehe Japan, angeblich hat sich ja die Betreiberfirma "gebessert" und sorgt für Transparenz :roll:

Achja: Um nochmal zum Bienensterben zurückzukommen - die Nachbargemeinde hier hat mit Imkernachwuchs weniger Probleme (dörfliche Gemeinschaft halt - da ist jeder in jedem Verein :wink: ), ABER: Sie haben vor ca. 10 Jahren einen Bienenlehrpfad angelegt mit Schautafeln bis zum Vereinsheim! Bis vor ca. 4 Jahren war die Welt noch in Ordnung - drumherum Wälder und Felder, die jedes Jahr anders bewirtschaftet wurden - am Pfad selbst ein ca. 3 m breiter Randstreifen mit allerlei Wildkräutern und Wildblumen! Und dann kam der Biosprit! An sich eine super Idee - fossile Brennstoffe zu schonen und auf nachwachsende Rohstoffe umzusteigen, aber auf welche Kosten? http://www.brot-fuer-die-welt.de/ernaeh ... U_HTML.php

Seit 4 Jahren wird am Bienenlehrpfad nur noch Mais und Raps angebaut und die Bienenvölker des Imkerheims haben sich in diesen 4 Jahren halbiert!!
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Evolution der Blütenpflanzen
Erbgut-Verdopplungen brachten den Erfolg

Blüten sind eine der faszinierendsten Entwicklungen der Pflanzenevolution. Genforscher haben nun herausgefunden, wie und wann die Erfolgsgeschichte der bunten Pracht begann. Vor mehreren hundert Millionen Jahren sorgten einschneidende Veränderungen im Erbgut für die Entstehung der Blüten.


Den ganze Artikel gibt es hier:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,756244,00.html

:-)
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