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Das Pflanzen & Garten Club Lexikon

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Banane

Kategorie: Pflanzen  

Eine Übersicht verschiedener Bananen-Arten, die bei uns als Kübel- oder Freilandstaude kultiviert werden können.

Darjeeling-Banane Musa sikkimensis

Herkunft: nordöstlichen Bergwälder des Himalaya in Nordost Indien in 2000 Metern Höhe.
Verbreitung: weltweit
Laub: immergrün
Frucht: süße, kernlose und essbare Früchte
Verwendung: essbare Frucht
Vermehrung: Samen
Aussaat: ganzjährig
Keimtemperatur: 20-25°
Keimzeit: 1-6 Monate
Standort: sonnig
Substrat: humosen, gut durchlässigen Boden
Bonsai-Eignung: Nein
Winterhart: Ja

Ursprung: Die Darjeeling-Banane ist in den nordöstlichen Bergwälder des Himalajas, im Nordost Indiens, in 2000 Metern Höhe heimisch.

Anzucht: Innerhalb des Hauses ist die Anzucht der Samen ganzjährig möglich. Die Samen brauchen eine Vorbehandlung. Die harte Samenschale sollte mit Sandpapier angeraut werden, bevor sie diese dann etwa 12 Stunden in raumwarmem Wasser vorquellen lassen. Anschließend können Sie die Samen in feuchte Anzuchterde setzten. Danach müssen sie dünn mit Erde bedeckt und gleichmäßig feucht und sehr warm gehalten werden. Bei einer Keimtemperatur von etwa 25° bis 30° C. beträgt die Keimdauer ca. 2 bis 3 Wochen. Steht die Pflanze kühler, kann es auch 5-10 Wochen dauern.

Standort / Helligkeit: Der Standort der Darjeeling-Banane sollte hell bis vollsonnig sein. Steht die Pflanze im Sommer auch im Freien, sollte sie an windgeschützten Standorten stehen.

Pflege: Die Darjeeling-Banane benötigt einen humushaltigen Boden und viel Wasser. Sie ist eine sehr schnell wachsende Pflanze und kann im Kübel, aber auch im Freien gehalten werden. Von April bis Oktober alle 7 Tage mit Kübelpflanzendünger düngen.

Überwinterung: Möchten Sie die Banane im Freien überwintern, so wird die ganze Staude am Erdboden einfach abgehackt. Sie müssen anschließend den Wurzelbereich mit Laub oder Stroh abdecken und eine Holzkiste darüber stülpen. Danach sollte diese dann noch mit einer Plastikfolie gegen Regen abdeckt werden. Im nächsten Frühjahr treibt dann das Rhizom der Pflanze wieder aus und die Banane wird im Wuchs noch dichter und wieder genau so groß.

Wissenswertes: Die Darjeeling-Banane gehört zu den groß werdenden Bananen Arten und erreicht bis zu stattlichen 4,50 Meter Höhe. Sie hat einen rötlichen Stamm, der einen Durchmesser von bis zu bis zu 40 cm erreichen kann. Sie hat Blätter mit ebenfalls rötlicher Färbung. Das Besondere der Darjeeling-Banane ist, dass sie essbare, süße und kernlose Früchte ausbildet. Sie in unseren Gefilden eher Unbekannt. Sie gilt als die robusteste Bananenstaude überhaupt.

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Kenia-Banane Musa velutina

Herkunft: Afrika
Verbreitung: Afrika, tropisches Amerika
Laub: Immergrün
Blüte: hell rosa
Frucht: nach 3 Jahren kleine rot-braune Früchte
Verwendung: essbare Früchte
Vermehrung: Samen
Aussaat: ganzjährig
Keimtemperatur: 20-25°
Keimzeit: 1-6 Monate
Standort: warm, hell
Substrat: feuchter Boden
Bonsai-Eignung: Nein
Winterhart: Nein

Ursprung: Der Ursprung der Kenia-Banane liegt in Afrika und ist aber auch sehr stark im tropischen Amerika verbreitet.

Anzucht: Innerhalb des Hauses ist die Anzucht der Samen ganzjährig möglich. Die Samen brauchen eine Vorbehandlung. Die harte Samenschale sollte mit Sandpapier angeraut werden, bevor sie diese dann etwa 12 Stunden in raumwarmem Wasser vorquellen lassen. Anschließend können Sie die Samen in feuchte Anzuchterde setzten. Danach müssen sie dünn mit Erde bedeckt und gleichmäßig feucht und sehr warm gehalten werden. Bei einer Keimtemperatur von etwa 25° bis 30° C. beträgt die Keimdauer ca. 2 bis 3 Wochen. Steht die Pflanze kühler, kann es auch 5-10 Wochen dauern.

Standort / Helligkeit: Der Standort der Kenia-Banane sollte hell bis vollsonnig sein. Steht die Pflanze im Sommer auch im Freien, sollte sie an windgeschützten Standorten stehen.

Pflege: Die Kenia-Banane benötigt Einheitserde. Sie sollte am besten in einem großen Topf gepflanzt werden. Sie wurzelt schnell und stark und hat einen enormen Wasserverbrauch. Im Hochsommer sollten Sie sogar zweimal am Tag gießen. Von Mai bis September wöchentlich mit Kübelpflanzendünger düngen.

Überwinterung: Stellen Sie eine frostfreie Überwinterung sicher. Suchen Sie einen hellen Platz nicht unter 8° C. Überwintert die Pflanze in Räumen mit hoher Lufttrockenheit, so sollten Sie die Blätter viel besprühen, da sonst die Blattunterseiten von Schädlingen befallen werden könnten. Wässern Sie die Banane auch im Winter, vermeiden Sie dabei aber Staunässe.

Wissenswertes: Die Kenia- oder Mini-Banane ist eine der Kleineren Arten der Bananenstauden. Sie wird in Topfhaltung etwa 1,50 Meter hoch, bildet circa 1 Meter lange Blätter aus. Sie kann auch bei uns nach 2 bis 3 Jahren Früchte ansetzten.

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Banane

Kategorie: Pflanzen  

Kenia-Banane Musa velutina

Herkunft: Afrika
Verbreitung: Afrika, tropisches Amerika
Laub: Immergrün
Blüte: hell rosa
Frucht: nach 3 Jahren kleine rot-braune Früchte
Verwendung: essbare Früchte
Vermehrung: Samen
Aussaat: ganzjährig
Keimtemperatur: 20-25°
Keimzeit: 1-6 Monate
Standort: warm, hell
Substrat: feuchter Boden
Bonsai-Eignung: Nein
Winterhart: Nein

Ursprung: Der Ursprung der Kenia-Banane liegt in Afrika und ist aber auch sehr stark im tropischen Amerika verbreitet.

Anzucht: Innerhalb des Hauses ist die Anzucht der Samen ganzjährig möglich. Die Samen brauchen eine Vorbehandlung. Die harte Samenschale sollte mit Sandpapier angeraut werden, bevor sie diese dann etwa 12 Stunden in raumwarmem Wasser vorquellen lassen. Anschließend können Sie die Samen in feuchte Anzuchterde setzten. Danach müssen sie dünn mit Erde bedeckt und gleichmäßig feucht und sehr warm gehalten werden. Bei einer Keimtemperatur von etwa 25° bis 30° C. beträgt die Keimdauer ca. 2 bis 3 Wochen. Steht die Pflanze kühler, kann es auch 5-10 Wochen dauern.

Standort / Helligkeit: Der Standort der Kenia-Banane sollte hell bis vollsonnig sein. Steht die Pflanze im Sommer auch im Freien, sollte sie an windgeschützten Standorten stehen.

Pflege: Die Kenia-Banane benötigt Einheitserde. Sie sollte am besten in einem großen Topf gepflanzt werden. Sie wurzelt schnell und stark und hat einen enormen Wasserverbrauch. Im Hochsommer sollten Sie sogar zweimal am Tag gießen. Von Mai bis September wöchentlich mit Kübelpflanzendünger düngen.

Überwinterung: Stellen Sie eine frostfreie Überwinterung sicher. Suchen Sie einen hellen Platz nicht unter 8° C. Überwintert die Pflanze in Räumen mit hoher Lufttrockenheit, so sollten Sie die Blätter viel besprühen, da sonst die Blattunterseiten von Schädlingen befallen werden könnten. Wässern Sie die Banane auch im Winter, vermeiden Sie dabei aber Staunässe.

Wissenswertes: Die Kenia- oder Mini-Banane ist eine der Kleineren Arten der Bananenstauden. Sie wird in Topfhaltung etwa 1,50 Meter hoch, bildet circa 1 Meter lange Blätter aus. Sie kann auch bei uns nach 2 bis 3 Jahren Früchte ansetzten.

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Banane

Kategorie: Pflanzen  

Faserbanane Winterhart - Musa basjoo
Winterharte Banane



Herkunft: Japan
Verbreitung: Asien
Laub: Immergrün
Blüte: gelb
Frucht: nach 3-4 Jahren kleine gelbe Früchte
Verwendung: essbare Früchte
Vermehrung: Samen
Aussaat: ganzjährig
Keimtemperatur: 20-25°
Keimzeit: 1-6 Monate
Standort: warm, hell
Substrat: feuchter Boden
Bonsai-Eignung: Nein
Winterhart: Ja - bis -15° C

Ursprung: Der Ursprung der Faserbanane liegt in Japan und ist aber auch sehr stark im Asiatischen verbreitet.

Diese Bananenart gehört zu den großwerdenden Arten und erreicht bis zu stattlichen 3,50 Meter Höhe. Sie stammt nicht aus den Tropen, sondern von der Japanischen Insel Ryukyu, auf der Schnee und Kälte im Winter wohl bekannt sind.

Wie alle Bananenarten wächst auch diese Banane sehr schnell, wenn sie ausreichend Platz, humushaltigen Boden und sehr viel Wasser bekommt. Sie gedeiht im Kübel und frei ausgepflanzt.

Bei uns Bananen anbauen??? Ja, das geht tatsächlich. Die aus der chinesischen Bergregion stammende winterharte Banane wächst sogar bei unserem Klima. Die Blätter der Banane frieren zwar im Winter zurück. Der Stamm treibt aber im Frühjahr wieder frisch aus und wächst unglaublich schnell zu einer wunderschönen Bananenpflanze heran. In nur einer Vegetationssaison kann die Pflanze bis zu 4 Meter hoch wachsen. Das palmenartige Aussehen verleiht Ihrem Garten ein exotisches Flair. Und die Blicke von Passanten sind Ihnen sicher, wenn Ihr Vorgarten eine echte Bananenpflanze schmückt. Nach 3-4 Jahren können bis zu 5 cm lange gelbe Bananenfrüchte gebildet werden.

Die Pflanze bis August in das Erdreich im Garten auspflanzen. Den Pflanzboden gut umgraben und viel Langzeitdünger in das Pflanzloch streuen. Die Blu-winterharte Banane benötigt sehr viele Nährstoffe. Von Mai bis Oktober sollte die Pflanze alle 3 Wochen mit viel Dünger versorgt werden.
Bei Temperaturen unter - 3 °C werden die Blätter gelb und die Banane zieht sich zu einer Art „Winterschlaf“ in das Erdreich zurück. Ab ca. - 15 °C muss der eingezogene Bananenstamm mit einem Jutesack, Stroh oder Blättern abgedeckt werden. Dies können Sie natürlich auch vorbeugend bereits im Herbst ausführen. Und wenn Sie die kälteste Temperatur der Nacht wissen möchten, so legen Sie ein Minimum-Maximum Thermometer unter die Abdeckung. Im Frühjahr bei den ersten wärmenden Sonnenstrahlen treibt die winterharte Banane in voller Frische neue aus dem Boden aus.

Überwinterung: Im Winter wird dann die ganze Staude auf 50-60cm einfach abgehackt. Im Freien überwintert die Pflanze, indem man den Wurzelbereich mit Laub oder Stroh abdeckt, eine Holzkiste darüberstülpt und diese dann noch gegen Regen mit einer Plastikfolie abdeckt. Im nächsten Frühjahr treibt dann das Rhizom der Pflanze wieder aus und die Banane wird im Wuchs noch dichter und wieder genau so groß.

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Baum des Reisenden

Kategorie: Pflanzen  

Baum des Reisenden Ravenala madagascariensis

Herkunft: Madagaskar
Verbreitung: Tropen
Laub: paddelähnliche Blätter
Blüte: weiße Blütenblätter
Frucht: dreifächrige holzige Kapselfrucht

Verwendung: Die langstieligen Blätter dienen zum Dachdecken
Vermehrung: Samen
Aussaat: Ganzjährig
Keimtemperatur: 19°-24°
Keimzeit: 2-6 Wochen
Standort: halbschattig-Sonnig
Substrat: Einheitserde
Bonsai-Eignung: Nein
Winterhart: Nein

Ursprung: Der Baum des Reisenden ist in den gesamten Tropen zu finden. Sein Ursprung liegt jedoch auf Madagaskar.
Anzucht: Eine Besonderheit der Samen ist, dass sie mit einer natürlichen blauen Wachsschicht umgeben sind. Aus diesem Grund sollten Sie die Samen bevor Sie diese aussäen mit Seifenwasser abwaschen und dann um den Keim anzuregen mit heißem Wasser überbrühen. Anschließend müssen die Samen noch über Nacht in raumwarmem Wasser einweichen. Danach aussäen und sie dünn, ca. 1cm, mit Erde bedecken und gleichmäßig feucht und warm halten. Bei einer Keimtemperatur von etwa 20° bis 22° C. beträgt die Keimdauer ca. 2 bis 5 Wochen.

Standort / Helligkeit: Der Standort des Baum des Reisenden sollte hell und sonnig sein. Es ist möglich ihn auch im Winter im Freien aufzustellen. Dort sollten Sie jedoch beachten, dass der Standort windgeschützt und die Temperatur über 5° C beträgt.

Pflege: Der Ravenala benötigt nährstoffreiche und durchlässige Erde. Halten Sie die Erde feucht, aber vermeiden Sie Staunässe. Von April bis Oktober sollten Sie die Pflanze alle 2-3 Wochen mit Kübelpflanzendünger düngen.

Überwinterung: Stellen Sie eine frostfreie Überwinterung sicher, da der Baum nicht winterhart ist. Ein heller und warmer Standort zwischen 15° und 20° C ist ideal. Vermeiden Sie jedoch direkte Heizungsluft. Empfehlenswert ist es die Blätter regelmäßig mit Wasser zu besprühen und alte braune Blätter am unteren Ende des Stils ab zu schneiden.

Wissenswertes: Der Baum des Reisenden gehört zu den Bananengewächsen. Er hat auffallend lange Blattstile, in denen sich nach Regenfällen bis zu 1,5 Liter Wasser ansammeln können. Dies gab dem Baum seinen Namen. Reisende konnten bei Wassermangel

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Baumfarn

Kategorie: Pflanzen  

Antarktischer Baumfarn Dicksonia antarctica

Herkunft: Neuseeland / Australien
Verbreitung: Neuseeland / Australien
Laub: Immergrüne Wedel
Blüte: keine
Vermehrung: Sporen
Aussaat: ganzjährig

Keimtemperatur: 22°
Keimzeit: 6-8 Wochen

Standort: schattige, halbschattige und gleichzeitig feuchte Stellen
Substrat: Einheitserde

Bonsai-Eignung: Nein
Winterhart: Nein bzw. eingeschränkt

Wissenswertes: Die Anzucht der Samen im Haus ist ganzjährig möglich.Diese Pflanze sieht nicht nur urweltlich aus, sondern stammt auch aus der Urzeit, als selbst die Antarktis noch dicht mit Wäldern besiedelt war. Sie gedeiht bei uns als seltene Kübelpflanze, die mit wenig Licht auskommt und sehr widerstandsfähig ist. Ihr gefällt es sogar an Plätzen, an denen es für viele andere Arten schon zu dunkel wäre. Im Gegensatz zu den Farnen bildet der Baumfarn nicht nur einen Blätterschopf, sondern auch einen Stamm aus. Er wächst im Jugendstadium sehr langsam.
Herkunft: Seine Heimat sind Ostaustralien und die Nebelwälder Tasmaniens.
Anzucht: Streuen Sie die Sporen auf gut durchfeuchtete Anzuchterde und bedecken Sie das Saatgut nur dünn mit dem Anzuchtsubstrat. Die Keimung erfolgt bei gleichmäßiger Feuchtigkeit nach 3 bis 9 Wochen.
Standort / Licht: Generell ist ein schattiger und windgeschützter Platz ideal. Im ersten Jahr sollte die Pflanze durchgehend im Gewächshaus oder Wintergarten gehalten werden.
Pflege: Der Baumfarn gedeiht am besten in humosem, schwachsaurem Boden mit einem pH-Wert von circa 6. Halten Sie den Boden stets feucht, aber nicht naß. Auch ein Austrocknen ist sehr schädlich. Für ein gesundes Wachstum ist eine hohe Luftfeuchtigkeit nötig. Besprühen Sie nicht die Pflanze selbst mit Wasser, sondern immer nur ihre unmittelbare Umgebung und ihren Stamm. Von Ende Mai bis September sollten Sie alle 14 Tage schwach düngen. Erst ab 9° C sollte der Baumfarn im Freien stehen.
Überwinterung: Die Überwinterung sollte etwas heller erfolgen. Die Temperatur darf bis auf 5° C absinken und sollte 17° C nicht überschreiten.

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Blauglockenbaum

Kategorie: Pflanzen  

Blauglockenbaum Paulownia tomentosa

Allgemeine Bezeichnung: Kaiserbaum
Herkunft: Zentral- und Westchina
Verbreitung: Japan,Nordamerika und Europa
Laub: Herzförmig

Blüte: Blaue Glocken
Vermehrung: Samen
Aussaat: Aussaat im Herbst oder Winter
Keimtemperatur: 20° - 23°
Keimzeit: 3-5 Wochen
Standort: volle Sonne
Substrat: Nährstoffreicher, wasserdurchlässiger Boden
Bonsai-Eignung: Nein
Winterhart: Ja

Herkunft: Die Heimat liegt in Zentral- und Westchina. Heute ist der Baum auch in Nordamerika und Europa als Zierbaum heimisch.
Anzucht: Die Anzucht der Samen im Haus ist ganzjährig möglich. Streuen Sie die Samen auf feuchte Anzuchterde oder humosen, lockeren Boden und bedecken Sie sie mit circa 1 cm Erde. Halten Sie das Anzuchtsubstrat immer feucht. Die Keimung erfolgt recht unterschiedlich nach 3 bis 10 Wochen.

Standort / Licht: Ein sonniger, windgeschützter Platz ist ideal. In Bezug auf den Boden ist der Baum anspruchslos, bevorzugt aber nicht zu arme, mäßig trockene Böden.

Pflege: Wählen Sie für Jungpflanzen warme Standorte. In der Jungendphase bildet der Baum riesige, bis zu 45 cm breite Blätter aus, die auf der Unterseite samtig behaart sind.

Überwinterung: In den ersten 2 bis 4 Jahren ist der Blauglockenbaum frostempfindlich und benötigt einen Winterschutz durch Einbinden mit Stroh- oder Frostschutzmatten. Nach dem Rückschnitt der erfrorenen Triebe erfolgt ein starker Neuaustrieb. Später ist der Baum vollständig winterhart.



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Blauregen

Kategorie: Pflanzen  

Blauregen Wisteria sinensis

Allgemeine Bezeichnung: Glyzine
Herkunft: Ost-Asien
Verbreitung: Weltweit

Blüte: Blaue Blütentrauben
Verwendung: Begrünen von Pergolen und Hauswänden
Vermehrung: Samen
Aussaat: ganzjährig
Keimtemperatur: 20° - 23°
Keimzeit: 3-8 Wochen
Besonderes: Alle Pflanzenteile sind giftig!
Überwinterung: Winterhart
Standort: Hell+Sonnig
Substrat: wasserdurchlässigen Boden
Bonsai-Eignung: Ja
Winterhart: Ja

Herkunft: Der Blauregen ist in China, Korea und Japan heimisch.

Anzucht: Innerhalb des Hauses ist die Anzucht der Samen von Januar bis September möglich. Die Samen sollten vorher leicht mit Sandpapier angeraut werden und dann über Nacht in raumwarmem Wasser gelegt werden. So können sie vorquellen. Setzen Sie sie anschließend in feuchte Anzuchterde oder Kokosfaser. Die Samen keimen bei gleichmäßiger Feuchtigkeit und Temperatur schnell und problemlos nach 2 bis 8 Wochen

Standort / Helligkeit: Der Standort des Blauregen sollte hell bis vollsonnig sein, er gedeiht aber auch im Schatten.

Pflege: Für den Blauregen ist ein durchlässiger Humusboden ideal. Sie benötigt in den ersten Jahren auch eine Rank- bzw. Kletterhilfe. Die Pflanze wächst schnell und sie können sie auch während der Wachstumszeit häufiger stutzen. Nach 2 bis 3 Jahren setzt die erste Blüte ein. Der Blauregen beginnt mit der Blüte vor dem ersten Laubaustrieb.

Überwinterung: Stellen Sie eine frostfreie Überwinterung sicher. Der Blauregen ist zwar frostbeständig, sollte jedoch geschützt stehen. Er kann, wenn nötig, zum Winter nochmals zurückgeschnitten werden.

Wissenswertes: Eine Besonderheit des Blauregen sind die blauvioletten Blütenständer mit zahlreichen Blüten, die etwa 30 cm lang werden, einen zarten Duft verbreiten und durch ihre Blütenpracht wie Regen aussehen. Die Pflanze ist sommergrün und schnellwachsend. Der Blauregen kann durch regelmäßiges Stutzen auch freistehende Sträucher bzw. Bäumchen ziehen.

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