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Das Pflanzen & Garten Club Lexikon |
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Kategorie: Pflanzenschutzmittel |
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Der gemeine Giersch! (Aegopodium podagraria) ist eine stark wuchernde bodendeckende Pflanze, die oft als Unkraut bezeichnet wird.
Giersch" target="_blank">Giersch
Grund für eine unkontrollierte Verbreitung sind die Wurzelausläufer (Rhizome).
Neben der unbeliebtheit in den Gärten, lässt sich die Pflanze als Futter z.B. für Kaninchen nutzen, aber auch in der Küche als Salat oder Gemüse zubereiten.
Werden Girsch jedoch vernichten möchte, sollte dieses Mittel verwenden:
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Ginkgo Ginkgo biloba
Allgemeine Bezeichnung: Fächerblattbaum, Silberpflaume
Herkunft: Ostasien
Verbreitung: Asien, Europa, Nordamerika
Laub: sommergrün
Frucht: gelbe pflaumenähnliche Früchte
Verwendung: essbare Ginkgokerne
Vermehrung: Samen
Aussaat: ganzjährig
Keimtemperatur: 20-25°
Keimzeit: 3-4 Wochen
Standort: bevorzugt keinen bestimmten Standort
Substrat: 2/3 lehmhaltige Gartenerde und 1/3 Sand
Bonsai-Eignung: Ja
Winterhart: Ja
Ursprung: Der Ursprung des Ginkgo liegt in Asien. In Europa wächst er seit 1750.
Anzucht: Innerhalb des Hauses ist die Anzucht der Samen ganzjährig möglich. Die Samen brauchen eine Vorbehandlung. Die harte Samenschale sollte mit Sandpapier angeraut werden, bevor sie diese dann etwa 12 Stunden in raumwarmem Wasser vorquellen lassen. Anschließend können Sie die Samen in feuchte Anzuchterde setzten. Danach müssen sie dünn mit Erde bedeckt und gleichmäßig feucht und sehr warm gehalten werden. Bei einer Keimtemperatur von etwa 20° bis 25° C. beträgt die Keimdauer ca. 4 bis 5 Wochen. Steht die Pflanze kühler, kann es auch 5-10 Wochen dauern.
Standort / Helligkeit: Für den Ginkgo ist jeder Standort möglich. Sie sollten lediglich die Sämlinge und Jungpflanzen vor praller Sonne schützen.
Pflege: Der Ginkgo benötigt einen feuchten, aber wasserdurchlässigen und nährstoffreichen Boden. Halten Sie die Erde feucht, aber vermeiden Sie Staunässe. Die Blätter der Jungpflanzen werden sonst schnell gelblich und hängen schlaff herab. Der Ginkgo setzt nur wenige Seitentriebe an. Durch Zurückschneiden ab Juni fördern Sie ein dichteres Wachstum.
Überwinterung: Der Baum ist Winterhart. Bei Sämlingen empfiehlt sich jedoch noch ein Winterschutz. Zwischen Oktober und November verfärben sich seine Blätter und er wirft sie ab. Dann sollten Sie nur noch wenig wässern. Einen zu warmen Standort sollten Sie jedoch vermeiden, denn dann bilden sich zwar früh neue, aber nur sehr schwache Triebe aus.
Wissenswertes: Der Ginkgo kann sehr alt werden (ca. 1000 Jahre). Er besteht seit circa 250 Millionen Jahren. Bei seiner Art handelt es sich einen Fächerblattbaum und damit sozusagen um einen Zwitter zwischen Nadel- und Laubbaum. Er wird von keinen Krankheiten befallen, ist absolut widerstandsfähig und verträgt sogar stärkste Dauerabgase in Großstädten.
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Ginseng Panax quinquefolia Ginseng
Herkunft: China und Korea
Verbreitung: heute praktisch ausgerottet
Laub: Immergrün
Blüte: rote Blüten
Verwendung: Blatt, Stiel und Wurzel als Heilpflanze
Vermehrung: Samen, Wurzel
Aussaat: Herbst
Keimtemperatur: mind. 18°
Keimzeit: bis zu 8 Monate
Standort: kühl, feucht
Substrat: gut durchlässiger Boden, mit Kalzium und Phosphor angereichert und einem pH-Wert von 5,0 bis 6,5
Bonsai-Eignung: Nein
Winterhart: Ja
Ursprung: Der Ginseng war ursprünglich weit verbreitet, jedoch ist die Pflanze heute aufgrund der rücksichtslosen Ausbeutung wegen hoher Marktpreise in China und Korea als Wildpflanze praktisch ausgerottet.
Anzucht: Ginseng benötigt ein völlig kalkfreies, durchlässiges Pflanzsubstrat (Z.B. Waldboden- o. Lauberde). Er kann als Topfpflanze im Haus gehalten werden, aber auch im Garten.
Standort / Helligkeit: Der Standort des Ginseng sollte schattig sein. Volle Sonne verträgt die Pflanze nicht, aber sie benötigt den Einfluss kurzzeitiger heller Sonnenstrahlen. Dies ist für seine Entwicklung förderlich.
Pflege: Der Ginseng benötigt einen feuchten Boden sollte feucht sein, schützen Sie ihn aber vor Staunässe. Im August die Pflanze mit organischem Dünger düngen. Dies sorgt für ein dickeres Wurzelwachstum. Ab dem dritten Jahr können sich die ersten roten Blütenstände bilden. Wenn Sie möchten, dass sich eine kräftige Wurzel ausbildet, sollten Sie die Blüte kurz nach dem Erscheinen herausbrechen. Zwischen dem 4. und 6. Jahr können Sie die Ginsengwurzel selbst ernten. Dazu wartet man ab, bis sich im Herbst die oberirdischen Teile zurückgezogen haben.
Überwinterung: Stellen Sie eine frostfreie Überwinterung sicher. Wird der Ginseng das Jahr über im Haus gehalten, so benötigt er für die Überwinterung einem kühlen und frostfreien Raum. Halten Sie den Ginseng in dieser Zeit nur leicht feucht. Steht er jedoch draußen, so sollte Sie bei starkem Frost die Pflanze leicht mit Torf oder Zweigen abdecken.
Wissenswertes: Der Name Ginseng, bedeutet „nackter Mensch“ und rührt von der Form der Wurzel her, die manchmal an einen Menschen erinnert
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Goji Pflanze - Beere - Lycium barbarum
Auch bekannt unter den Namen:
Gojibeere, Gotschi, Chinesische Gesundheitsbeere, Bocksdorn, Chinesiche Wolfsbeere, Wolfberry
Den lilafarbenen Blüten im Juni folgen ab August Unmengen von circa 2 cm großen orangeroten Goji-Beeren. In Europa wird sie im Volksmund auch Bocksdorn genannt.
Der kleine sommergrüne Strauch wird circa 2 bis 3 Meter hoch, bildet leicht gebogene Äste mit nur wenig Dornen aus. Den lilafarbenen Blüten im Juni folgen ab August Unmengen von circa 2 cm großen orangeroten Goji-Beeren. In Europa wird sie im Volksmund auch Bocksdorn genannt. In Zentralasien galt die Goji-Frucht von alters her als allererste Wahl. Sie enthält 4.000 Prozent mehr Antioxidantien als Orangen und mehr B-Vitamine als jede andere Frucht. In Fachkreisen spricht man bereits von einer wahren Gesundheits- und Anti-Aging Sensation.
Herkunft: Zentralasien, China und Tibet
Standort / Licht: Die Goji-Beere gedeiht an einem sonnigen Standort in armen und durchlässigen Böden. Sie toleriert sogar salzhaltigen Boden.
Pflege: Der Strauch ist schnellwachsend (bis zu 90 cm im Jahr). In trockenen Jahreszeiten sollte man ihn einmal wöchentlich reichlich gießen. Ab dem 3. Jahr trägt der Goji Strauch Früchte und man sollte dann einen Schnitt vermeiden.
Überwinterung: Die Pflanze ist bis -25° C winterhart. Ab Herbst empfiehlt es sich tote Äste und Zweige zu entfernen. Schneiden Sie zum Frühjahr des zweiten Jahres den Busch so weit, dass nur noch 6 Hauptzweige verbleiben.
Achtung: Die Gattum Lycium zählt zu den Nachtschattengewächsen (Solanacea). Wie z.B. beim Tomatenstrauch sind die Pflanzenteile giftig. Aber natürlich nicht die Früchte.
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Goldblattpalme Dypsis lutescens syn. Chrysalidocarpus lutescens syn. Areca lutescens
Allgemeine Bezeichnung: Goldfruchtpalme
Herkunft: Madagaskar, Komoren
Verbreitung: Madagaskar, Komoren
Laub: Immergrün
Vermehrung: Samen
Aussaat: Ganzjährig
Keimtemperatur: 22°-25°
Keimzeit: 2-9 Wochen
Standort: Halbschatten, hell
Substrat: Durchlässig und leicht sauer
Bonsai-Eignung: Nein
Winterhart: Nein
Ursprung: Die Goldblattpalme hat ihren Ursprung auf Madagaskar und den Comoren.
Anzucht: Innerhalb des Hauses ist die Anzucht der Samen ganzjährig möglich. Sie sollten bevor Sie mit dem Aussäen beginnen, die Samen über Nacht in Wasser vorquellen lassen. Anschließend müssen sie etwa einen halben cm tief in feuchte Anzuchterde gesetzt werden. Achten Sie auf gleichmäßige Feuchtigkeit und Wärme. Bei einer Keimtemperatur von etwa 22° bis 25° C, beträgt die Keimdauer ca. 2 bis 9 Wochen.
Standort / Licht: Der Standort der Goldblattpalme sollte hell sein, aber nicht vollsonnig.
Pflege: Die Palme gedeiht auf jedem Boden, soweit man sie ausreichend mit kalkarmen Wasser wässert. Besprühen Sie die Wedel häufiger Wasser. Bei Temperaturen von 16° bis 22° C fühlt sich die Pflanze am wohlsten. Von April bis Oktober alle 3 Wochen mit Palmendünger düngen. Im Sommer kann die Goldblattpalme als Kübelpflanze ins Freie gestellt werden. Jedoch muss sie auch dort vor praller Sonne geschützt werden.
Überwinterung: Stellen Sie eine frostfreie Überwinterung sicher. Die Pflanze sollte auch während der Wintermonate gleichmäßig gegossen und besprüht werden. Der Standort sollte hell sein. In der Nacht übersteht die Palme Temperaturen von bis zu 12° C. Sie wächst dann aber wesentlich langsamer. Da die Goldblattpalme viele schlanke Stämme ausbildet, können alte, braun gewordene Wedel direkt unten am Schaft abgeschnitten werden.
Wissenswertes: Den Namen Goldblatt- oder auch Goldfruchtpalme hat die Palme aufgrund ihrer eleganten, gebogenen und leuchtend-gelbgrüne Fiederblätter, die an hellen Standorten einen Hauch von Goldgelb annehmen. Sie zählt zu den dankbarsten und pflegeleichtesten Palmen überhaupt und wird in Kultur etwa 2 Meter hoch.
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Goldkiefer Pinus ponderosa
Allgemeine Bezeichnung: Gelbkiefer
Herkunft: pazifisches Nordamerika
Verbreitung: Nord-Süd-Richtung von British-Kolumbien bis nach Mexiko; östlich reicht das Gebiet bis nach Montana, North Dakota, Nebraska,
Colorado und Texas.
Laub: Immergrün
Blüte: männliche Blüte dunkel rotbraun, weibliche Blüten (Zapfen) sind dunkelpurpur, werden später braun
Verwendung: Holzlieferant
Vermehrung: Samen
Aussaat: ganzjährig
Keimtemperatur: 20-23
Keimzeit: 4-10 Wochen
Standort: vollsonnig
Substrat: 50% Gartenerde sowie 50% grobem Sand und Torf
Bonsai-Eignung: Ja
Winterhart: Ja
Ursprung: Der Ursprung der Goldkiefer liegt im pazifischen Nordamerika.
Anzucht: Innerhalb des Hauses ist die Anzucht der Samen ganzjährig möglich. Damit die Samen schneller keimen, empfiehlt es sich, die Samentüte für 5 bis 7 Tage im Kühlschrank zulagern. Anschließend sollten die Samen auf feuchte Anzuchterde gestreut werden. Sie müssen dünn mit Erde bedeckt und gleichmäßig feucht und warm gehalten werden. Bei einer Keimtemperatur von etwa 20° bis 22° C. beträgt die Keimdauer ca. 4 bis 10 Wochen. Zwei Monate nach der Keimung können die Pflanzen pikiert (vereinzelt) werden.
Standort / Helligkeit: Der Standort der Goldkiefer sollte hell bis vollsonnig sein. Die Goldkiefer ist auch stadtklimafest.
Pflege: Die Goldkiefer benötigt keinen besonderen Boden. Sie gedeiht in allen Gartenböden. Selbst ein etwas höherer Kalkgehalt schadet ihr nicht. Sie stellt insgesamt sehr geringe Ansprüche. Sie braucht wenig Wasser und Nährstoffe und lange Trockenheit übersteht sie problemlos. Krankheitsanfällig ist sie ebenfalls nicht. In der Jugendphase ist die Kiefer schnellwüchsig, danach eher langsamwüchsig.
Überwinterung: Die Goldkiefer winterhart.
Wissenswertes: Bei der Goldkiefer handelt es sich um die größte Kiefernart der Welt. Sie kann in ihrer Heimat bis zu 90 Meter hoch werden und ein Alter von 500 Jahren erreichen. In Europa liegt die maximale Höhe bei circa 20 Metern. Aufgrund des wertvollen und sehr schweren Holzes hat se den Namen „Ponderosa" bekommen, der übersetzt „gewichtig" bedeutet. Im englischen Sprachraum wird die 1827 in Europa eingeführte Kiefernart „Golden- oder Yellow-Pine" genannt.
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Australische Grasbaum Black Boy
Herkunft: Australien
Verbreitung: Australien
Laub: Lange schmale grasartigen grüne Bätter
Blüte: 1,5m hohen Blütenständen mit kleinen creme-weißen Blüten
Vermehrung: Samen
Aussaat: ganzjährig
Keimtemperatur: 24° - 26°
Keimzeit: 2-3 Wochen
Standort: warm und sonnig
Substrat: sandige bis lehmige Erde
Bonsai-Eignung: Nein
Winterhart: Nein
Herkunft: Der Australische Grasbaum ist wie es der Name schon verrät, in Australien beheimatet.
Anzucht: Innerhalb des Hauses ist die Anzucht der Samen ganzjährig möglich. Die Samen können direkt, ohne Vorbehandlung, auf der feuchten Anzuchterde verteilt werden. Danach müssen sie dünn mit Erde bedeckt und gleichmäßig feucht und warm gehalten werden. Bei einer Keimtemperatur von etwa 25° C, beträgt die Keimdauer ca. 2 bis 3 Wochen. Es kann aber auch länger dauern, so etwa 6 bis 7 Wochen. Zeigen sich die ersten Triebe, sollten Sie etwas weniger wässern und die Keimlinge vor Zugluft schützen. Nach etwa 2 bis 3 Monaten können Sie die Pflänzchen vorsichtig umtopfen.
Standort / Licht: Der Standort des Grasbaums sollte warm und sonnig sein.
Pflege: Der Australische Grasbaum liebt sandige bis lehmige Erde. Halten Sie die Erde feucht, aber vermeiden Sie Staunässe. Versorgen Sie die Pflanze alle 2 Monate mit Kübelpflanzendünger.
Überwinterung: Stellen Sie eine frostfreie Überwinterung sicher. Helligkeit und Temperaturen von über 10° C sind wichtig.
Wissenswertes: In Australien wird der Grasbaum „Black Boy“ genannt. Er wird etwa 1,5 m hoch, bildet einen dicken Stamm und hat Grasähnliche Blätter, die in der Natur bis zu 70 cm lang werden können. Das jährliche Wachstum des Grasbaums bei uns beträgt nur wenige Zentimeter. Bis sich der Stamm ausgebildet hat vergehen um die 20 bis 30 Jahre. Wenn man Glück hat bilden sich nach „ frühen“ 10 bis 15 Jahren die 1,5 Meter langen speerähnlichen Blütenstände. Diese sind mit vielen kleinen, weißen Blüten bestückt, die einen honigähnlichen Duft verströmen.
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Hanfpalme Chamaerops excelsa / syn. Trachycarpus fortunei
Herkunft: China, Japan
Verbreitung: weltweit
Laub: Wedel
Vermehrung: Samen
Aussaat: ganzjährig
Keimtemperatur: 20° - 25°
Keimzeit: 3-6 Wochen
Standort: sonnig
Substrat: durchlässiges, leicht saures Substrat
Ursprung: Der Ursprung der Hanfpalme liegt zwischen Südchina und Südjapan. Die Palme wächst selbst im schneebedeckten Himalaja bis 2.400 Meter Höhe.
Anzucht: Innerhalb des Hauses ist die Anzucht der Samen ganzjährig möglich. Die Samen sollten über Nacht im raumwarmen Wasser vorquellen und anschließend auf der feuchten Anzuchterde verteilt werden. Danach müssen sie dünn (ca. 1cm) mit Erde bedeckt und gleichmäßig feucht und warm gehalten werden. Bei einer Keimtemperatur von etwa 20° bis 25° C. beträgt die Keimdauer ca. 2 bis 6 Wochen.
Standort / Licht: Der Standort der Hanfpalme sollte hell bis vollsonnig sein. Sie gedeiht aber auch im Halbschatten, wächst dann aber langsamer.
Pflege: Die Hanfpalme benötigt einen schweren, nährstoffreichen Erd-Lehmboden. Halten Sie die Erde feucht, aber vermeiden Sie Staunässe. Von März bis Oktober alle 14 Tage mit Palmendünger düngen.
Überwinterung: Stellen Sie in den ersten 4 Jahren eine frostfreie Überwinterung sicher. Richtig frostfest ist die Hanfpalme erst ab dem 5. Jahr. Steht die Pflanze in der Wohnung, so sollten Sie aufgrund der trockeneren Luft die Fächer mit Wasser besprühen, denn sonst gibt es braune Blattspitzen. Gießen Sie sehr wenig. Steht die Pflanze im Freiland, so sollten Sie den Wurzelbereich schützen und abdecken. Überwintert die Palme dunkel, so sollten Sie die Pflanze im Frühjahr zunächst halbschattig platzieren, damit Blattverbrennungen vermieden werden.
Wissenswertes: Bei der Hanfpalme handelt es sich um eine schnellwachsende Fächerpalme, mit einem von dichten Haarfasern umgebenen Stamm. Ab dem 5 Jahr ist ausgesprochen kälteresistent und verträgt selbst Schnee und Frost. Am optimalen Standort bildet sie pro Jahr 6 bis 8 Blätter aus.
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Chilenische Honigpalme Jubaea chilensis
Allgemeine Bezeichnung: Honigpalme
Herkunft: chilenische Küste bis in das Hochland von 1.400 Metren Höhe
Verbreitung: von England bis Australien
Laub: Immergrün
Blüte: cremefarbene Blüten
Frucht: gelbe Steinfrüchte
Verwendung: Gewinnung von Palmhonig, essbare Früchte
Vermehrung: Samen
Aussaat: ganzjährig
Keimtemperatur: 25°
Keimzeit: 2-4 Monate
Standort: vollsonnig
Substrat: durchlässige sandige Erde
Bonsai-Eignung: Nein
Winterhart: Ja
Herkunft: Die chilenische Honigpalme ist an der chilenischen Küste bis in das Hochland von 1.400 Metern Höhe heimisch.
Anzucht: Innerhalb des Hauses ist die Anzucht der Samen ganzjährig möglich. Die Samen sollten vorher leicht mit Sandpapier angeraut werden und dann über Nacht in raumwarmem Wasser gelegt werden. So können sie vorquellen. Setzen Sie sie anschließend in feuchte Anzuchterde oder Kokosfaser. Die Samen keimen bei gleichmäßiger Feuchtigkeit und Temperatur nach 2 bis 4 Monaten
Standort / Helligkeit: Der Standort des Honigpalme sollte hell bis vollsonnig sein, er sollte jedoch vor Regen geschützt sein. Halten Sie die Pflanze im Inneren, so ist Helligkeit und indirektes Sonnenlicht empfehlenswert.
Pflege: Die Chilenische Honigpalme benötigt Palmenerde oder einen fruchtbaren und durchlässige Boden. Halten Sie die Erde nicht zu feucht und vermeiden Sie Staunässe. Der Wasserbedarf ist mäßig und der Boden darf ruhig mal antrocknen. Jedoch wird bei zuviel Trockenheit die Blattspitzen braun. Versorgen Sie die Pflanze von März bis Oktober alle 14 Tage mit Palmendünger. Die Chilenische Honigpalme wächst nur sehr langsam und benötigt daher nicht viel Platz. Ab Mitte Mai bis Ende Oktober können schon Jungpflanzen im Freien stehen.
Überwinterung: Stellen Sie eine frostfreie Überwinterung bei Jungpflanzen bis zum 5.Jahr sicher. Ab dem 6. Lebensjahr ist die Honigpalme frostresistent und kann in gemäßigten Zonen Europas sogar ins Freie ausgepflanzt werden. Die Pflanze sollte hell stehen und wenig gegossen werden um Wurzelfäule zu verhindern.
Wissenswertes:.Die chilenische Honigpalme hat viele bemerkenswerte Eigenschaften: Sie ist von allen Fiederpalmen die, die am ältesten wird, die am frosthärtesten ist, die am langsamsten wächst und den dicksten Stamm aus bildet. Als Kübelpflanze ist die Honigpalme eine ausgefallene und robuste Schönheit mit glattem Stamm und langen Fiederblättern
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Jacaranda Jacaranda mimosafolia
Allgemeine Bezeichnung: Palisander-Baum
Herkunft: Südamerika
Verbreitung: Südamerika, Asien und Spanien
Laub: Laub abwerfender Baum
Blüte: blau-violette Glockenblüten
Vermehrung: Samen
Aussaat: ganzjährig
Keimtemperatur: 21°
Keimzeit: 7-14 Tage
Standort: hell, sonnig
Substrat: 1/2 Einheitserde, 1/4 Torf und 1/4 Sand
Bonsai-Eignung: Ja
Winterhart: Nein
Ursprung: Der Jacaranda ist in Südamerika, Asien und Spanien heimisch.
Anzucht: Innerhalb des Hauses ist die Anzucht der Samen ganzjährig möglich. Die Samen können direkt, ohne Vorbehandlung, auf der feuchten Anzuchterde verteilt werden. Danach müssen sie dünn mit Erde bedeckt und gleichmäßig feucht und warm gehalten werden. Bei einer Keimtemperatur von etwa 20° bis 22° C. beträgt die Keimdauer ca. 7 bis 14 Tage.
Standort/ Helligkeit: Der Standort des Jacaranda sollte hell bis vollsonnig sein. Steht der Jacaranda zu dunkel, verliert er seine Blätter. Aber keine Sorge er treibt aber im Frühjahr wieder aus. Im Sommer ist ein heller bis sonniger Platz im Freien möglich.
Pflege: Der Jacaranda benötigt ein Erdgemisch aus 2/3 Einheitserde und 1/3 Sand. Halten Sie die Erde feucht, aber vermeiden Sie Staunässe, da sonst die Blätter gelb werden und abfallen. Von April bis Oktober alle 14 Tage mit Kübelpflanzendünger düngen. Die unteren Blattwedel werden aufgrund der Stammbildung abgeworfen. Ein Stammrückschnitt ist möglich. Der Jacaranda treibt an der Schnittstelle neu aus.
Überwinterung: Stellen Sie eine frostfreie Überwinterung sicher. Die Pflanze sollte bei 10° bis 22" C überwintern. Halten Sie weiterhin die Erde feucht, da bei Ballentrockenheit die Blätter schrumpfen und braun werden. Sorgen Sie auch zusätzlich für Luftbewegung.Der Jacaranda ist eine robuste Pflanze, die über viele Jahre gehalten werden kann.
Wissenswertes: Bei uns lässt sich der Jacaranda hervorragend als Topf- oder Kübelpflanze ziehen. Er ist ein schöner Zierbaum mit feinen, doppelt gefiederten Blattern und blau-violetten Glockenblüten.
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Japanische Blüten- und Zierkirsche Prunus serulata
Herkunft: Japan
Verbreitung: Japan, China, Korea
Laub: Immergrün
Blüte: rosa getönte weiße Blüten
Frucht: kleine schwarze Steinfrucht
Vermehrung: Samen
Aussaat: ganzjährig
Keimtemperatur: 20° - 22°
Keimzeit: 4-10 Wochen
Standort: hell, sonnig
Substrat: gleiche Teile Gartenerde, grobkörnigem Sand und Torf
Ursprung: Die Pflanze ist in Asien und hauptsächlich in Japan heimisch.
Anzucht: Innerhalb des Hauses ist die Anzucht der Samen ganzjährig möglich. Die Samen sollten, bevor sie ausgesät werden für 5- 7 Tage in den Kühlschrank gelegt werden, um anschließend noch für 12 bis 20 Stunden in raumwarmem Wasser vorzuquellen. Danach setzen Sie diese etwa 1cm tief in feuchte Anzuchterde. Halten Sie den Boden gleichmäßig feucht und warm. Die Keimdauer beträgt ca. 4 bis 10 Wochen. Nach zwei Monaten können Sie die Pflanzen pikieren (vereinzeln).
Standort/ Helligkeit: Der Standort der Zierkirschen sollte hell bis sonnig sein.
Pflege: Die Zierkische benötigt nur normale Gartenerde. Halten Sie die Erde feucht, aber vermeiden Sie Staunässe. Von März bis September alle 14 Tage mit Kübelpflanzendünger düngen.
Überwinterung: Stellen Sie bis zum ersten Jahr eine frostfreie Überwinterung sicher. Ab dann ist sie frostfest und winterhart. Steht die Pflanze in einem Topf, so muss der Ballen vor starkem Frost geschützt werden.
Wissenswertes: Diese Kirschenart gehört zur Sato-Zakura-Gruppe. Diese gehört zu den beliebtesten japanischen Zierkirschengruppen, die ausgepflanzt etwa 3,5 Meter hoch wird. Sie hat rosa-weiß getönten Blüten, die sich mit den neuen Blättern in der zweiten Frühjahrs-Hälfte entwickeln. Das Laub der Zierkirsche nimmt zum Herbst (vor dem Laubabwurf) eine spektakuläre Färbung an. Anlässlich der Kirschblüte wird in Japan große Feste gefeiert.
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Johannisbrotbaum Ceratonia siliqua
Herkunft: Asien, tropisches Amerika
Verbreitung: in den Tropen und Subtropen weit verbreitet
Laub: Immergrün
Blüte: kleine, duftende, aufrechte Blütenstände mit weißen Staubfäden und gelblich-grünen Staubblättern
Frucht: Lange braun- schwarze Schoten
Verwendung: Schokoladen Ersatz
Vermehrung: Samen
Aussaat: ganzjährig
Keimtemperatur: 22-25°
Keimzeit: 3-4 Wochen
Standort: sonnig
Substrat: Einheitserde mit Zusatz von 2/3 Sand, Perlite oder Vermiculite, um für eine gute Wasserdurchlässigkeit zu gewährleisten
Bonsai-Eignung: Ja
Winterhart: Nein
Ursprung: Der Ursprung des Johannisbrotbaums liegt im Mittelmeerraum und Vorderasien
Anzucht: Innerhalb des Hauses ist die Anzucht der Samen ganzjährig möglich. Die Samen sollten über Nacht im raumwarmen Wasser vorquellen und anschließend auf der feuchten Anzuchterde verteilt werden. Danach müssen sie dünn (ca. 1cm) mit Erde bedeckt und gleichmäßig feucht und warm gehalten werden. Bei einer Keimtemperatur von etwa 20° bis 25° C. beträgt die Keimdauer ca. 20 bis 30 Tage.
Standort / Helligkeit: Der Standort des Johannisbrotbaums sollte warm und sonnig sein. Von Mitte Mai bis Anfang Oktober kann sie auch im Freien stehen.
Pflege: Der Baum benötigt für ein optimales Wachstum und eine üppige Blüte einen großen Topf. So kann die Pflanze bereits im ersten Jahr 1 Meter hoch werden. Um einen buschigen, aber grazilen Wuchs zu erhalten sollten sie den Johannisbrotbaum regelmäßig stutzen. Im Sommer benötigt die Pflanze viel Wasser. Jedoch sollten Sie Staunässe vermeiden. Von April bis Oktober mit Kübelpflanzendünger düngen
Überwinterung: Stellen Sie eine frostfreie Überwinterung sicher. Sorgen Sie für eine helle Überwinterung, mit Temperaturen zwischen 5° und 15° C. Gießen Sie nur noch sporadisch.
Wissenswertes: Der Johannisbrotbaum, trägt auch die Namen „Karubenbaum“ und „Karobbaum“. Er ist ein meist zweihäusiger, immergrüner Baum. Eine Eigenschaft des Baumes ist, dass er hitze- und trockenresistenter ist. In seiner Heimat wird er 15 bis 20m hoch, bei uns wird es eine stattliche Kübelpflanze.
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Judasbaum Ceris siliquastrum
Herkunft: Südeuropa, Vorderasien
Verbreitung: Südeuropa, Vorderasien
Laub: Laubabwerfender Baum
Blüte: rosafarbene Schmetterlingsblüten, die kurzen Trauben angeordnet sind.
Frucht: lange, grüne Samen-Schoten.
Vermehrung: Samen
Aussaat: ganzjährig
Keimtemperatur: 20° - 22°
Keimzeit: 4-6 Wochen
Standort: Hell und sonnig
Substrat: mäßig nährstoffreicher feuchter, aber wasserdurchlässiger, kalkhaltiger Boden
Ausführliche Pflanz- und Pflegeanleitung bekommen Sie mit der Samenlieferung.
Ursprung: Heimisch ist der Judasbaum ist im gesamten Mittelmeerraum und Kleinasien.
Anzucht: Innerhalb des Hauses ist die Anzucht der Samen ganzjährig möglich. Damit die Samen schneller keimen, empfiehlt es sich, die Samentüte für 5 bis 6 Tage im Kühlschrank zulagern. Zusätzlich sollten die Samen noch 12 bis 24 Stunden in raumwarmen Wasser vorquellen. Anschließend sollten die Samen etwa 1cm tief in feuchte Anzuchterde gesetzt werden. Sie müssen dünn mit Erde bedeckt und gleichmäßig feucht und warm gehalten werden. Die Keimdauer beträgt ca. 3 bis 4 Wochen.
Standort / Helligkeit: Der Standort des Judasbaum sollte hell und sonnig sein.
Pflege: Der Judasbaum benötigt normalen Gartenboden mit etwa 1/5 Sand. Halten Sie die Erde feucht, aber vermeiden Sie Staunässe. Von April bis Oktober alle 4 Wochen mit Kübelpflanzendünger düngen. Beachten Sie, dass an schattigen Plätzen die Blüte aus bleibt.
Überwinterung: Stellen Sie eine frostfreie Überwinterung sicher. Im ersten Winter sollten Sie den Erdballen noch vor ganz starkem Frost schützen. Schneiden Sie im Herbst die Pflanze zurück und wässern Sie nur noch mäßig. Eine Überwinterung im Haus ist bei Temperaturen von 8° bis 15° C an einem hellen Standort jederzeit möglich.
Wissenswertes: Bei dem Judasbaum handelt es sich um einen Zierbaum, der bei uns ca. 1 und 3 Meter hoch wird. Er hat herzförmige Blätter, die im Frühjahr und Herbst rote Schattierungen annehmen. Die leuchtend rosafarbenen Blüten erscheinen gleichzeitig mit den Blättern. Der Judasbaum trägt im Mittelmeerraum, aufgrund der Blütenpracht und der Blätter, auch die Namen Baum der Madonna oder Liebesbaum. Der Höhepunkt der Blütenpracht wird im Mai erreicht.
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Kassie / Indische Gewürzrinde Cassia didymobotrya
Allgemeine Bezeichnung: Kerzenstrauch
Herkunft: tropisches Afrika
Verbreitung: tropisches Afrika, Mittelmeerraum
Laub: Immergrün
Blüte: bis zu 1m lange, schwarz-gelbe Blütenkerzen
Verwendung: beim Berühren der Blätter duftet es nach gerösteten Nüssen
Vermehrung: Samen
Aussaat: ganzjährig
Keimtemperatur: mind. 20°
Keimzeit: 4-7 Wochen
Standort: sonnig
Substrat: durchlässiges Substrat
Bonsai-Eignung: Nein
Winterhart: Nein
Herkunft: Der Ursprung der Kassie liegt im tropischen Afrika und ist auch im gesamten Mittelmeerraum stark verbreitet.
Anzucht: Innerhalb des Hauses ist die Anzucht der Samen ganzjährig möglich. Die Samen sollten mit Sandpapier aufgeraut und für 12 Stunden in raumwarmem Wasser vorgequellt werden. Danach müssen sie etwa einen halben cm tief in die feuchte Anzuchterde gesetzt werden. Halten Sie die Erde gleichmäßig feucht und warm. Bei einer Keimtemperatur von etwa 20° bis 22° C. beträgt die Keimdauer ca. 2 bis 4 Wochen.
Standort / Helligkeit: Der Standort der Kassie sollte warm und vollsonnig sein. Die Pflanze muss erst ab Herbst ins Haus geholt werden.
Pflege: Die Pflanze benötigt durchlässige Einheitserde. Sie hat einen enormen Wasserbedarf und sollten aufgrund des starken Wachstums und der reichhaltigen Blüte von April bis Ende September wöchentlich mit Kübelpflanzendünger gedüngt werden. Sie erhalten mehrtriebige dichte Sträucher, wenn Sie die Pflanze stutzen.
Überwinterung: Stellen Sie eine frostfreie Überwinterung sicher. Die Gewürzrinde ist sehr frostempfindlich und bevorzugt Temperaturen nicht unter 10° C. Die Pflanze benötigt weniger Wasser, aber lassen sie den Boden nicht austrocknen. Überwintert die Pflanze dunkel, so wirft sie das Laub ab und treibt erst im Frühjahr wieder aus.
Wissenswertes: Die Kassie wird zwischen 1,50 bis 2 Meter hoch und hat einen üppigen und Lang andauernden Blütenreichtum. Eine Besonderheit der Pflanze: Bei Berühren der Blätter duftet es nach gerösteten Nüssen. Stellen Sie die Pflanze im Herbst in den blüht sie dort bis zum Frühjahr weiter.
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Köcherbaum Aloe dichotoma
Allgemeine Bezeichnung: Drachenbaum-Aloe
Herkunft: südliches Afrika
Verbreitung: Halbwüste Namibia und im Nordwestlichen Teil der Kap Provinz Südafrika
Laub: Immergrün
Blüte: nach 20-30 Jahren erste Blüte: typische ca. 30 cm lange, senkrecht aufragende Blütenstände, die mit kanariengelben schmalen, röhrenförmigen Blüten besetzt sind
Vermehrung: Samen
Aussaat: Ganzjährig
Keimtemperatur: 22° - 24°
Keimzeit: 6-8 Wochen
Standort: sehr sonnig
Bonsai-Eignung: Nein
Winterhart: Nein
Ursprung: Der Ursprung des Köcherbaums liegt in den Savannen Südwest-Afrikas und der Wüstenregionen Namibia.
Anzucht: Innerhalb des Hauses ist die Anzucht der Samen ganzjährig möglich. Die Samen können direkt, ohne Vorbehandlung, auf der feuchten Anzuchterde verteilt werden. Danach müssen sie dünn mit Erde bedeckt und gleichmäßig feucht und warm gehalten werden. Bei einer Keimtemperatur von etwa 20° bis 27° C, keimen die Samen schnell.
Standort / Helligkeit: Der Standort des Köcherbaums sollte hell und sonnig sein. Die Aloe gedeiht aber auch im Schatten, da sie recht anpassungsfähig ist.
Pflege: Der Köcherbaum benötigt einen Boden mit einem Sandanteil von 25%. Er benötigt wenig Wasser und daher sollte die Pflanze im Sommer nur mäßig gegossen werden. Lassen Sie die Erde ruhig immer wieder antrocknen. Von April bis Oktober alle 2 bis 3 Wochen mit Kübelpflanzendünger düngen. Schädlinge oder Krankheiten kommen so gut wie nie vor.
Überwinterung: Stellen Sie ein frostfreie Überwinterung sicher. Die Temperatur sollte jedoch nicht über 12° C liegen. Wässern Sie jetzt nur sehr wenig. Der Standort darf im Winter auch dunkler sein. Ist der Standort im Winter sehr hell, darf auch die Temperatur über 12° C sein. Der Stamm benötigt eine Stütze, die aber nach 1 bis 2 Jahren entfernt werden kann.
Wissenswertes: Der Köcherbaum gehört zu den schönsten baumförmigen Sukkulenten. Sein auffällig dicker und schwammiger Stamm kann für lange zeit Wasser speichern. Er hat eine reich verzweigte Astkrone mit spitzen, dickfleischigen Blättern. Sie ist bei uns auch unter dem Namen Drachenbaum-Aloe bekannt.
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Cubanische Königspalme Roystonia regia
Herkunft: Kuba
Verbreitung: von der Karibik küste über des östlichen Mexiko bis nach Mittelamerika sowie den südlichsten Zipfel Floridas
Laub: Immergrün
Blüte: weiße Blüte
Frucht: Die Früchte sind länglich und auf einer Seite abgeflacht oder zusammengedrückt
Vermehrung: Samen
Aussaat: ganzjährig
Keimtemperatur: 22-27°
Keimzeit: 8-16 Wochen
Standort: sonnig bis halbschattig
Substrat: durchlässiger Boden
Bonsai-Eignung: Nein
Winterhart: Nein
Ursprung: Der Ursprung der Cubanischen Königspalme liegt im Flachland von Cuba.
Anzucht: Innerhalb des Hauses ist die Anzucht der Samen ganzjährig möglich. Die Samen müssen vorbehandelt werden. Sie sollten sie mit Sandpapier leicht an rauen und anschließend ca. 12 Stunden in raumwarmem Wasser vorquellen lassen. Setzen Sie das Saatgut dann einen halben cm tief in feuchte Anzuchterde oder Kokosfaser. Danach müssen sie dünn mit Erde bedeckt und gleichmäßig feucht und warm gehalten werden Bei einer Keimtemperatur von 22° bis 25° C erfolgt die Keimung nach 8 bis 16 Wochen.
Standort / Helligkeit: Der Standort der Königspalme sollte hell bis vollsonnig sein.
Pflege: Die Königspalme benötigt feuchten, nährstoffreichen und durchlässigen Boden. Ideal ist ein tropisches bzw. subtropisches Klima. Halten Sie die Erde feucht, aber vermeiden Sie Staunässe. Von April bis Oktober alle 4 Wochen mit Palmendünger düngen. Besprühen Sie die Blätter bei zu trockener Zimmerluft mit weichem Wasser, denn es besteht die Gefahr eines Befalls durch Schildläuse oder Spinnmilben.
Überwinterung: Stellen Sie eine frostfreie Überwinterung sicher. Die Königspalme ist frostempfindlich es die Temperaturen sollten nicht unter 15° C fallen. Im Jungpflanzenstadium wächst die Königspalme langsam, danach kann sie circa alle 3 Jahre umgepflanzt werden.
Wissenswertes: Die Cubanische Königspalme ist die Wappenpflanze von Cuba und ist die eleganteste und majestätischste Art unter den Palmen. Sie hat schlanken, glatten Stamm und bildet eine dichten Krone aus.
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Karibischer Korallenstrauch Erythrina crista-galli
Allgemeine Bezeichnung: Korallenstrauch
Herkunft: Südamerika
Verbreitung: Tropen und den Subtropen, Mittelmeergebiet
Laub: Laubabwerfender Baum
Blüte: scharlachrote Blütentraube
Frucht: Fruchtschoten mit 2-5 Samen
Verwendung: aus den Samen werden Gifte hergestellt
Vermehrung: Samen
Besonderheit: die Samen sind giftig
Aussaat: ganzjährig
Keimtemperatur: mind. 20°
Keimzeit: 4-6 Wochen
Standort: Sonnig, warm
Substrat: Einheitserde
Bonsai-Eignung: Nein
Winterhart: Nein
Ursprung: Der Korallenstrauch ist in Brasilien, Paraguay und Argentinien verbreitet.
Anzucht: Innerhalb des Hauses ist die Anzucht der Samen ganzjährig möglich. Die Samen sollten über Nacht im raumwarmen Wasser vorquellen und anschließend sollten die Samen etwa 1cm tief in feuchte Anzuchterde gesetzt werden. Sie müssen gleichmäßig feucht und warm gehalten werden. Bei einer Keimtemperatur von etwa 20° bis 25° C. beträgt die Keimdauer ca. 2 bis 4 Wochen.
Standort / Licht: Der Standort des Karibischen Korallenstrauches sollte hell bis vollsonnig sein. Dann ist eine üppige Blüte zu erwarten. Im Freien, von April bis November, kann die Pflanze auch auf Südseiten wunderbar gehalten werden.
Pflege: Der Korallenstrauch benötigt Einheitserde. Wässern Sie mit dem Blattaustrieb im April reichlich. Halten Sie die Erde feucht, aber vermeiden Sie Staunässe. Bei Trockenheit vergilben die Blätter. Von Juni bis September alle 14 Tage mit Kübelpflanzendünger düngen. Die Blüte erscheint zwischen Juli und September.
Überwinterung: Stellen Sie eine frostfreie Überwinterung sicher. Der Korallenstrauch wirft im Herbst die Blätter ab und kann auf die gewünschte Größe zurückgeschnitten werden. Damit die Blätter nicht zu früh austreiben, sollten Sie beachten, dass die Temperaturen nicht über 10°C liegen. Er kann sowohl trocken, wie auch dunkel überwintern.
Wichtig: Die Samen sind giftig!
Wissenswertes: Der Korallenstrauch zählt wohl zu den schönsten Kübelpflanzen. Er hat sehr schöne scharlachrote Blütentrauben, die jedes Jahr zahlreicher werden. Der Strauch kann sehr alt werden, so dass er von Generation zu Generation weitervererbt werden kann.
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Herkunft und Botanik
Kürbisse gehören zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt, viel älter als Mais und Bohnen. Dabei wurden diese drei Gemüsearten früher ?teilweise auch heute nochals perfekte Mischkultur bei den Indios in Mittelamerika angebaut: Der Mais dient der kletternden Bohne als Halt. Der Kürbis beschattet mit seinem Blattwerk den Boden und verhindert die Wasserverdunstung. Bei dem Indianerstamm der Navajos war der Kürbis eine heilige Pflanze.
Zur Zeit der Entdeckung Amerikas gab es bereits züchterisch bearbeitete Kürbisse. Christoph Kolumbus beschrieb den Kürbis als wichtigste Nahrungspflanze der Indios und Azteken, und in Amerika ist die Begeisterung für Kürbisse bis heute ungebrochen.
Durch die Seefahrer gelangten schon bald nach der Entdeckung Amerikas Samen einiger Arten an europäische Fürstenhöfe und in die Klostergärten, z.B. auch die ?Ufos?. Diese ?neuen? Kürbisse verdrängten die bis dahin in Europa kultivierten Flaschenkürbisse der Gattung Lagenaria. 51 Jahren nach der Entdeckung Amerikas wird erstmals ein amerikanischer Kürbis in der deutschen Literatur erwähnt (?New Kreuterbuch? von Leonhart Fuchs). Die Flaschenkürbisse stammen vermutlich aus den tropischen Regionen von Zentralafrika.
Durch die Meeresströmung gelangten Früchte mit keimfähigen Samen nach Südamerika. Archäologische Funde besagen, dass schon vor 12.000 Jahren der Flaschenkürbis in Peru, vor 9.000 Jahren in Mexiko und vor 5.000 Jahren in Ägypten bekannt war. Von Botanikern wird der Kürbis als eine Panzerbeere bezeichnet. Der Kürbis ist die Pflanze mit den größten Beeren und größten Samen. Mit über 90 % Wassergehalt gehört der Kürbis zu den wasserreichsten Gemüsearten. Sein deutscher Name leitet sich vom lateinischen Corbis = Korb, Gefäß ab. Kürbisse zählen zu den Fruchtgemüsen, sind einjährige Pflanzen und einhäusig, blühen aber getrennt geschlechtlich. Das bedeutet, dass sich auf einer Pflanze männliche und weibliche Blüten (zu erkennen an dem kleinen Fruchtansatz) befinden. Die weiblichen Blüten müssen durch Insekten ?vorwiegend sind es Bienen- bestäubt werden.
Allgemeines
Derzeit erleben Kürbisse eine wahre Renaissance. Nicht zuletzt dadurch, dass in den vergangenen Jahre der amerikanische Brauch des Halloween (31. Oktober) in Europa Einzug gehalten hat. Doch Kürbisse haben wesentlich mehr zu bieten. Durch ihre ernorme Formen- und Farbenvielfalt, die unterschiedlichen Geschmacksrichtungen und Zubereitungsmöglichkeiten und nicht zuletzt durch die unproblematische Anbauweise sind dieses Fruchtgemüse hervorragend für die Gartenkultur geeignet. Bei uns werden Kürbisse heute häufig wegen ihres Zierwertes angebaut. Es gibt wohl kein anderes Gemüse auf der Erde, das uns in so vielgestaltigen Erscheinungsformen begegnet wie der Kürbis. Neben den glattfrüchtigen Sorten gibt es auch solche, die gerieft sind, oder deren Oberfläche mit warzenähnlichen Ausbuchtungen
bestückt sind. Neben roten und orangen Kürbissen findet man auch welche mit grünen, bläulichen und schwarzen Früchten und solche mit Streifen, Flecken oder netzartigen Mustern. Kürbisse können rund, oval, flaschenförmig oder gar wie ein UFO ausgebildet sein. Neben wahren Riesen mit mehreren hundert kg Gewicht, existieren Arten und Sorten, die klein wie Mandarinen sind. Fast alle Kürbisse sind genießbar, doch sollte man immer einige für Dekorationszwecke zurückhalten. Kürbisarten und Sorten Aufgrund der Vielfalt (100 verschiedene Gattungen, über 850 Arten), ist die botanische Einteilung von Kürbissen nicht ganz einfach.
Flaschenkürbisse; Kalebassen
Flaschenkürbisse (Lagenaria sp.) werden seit mehreren Jahrtausenden in allen wärmeren Gebieten der Erde angebaut. Die verschiedenen Lagenaria-Arten sind leicht an ihrer Blütenfarbe von den Cucurbita-Arten zu unterscheiden; Lagenaria blüht weiß und sind nur eine Nacht geöffnet, Cucurbita blüht gelb und öffnet sich tagsüber. Lagenaria siceraria und Lagenaria longissima bringen eine Reihe von sehr dekorativen Formen hervor, deren junge Früchte teilweise auch gegessen werden können. Die Fruchtgröße variiert von 10 cm bis 100 cm, das Gewicht geht bis 1 kg. Ihre Form kann rundlich, flaschenförmig, mit schlankem Halsteil oder bauchiger Basis sein. Die Haut kann grün, grün-gelb oder grün-weiß gesprenkelt sein. Die 4-6 mm dicke und harte Schale ist völlig wasser undurchlässig. Eine bedeutende Verwendung der Flaschenkürbisse ist aber die Nutzung der ausgereiften und getrockneten Früchte mit ihrer harten, holzigen, verhältnismäßig feuerfesten und völlig wasserdichten Schale als Gefäße oder auch als traditionelle Musikinstrumente. Auch zu Essschalen, Löffeln, Bojen, Vasen werden Kalebassen verarbeitet.
Daneben ist das ausgekratzte Fleisch der reifen Frucht essbar, und die Samen werden in Suppen oder zur Ölgewinnung verwendet.
Anbau
Alle Kürbisse sind frostempfindlich und benötigen eine tiefgründigen, humus- und nährstoffreichenreichen Boden und einen sonnigen Standort. Zudem sind sie windempfindlich. Flaschenkürbisse haben ein höheres Wärmebedürfnis als die normalen Kürbisse. Dort, wo Melonen im Freiland gedeihen, können auch Flaschenkürbisse angebaut werden. Ihre Kulturweise ist identisch mit der von Kürbisse, jedoch sollte man sie unbedingt an einem sonnig und windgeschützt stehenden Gerüst hochranken lassen. Auf der Erde liegende Früchte faulen leicht. Bei entsprechender Wärme machen sie 3-4 m lange Ranken. Erst ab Oktober sind die Früchte ausgereift.
Anzucht
Die Anzucht von Kürbissen ist recht einfach. Man kann Mitte Mai, nach den letzten Frösten direkt ins Freiland säen. Mindestkeimtemperatur 10 Grad C. Die Vorkultur in Töpfen lohnt sich, weil man die kräftigen Jungpflanzen nach den Eisheiligen Mitte Mai direkt ins Freiland pflanzen kann und so früher erntet. Die Aussaat beginnt etwa Mitte/Ende April im Haus. Am besten verwendet man pro Samen einen kleine Topf, damit man sich das spätere Pikieren ersparen kann. Die Samen werden 2-4 cm tief in die Erde gesteckt.
Bodenvorbereitung und Pflanzung
Kürbisse bevorzugen durchlässige, humose, nährstoffreiche und warme Böden. Der Boden wird gut gelockert, dabei 3,5 kg Kompost oder verrotteter Pferdemist und 50 ? 80 g Hornspäne oder Horngrieß je m² eingearbeitet. Wegen der Wärmebedürftigkeit der Pflanzen sollte man den Boden leicht aufhügeln und anschließend mit schwarzer Folie bedecken, in die an der Pflanzstelle Schlitze geschnitten werden. Die Folie hat dazu den Effekt, dass nicht zuviel Wasser aus dem Boden verdunsten kann. Kürbisse benötigen zumindest bis zum Fruchtansatz viel Wasser und sollten nach Möglichkeit während der ganzen Kulturzeit gewässert werden. Je mehr Sonne zur Verfügung steht, um so besser sind Fruchtausfärbung, Aroma und Geschmack. Kürbis ist mit sich selbst und allen anderen Kürbisgewächsen (Cucurbitaceae, also Gurken, Melonen) unverträglich. Der vierjährige Fruchtwechsel auf dem Beet muss eingehalten werden. Am besten pflanzt man Kürbisse auf eine Fläche, auf der vorher Gründüngung gestanden hat. Ansonsten sind Kürbisse relativ unempfindlich gegen Krankheiten und Schädlinge. Zum Spätsommer hin auftretender Befall mit Echtem Mehltau ist normal.
Buschförmig wachsende Arten wie Zucchinis benötigen etwa 1 m² pro Pflanze, rankende Pflanzen je nach Art und Sorte 1,5-2 m². Amerikanische Tricks zur Erzeugung von rekordverdächtigen Riesenkürbissen .
Unter Gartenfreunden beliebt, besonders bei denen, die in Vereinen organisiert sind, ist der Kürbiswettbewerb. Wer ins Guinness Buch der Rekorde einziehen möchte, muss sich ins Zeug legen. Der größte Kürbis überhaupt erreichte laut Guiness Buch der Rekorde 2001 ein Gewicht von 570 kg. Versuchen Sie es mit einem Cucurbita maxima, der ausreichend mit Kompost gedüngt wird. Lassen sie nicht mehr als zwei Früchte an der Pflanze, damit alle Nährstoffe nur diesen Früchten zukommen. Viel Glück!
Der ehemalige Kürbisweltmeister Howard Dill sät seine Kürbisse bereits ab 15. April und zieht sie in Töpfen bei anfangs über 20GradC, später 16 Grad C vor. Die gut abgehärteten und mit Flüssigdünger versorgten Jungpflanzen werden ab dem 20. Mai nach draußen gepflanzt an eine sonnige Stelle. Der Boden ringsum wurde vorher mit viel verrottetem Mist verbessert. Bei Temperaturen unter 16 Grad werden die Pflanzen mit einem darüber gestülptem Plastikzelt geschützt. Die Kürbis-Blüten befruchtet er von Hand. Bester Zeitpunkt dazu ist der Vormittag gegen 11 Uhr. Wenn die Narbe weitgehend trocken ist, wird der Blütenstaub einer männlichen Blüte mit einem Pinsel auf eine weibliche Blüte übertragen. Nach erfolgreicher Befruchtung werden die Triebspitzen gekappt und alle nachkommenden jungen Früchte ausgebrochen. Die Pflanzen erhalten nun eine wöchentliche Flüssigdüngung, andere Anbauer schwören auf eine ?Düngung? mit Milch oder Bier. Allerdings werden diese Substanzen direkt in die Pflanze hineingepumpt, indem der Haupttrieb an einer Stelle vorsichtig angeritzt und ein Doch hineingedrückt wird. So saugt sich die Pflanze selbst aus einem Gefäß ihre Flüssigkeit.
Pflege
Kürbisse haben ein ausgedehntes, aber flaches Wurzelwerk. Um die Wurzeln zu schützen, sollte unbedingt gemulcht werden. Im Spätsommer tritt häufig Befall mit Echtem Mehltau (weißer Pilzbelag) auf den Blättern auf. Ansonsten sind die Pflanzen widerstandsfähig.
Ernte, Lagerung
Schon 4 bis 6 Wochen nach der Pflanzung beziehungsweise 6 bis 8 Wochen nach der Direktsaat können die ersten Zucchinis, Patissons oder andere Sommerkürbisse geerntet werden. Einzelfrüchte dieser Arten sollte man nicht zu groß werden lassen, weil damit der Pflanze Kraft verloren geht, neue Blüten zu Früchten auszubilden. Die Winterkürbisse, wie beispielsweise die Spaghettikürbisse, werden in ausgereiften Zustand im Spätsommer/Herbst, auf jeden Fall vor dem ersten Frost, geerntet. Diese Kürbisse sind erntereif, wenn sich der Stiel verfärbt und verkorkt. Wenn sie zu früh geerntet werden, sind sie nicht lange haltbar. Legen Sie am besten unter die abreifenden Früchte ein Brettchen, damit sie nicht auf der feuchten Erde aufliegen und faulen. Der Stiel muss bei der Ernte an der Frucht bleiben, weil sonst Fäulnisbakterien eindringen und der Kürbis ansonsten nicht lagerfähig ist. Zum Einlagern eignen sich insbesondere die Winterkürbisse. Bis zum Aushärten der Schale werden die Kürbisse trocken und warm (im Zimmer oder Gewächshaus) aufbewahrt, später, wenn Sie die Schale mit dem Fingernagel nicht mehr verletzen können, muss der Lagerraum kühl (10 Grad C) sein. Am besten hängt man sie luftig in Netzen auf. So sind sie im Schnitt 3 Monate lagerfähig. Eine andere Lagermethode, die sich auch für Sommerkürbisse gut eignet ist das Einfrieren. Dazu schneidet man das Fruchtfleisch in Stücke, die 2 Minuten blanchiert werden. Zur Verwertung dünstet man sie unaufgetaut. Auch das Einwecken, in der Regel süßsauer, oder die Herstellung von Kompott hilft, die oft großen Kürbismengen bis in den Winter hinein zu retten.
Will man Flaschenkürbisse wie Kallebassen trocknen, so braucht man einen frostfreien Raum mit guter Luftzirkulation. Die Früchte müssen gut ausgereift sein. Die leichte Schimmelschicht, die die Früchte beim Trocknen ansetzen, kann mit lauwarmem Wasser und einem harten Schwamm abgerubbelt werden.
Verwendung
Trotz vielfältiger Verwendungsmöglichkeiten fristen Kürbisse hierzulande häufig noch ein Schattendasein. Das Fruchtfleisch von Kürbissen kann zu vielerlei Gerichten verarbeitet werden. Inzwischen gibt es mehrere Bücher mit Rezepten zu Kürbissen. Gekocht, gegrillt, zu Suppe, Eintopf, Püree, Pudding, Brot oder Kuchen verarbeitet, sind Kürbisse wahre Schätze der Küche. Auch die Kerne der Öl-Kürbisse sind roh oder geröstet eine Köstlichkeit. Doch nicht nur das. Kürbisse sind außerordentlich gesund, besonders die enthaltene ungesättigte Fettsäure Linolsäure mit dem Vitamin F. Es wirkt cholesterinspiegelsenkend. Bereits die mexikanischen Indianer verwendeten die Kerne als harntreibendes Mittel, und es wurde ihnen auch eine aphrodisierende Wirkung nachgesagt.
Die Früchte haben einen Wassergehalt von bis zu 90 %, enthalten wenig Fett, Kohlenhydrate und Eiweiß. Sie sind kaliumreich und natriumarm und wirken harntreibend. Die im Fruchtfleisch enthaltene Kieselsäure wirkt sich günstig auf Bindegewebe, Haut und Nägel aus. Seit kurzem werden auch Mini-Squash im Handel angeboten. Sie werden im Ganzen mit Schale zubereitet und gegessen. Mit Tomaten und zwiebeln geschmort bringen sie Abwechslung in die Küche. Geschmacklich sehr gut wird ?Musquée de Provence? beurteilt |
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Australischer Lampenputzer Callistemon citrinus
Allgemeine Bezeichnung: Flaschenbürstenbaum
Herkunft: Australien und Neuseeland
Verbreitung: weltweit
Laub: immergrünes Laub
Blüte: leuchtend rot mit abstehenden Staubfäden
Vermehrung: Samen
Aussaat: ganzjährig
Keimtemperatur: 20°-23°
Keimzeit: 3-8 Wochen
Standort: Sonnig
Substrat: Einheitserde
Bonsai-Eignung: Nein
Winterhart: Nein
Ursprung: Australische Lampenputzer ist in Australien beheimatet.
Anzucht: Innerhalb des Hauses ist die Anzucht der Samen ganzjährig möglich. Die Samen können direkt, ohne Vorbehandlung, auf der feuchten Anzuchterde verteilt werden. Danach müssen sie dünn mit Erde bedeckt und gleichmäßig feucht und warm gehalten werden. Bei einer Keimtemperatur von etwa 20° bis 22° C. beträgt die Keimdauer ca. 6 bis 8 Wochen Im Jugendstadium wachsen die Sämlinge recht langsam.
Standort / Licht: Der Standort des Lampenputzers sollte hell bis vollsonnig sein
Pflege: Der Lampenputzer benötigt Einheitserde. Die Pflanze benötigt viel Wasser. Halten Sie die Erde feucht, aber vermeiden Sie Staunässe. Der Lampenputzer ist sehr kalkempfindlich und sie sollten daher am besten weiches oder enthärtetes Wasser verwenden. Von April bis Oktober alle wöchentlich mit Kübelpflanzendünger düngen. Nach der Blüte beschleunigt ein Rückschnitt , die neue Blüte und einen dichteren Bewuchs. Der Wurzelballen sollte immer feucht sein, da ein Austrocknen erhebliche Schäden an der Pflanze hervorrufen kann.
Überwinterung: Stellen Sie eine frostfreie Überwinterung sicher und wässern Sie im Winter weniger. Jedoch darf auch im Winter der Wurzelballen nicht austrocknen. Der Ideale Standort ist hell und kühl zwischen 8° und 12° C.
Wissenswertes: Der Australische Lampenputzer gehört zu den Myrtengewächsen und ist immergrün. Für den Kübel, ideal. Er wird bis zu 1,50 m hoch. Und hat etwa 5 cm lange, lanzettförmige Blättern. Beim Zerreiben duften sie nach Zitrone. Der Lampenputzer bildet schöne, meist rote Blüten mit langen Staubgefäßen aus. Diese Erinnern an Lampen- oder Flaschenbürsten.
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Blaue Lampionblume Nicandra physaloides
Herkunft: Mittelmeerraum
Verbreitung: Mittelmeerraum
Blüte: 3-4 cm große blaue Blüten
Vermehrung: Samen
Aussaat: ganzjährig
Keimtemperatur: 20° - 23°
Keimzeit: 1-2 Wochen
Standort: Hell und sonnig
Substrat: wächst in normalem Gartenboden.
Bonsai-Eignung: Nein
Winterhart: Nein
Ursprung: Heimisch ist die Pflanze im gesamten Mittelmeerraum sowie in einigen mittelamerikanischen Ländern. Anzucht: Die Anzucht innerhalb des Hauses ist von Januar bis September möglich. Die Samen können direkt, ohne Vorbehandlung, auf der feuchten Anzuchterde verteilt werden. Danach müssen sie dünn mit Erde bedeckt und gleichmäßig feucht und warm gehalten werden. Bei einer Keimtemperatur von etwa 20° bis 22° C. beträgt die Keimdauer ca. 1 Woche. Standort / Helligkeit: Der Standort der Blauen Lampionblume sollte hell bis vollsonnig sein. Sie wächst aber auch im Schatten.
Pflege: Die Lampionblume ist eine anspruchslose Pflanze. Sie benötigt keinen besonderen Boden. Jedoch benötigt sie im Sommer viel Wasser. Während der Blütezeit (bis etwa Mitte November) sollte alle 2 bis 3 Wochen gedüngt werden. Eine Besonderheit der Lampionblume ist, dass sie Ungeziefer (wie z.B. die weiße Fliege) von anderen Pflanzen verteibt.
Überwinterung: Die Lampionblume ist einjährig. Im November ist die Pflanze meistens vertrocknet. Die Pflanze können Sie mit der Wurzel herausziehen und auf den Kompost werfen. Jedoch sollten Sie vorher die braunen und reifen Samenkapseln abschneiden. Diese anschließend kühl und dunkel lagern dann im nächsten Frühjahr neu aussäen.
Wissenswertes: Es handelt sich bei der Lampionblume um eine einjährige, schnellwachsende und üppig blühende Freilandpflanze. Sie erreicht eine Höhe von circa 1,50 Metern. Nach 6 bis 8 Wochen setzt sie hunderte zartviolette Blüten an, aus denen sich später lampionähnliche schwarze Samenkapseln bilden. Diese Samenkapseln säen sich von selbst wieder aus. Sie ist eine ausgesprochene pflegeleichte Pflanze.
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Lebkuchenbaum Cercidiphyllum japonicum
Allgemeine Bezeichnung: Katsurabaum
Herkunft: China, Japan
Verbreitung: Ostasien
Laub: sommergrün
Verwendung: herzförmigen Blätter,die im Herbst eine brilliante gelb-orange-rote Färbung annehmen, duften intensiv nach Lebkuchen
Vermehrung: Samen
Aussaat: ganzjährig
Keimtemperatur: 20°
Keimzeit: ganzjährig
Standort: sonnig und geschützt
Substrat: nährstoffreicher, nicht zu trockener Boden
Winterhart: Ja
Ursprung: Der Lebkuchenbaum ist in China und Japan heimisch.
Anzucht: Innerhalb des Hauses ist die Anzucht der Samen ganzjährig möglich. Damit die Samen schneller keimen, empfiehlt es sich, die Samentüte für 6 bis 7 Tage im Kühlschrank zulagern. Anschließend sollten die Samen auf feuchte Anzuchterde gestreut werden. Sie müssen dünn mit Erde bedeckt und gleichmäßig feucht und warm gehalten werden. Bei einer Keimtemperatur von etwa 20° bis 22° C. beträgt die Keimdauer ca. 2 bis 4 Wochen.
Standort / Helligkeit: Der Standort des Lebkuchenbaums kann halbschattig bis vollsonnig sein.
Pflege: Der Lebkuchenbaum benötigt feuchte, nährstoffreiche und durchlässige Erde. Er ist in der Pflege recht anspruchslos. Als Jungpflanze jedoch, sollten Sie ihm etwas mehr Aufmerksamkeit widmen. Von April bis Ende August im Abstand von 4 Wochen mit Kübelpflanzendünger düngen und bei Kübelhaltung regelmäßig wässern.
Überwinterung: Beim Lebkuchenbaum handelt es sich um eine frostfeste Pflanze. Selbst das neu austreibende Laub, das noch den Frühjahrsfrost über sich ergehen lassen muss, wird nicht geschädigt.
Wissenswertes: Der Baum ist aufgrund seines Farbwechsels sehr beliebt. Nach dem Austrieb sind die Blätter rötlich, dann dunkelgrün und im Herbst verfärbt sich das Laub gelb-rosa, orange und in viele Rottöne. Weshalb der Lebkuchenbaum seinen namen trägt erklärt sich, wenn man an seinen Blättern riecht. – Sie duften nach Lebkuchen. Die Pflanze kann im Kübel circa. 1,80 Meter hoch werden. Frei ausgepflanzt bis zu 3,50 Meter.
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