Bei mir zeigen sich die Triebspitzen von Märzenbechern (Frühlingsknotenblume), Krokus und Muscari. Mal sehen, was die tun, wenn der Winter doch noch einbricht. Denn das wird er sicher im Jänner.
Eigentlich kann man mit so etwas nicht ein Jahr warten. Die Zwiebeln müssen in die Erde. Und das aktuelle herbstliche Wetter ist vielleicht gar nicht so schlecht dafür......
entweder jetzt, wie Scrooge schon schreibt, oder im zeitigen Frühjahr, wenn der Boden nicht mehr durchfrostet ist ... ein ganzes Jahr lagerfähig sind die nur bedingt! D.h. es werden mehr als 80% der Zwiebeln schlicht vertrocknen, wenn Du bis zum nächsten Herbst wartest
Und daß Zwiebelpflanzen jetzt schon austreiben, liegt nicht an unserem herbstlichen Winter! Selbst in "normalen" Wintern haben die entweder schon vor der Dauerfrostperiode Blätter ausgetrieben oder ihre Köpfchen schon knapp unter die Erdoberfläche geschoben, damit sie den Vorsprung im zeitigen Frühjahr auch wirklich ausbauen können! Schneeglöckchen beispielsweise wachsen unter einer warmen Schneedecke munter drauflos
Zitat:
Schneeglöckchen-Arten sind mehrjährige krautige Pflanzen. Diese Geophyten bilden Zwiebeln als Überdauerungsorgane. Im Frühjahr beginnen die Schneeglöckchen auszutreiben. Diese Zwiebelpflanze produziert so genannte Biowärme (etwa 8 bis 10 °C), die den (leichten) Schnee um Stängel und Blätter schmelzen lässt. Zwei bis - selten - drei parallelnervige Laubblätter stehen grundständig zusammen.
Dann wird der Blütenstand ausgetrieben mit einem langen Blütenschaft und nur einer Blüte. Anfangs umgibt ein Hochblatt die Blüten und schützt diese vor strenger Witterung. Bei günstigen Bedingungen durchbricht die Blüte die Scheide. Da der Stiel schwach gebaut ist, senkt sich die Blüte und nickt.
Fast alle gesetzten Zwiebeln (Krokusse, Nazissen, Tulpen) gucken schon aus der Erde.
Habe sie nun mit Tannenzweigen bisschen abgedeckt. Bisher gabs keinen wirklichen Frost hier. Aber der wird sicher noch kommen. Meint ihr die könnten das unbeschadet überstehen?
Nur keine Sorge Anni!
In meinen Beeten schauen seit Jahren die Triebspitzen der Zwiebelpflanzen ab Spätherbst aus der Erde. Das macht denen wirklich gar nichts und dass ich trotzdem eine Blütenpracht habe, kannst du hier sehr gut sehen. http://green-24.de/forum/weblogs/up....725076434da04f60dcfc6.jpg
Und wir haben hier in Oberbayern schon noch ab und zu richtigen Winter.
heute möchte ich euch mal ein etwas ungewöhnliches Bild zeigen.
Von der Veltheimia war mir bekannt, das man die Blätter ähnlich wie bei Streptocarpus quer zerschneiden und als Blattstecklinge behandlen kann. Es bilden sich dann kleine Zwiebeln an den angeschnittenen Blattadern. Auch die südafrikanischen Gattungen Eucomis und Lachenalia lassen sich so vermehren. Sie gehören alle in die Hyazinthen-Verwandtschaft.
Das aber auch "europäische" Arten dazu in der Lage sind, ist mir neu. Das beweist mir aber gerade mein Hyacinthoides lingulata. Beim Betrachten der Pflanze stellte ich fest, das drei Blätter durch Fäulnis locker waren und ich wollte sie entfernen. Als ich sie dann in der Hand hielt sah ich, das sie Wurzeln machen. Natürlich wurden sie sofort wieder gesteckt. Bei dieser Art, die sich vegetativ eigentlich nur schlecht vermehrt wäre das natürlich eine super Möglichkeit für eine bessere Jungpflanzenausbeute. Wichtig ist, das die Blätter auch Zwiebeln bilden. Auf jeden Fall werde ich auch andere verwandte Arten auf diese Eigenschaft hin testen.
bei den Knollen im Kalthaus tut sich auch wieder was .
Anemone hortensis in der Form die auch als A. pavonina bekannt ist und ein Narcissus bulbocodium, das ich vor 6 Jahren als Saat aus der Algarve mitgenommen habe.
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