Kirschlorbeerblätter angefressen und schwarze Punkte - Pflanzenkrankheiten & Schädlinge - GREEN24

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Kirschlorbeerblätter angefressen und schwarze Punkte

Braune Blätter, kleine Tierchen, was tun, wenn Schadbilder auftreten ...
Worum geht es hier: Krankheit oder Schädling? Braune Blätter, kleine Tiere, was tun...
Neben den verbreiteten Schädlingen wie Blattläuse, Spinnmilben, Wollläuse, Schmierläuse, Schildläuse, Thripse, Weiße Fliege und Trauermücken gibt es auch häufige Pilzerkrankungen wie echten und falschen Mehltau, Rost und Schimmel, die zu Flecken und Schäden an der Pflanze führen. Neben den chemischen Mitteln wie Insektizide und Fungizide gibt es auch oft gute Hausmittel zu Bekämpfung der Krankheiten oder Schädlinge. Ein optimaler Standort bezüglich Licht und Boden, die richtige Erde oder ein neues Substrat sowie regelmäßiges Düngen können eine Pflanze stärken und unanfälliger gegen Schädlingsbefall und Krankheiten machen.
OfflineGast
Hallo liebe Leute,

wir haben vor einigen Wochen eine Kirschlorbeerhecke gepflanzt.
Nun ist mir beim Gießen aufgefallen, daß die oberen Blätter teilweise von Außen angefressen worden sind, teilweise kreisrunde Löcher innerhalb der Blätter sind und sich teilweise auch dunkle Punkte auf den Blättern befinden.
Mir hat jemand gesagt, die dunklen Punkte kämen von einem Pilz, welcher enstanden ist, weil ich die Pflanzen von oben gieße und dabei die Blätter ständig feucht sind????Anders gießen?
Was haben wir uns da eingefangen und müssen wir dagegen etwas tun? Lohnt es sich da etwas gegen die Schädlinge zu machen, da es ja nachts auch schon unter null Grad sind? Was kann man für die Pflanzen tun?
Müssen wir auch bei den aktuellen Temperaturen jeden Tag gießen?Und wieviel Liter pro Pflanze? Die Pflanzen sind jetzt so um die 60-80 cm hoch.

Vielen Lieben Dank!
Familie Fröhlich
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BeitragMi 24 Okt, 2007 18:42
Hallo Familie Fröhlich,

ohne Foto ist es immer nicht so leicht, eine "Diganose" :D zu stellen.

Sehen die Blätter eventuell so:

http://www.landwirtschaftskammer.de/fac ... t/o-16.htm

aus?
Dann handelt es sich um die sogen. Schotschusskrankheit. Ein Pilz der bei feuchter Witterung entsteht.

Da gibt es einige Spritzmittel zu Bekämpfung.
OfflineGast
BeitragMi 24 Okt, 2007 19:55
Infos:
Ja, die Blätter sehen so ähnlich aus. Nicht ganz so arg schlimm, aber die braunen Stellen und die Löcher würden passen.
Was machen wir da?
Kann es am Gießen liegen?
Einige sehen wie abgefressen aus, ich mach da mal Fotos.
Danke! :)
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BeitragMi 24 Okt, 2007 20:08
oh gut zu wissen, hab mir vor einiger Zeit einen zugelegt, der ist aber noch mini und sieht noch saftig grün aus.

Ich gieße im Garten alles von unten her, da es viele Pflanzen gibt die das gar nicht mögen!

Zum Thema gießen: wenn Du kein Gewächshaus hast brauchst Du momentan GAR nicht gießen. Es regnet/schneit/frostet und die Pflanzen sollen sich vorm Winter ausruhen und nicht mehr wachsen. Wenn Du gießt und anschließend der Boden gefriert kann das auch nicht so gut sein...
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Anonymous hat geschrieben:Hallo liebe Leute,

wir haben vor einigen Wochen eine Kirschlorbeerhecke gepflanzt.
Nun ist mir beim Gießen aufgefallen, daß die oberen Blätter teilweise von Außen angefressen worden sind, teilweise kreisrunde Löcher innerhalb der Blätter sind und sich teilweise auch dunkle Punkte auf den Blättern befinden.
Mir hat jemand gesagt, die dunklen Punkte kämen von einem Pilz, welcher enstanden ist, weil ich die Pflanzen von oben gieße und dabei die Blätter ständig feucht sind????Anders gießen?
Was haben wir uns da eingefangen und müssen wir dagegen etwas tun? Lohnt es sich da etwas gegen die Schädlinge zu machen, da es ja nachts auch schon unter null Grad sind? Was kann man für die Pflanzen tun?
Müssen wir auch bei den aktuellen Temperaturen jeden Tag gießen?Und wieviel Liter pro Pflanze? Die Pflanzen sind jetzt so um die 60-80 cm hoch.

Vielen Lieben Dank!
Familie Fröhlich


hey, das ist in erster Linie ein schwäche Pilz, durch das oben gießen haste optimale Bedingungen für diesen geschaffen, feucht und meistens durch die sonne warm, am besten du besorgst dir ein pflanzenStärkungsmittel und düngst es über die blätter

"Vorsicht manche erst wieder ab Frühjahr"

Koniferen Balsam zB. könntest du noch jetzte anwenden, das stärkt die Pflanze und der Pilz dringt nicht mehr in die jungen Blätter so leicht ein, wichtige Faktoren sind auch ein durchlässiger Boden und ab Frühjahr wieder regelmäßiges Düngen

Gruß alex
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BeitragMi 24 Okt, 2007 22:36
Cerifera hat geschrieben:Ich gieße im Garten alles von unten her, da es viele Pflanzen gibt die das gar nicht mögen!

Zum Thema gießen: wenn Du kein Gewächshaus hast brauchst Du momentan GAR nicht gießen. Es regnet/schneit/frostet und die Pflanzen sollen sich vorm Winter ausruhen und nicht mehr wachsen. Wenn Du gießt und anschließend der Boden gefriert kann das auch nicht so gut sein...


Leider muss ich dir hier arg widersprechen.

1. Frage: Schützt du deine Pflanzen im Garten gegen Regen??? wenn du nur von unten gießt? Ich lasse im trockenen Sommer Beregnungen laufen, bei denen von oben Wasser kommt, bis jetzt haben die Pflanzen alle überlebt. :mrgreen:
einige Sommerbepflanzungen im Kübel können bei Blüte nicht so gut Wasser von oben vertragen (z.B. Petunien), aber sonst...

2. Pflanzen wachsen auch während der Winterruhe, nur nicht so offensichtlich. Und Pflanzen, die jetzt in der Herbstsaison gepflanzt werden, müssen auch bei Trockenheit gegossen werden, da sie durch Wurzelverletzungen (z.B. Ballen/Wurzelware), nicht so gut Wasser aus dem Erdreich um sich ziehen können. (hier fehlt das Wurzelwerk, welches Pflanzen haben, die schon länger an einem Standort stehen).
Zwar nicht bei langen Frostperioden, aber so lange wie der Boden "offen" ist.

LG
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BeitragDo 25 Okt, 2007 4:19
Die Sachen, die kein Wasser von oben mögen (sind eigentlich nur Tomaten) habe ich im Gewächshaus stehen. Selbst Paprika kann man im Freiland anbauen, jedoch wäre der Ertrag dann denke ich mal nicht so hoch. Physalis habe ich noch immer im Freiland, da die noch nicht alle reif sind, trotz starkem Frost und Eisregen sind nur ein paar Triebspitzen etwas lediert. Hatte die gleiche Sorte im Gewächshaus, jedoch haben da die Lampignons zu schimmeln begonnen weil es ihnen da zu feucht wurde, obwohl ich den ganzen Sommer das Haus bis auf nachts offen gelassen hab (manchmal auch nachts geöffnet).

Ich habe keinerlei Pflanzen, die das Beschütten von Regen brauchen. Hier regnet es oft gar nicht, obwohl es im 10 km entferten Ort gewittert und aus Eimern schüttet. Es ist wie Zauberei! In Nürnberg und auf der Autobahn und Landstraße nach Hause sehe ich teilweise gar nichts so stark regnet es, dann fahre ich in unseren Ort ein und es tut wenn überhaupt nur noch nieseln! Vielleicht liegts ja auch am Dillberg, jedenfalls ist es hier sehr schön um Pflanzen zu haben. Klar wenns im Sommer heiß ist muss ich mindestens einmal am Tag gießen, hat bisher immer funktioniert!

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