Ist unser Rhododendron noch zu retten? - Pflanzenkrankheiten & Schädlinge - GREEN24

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Ist unser Rhododendron noch zu retten?

Braune Blätter, kleine Tierchen, was tun, wenn Schadbilder auftreten ...
Worum geht es hier: Krankheit oder Schädling? Braune Blätter, kleine Tiere, was tun...
Neben den verbreiteten Schädlingen wie Blattläuse, Spinnmilben, Wollläuse, Schmierläuse, Schildläuse, Thripse, Weiße Fliege und Trauermücken gibt es auch häufige Pilzerkrankungen wie echten und falschen Mehltau, Rost und Schimmel, die zu Flecken und Schäden an der Pflanze führen. Neben den chemischen Mitteln wie Insektizide und Fungizide gibt es auch oft gute Hausmittel zu Bekämpfung der Krankheiten oder Schädlinge. Ein optimaler Standort bezüglich Licht und Boden, die richtige Erde oder ein neues Substrat sowie regelmäßiges Düngen können eine Pflanze stärken und unanfälliger gegen Schädlingsbefall und Krankheiten machen.
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Azubi
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Hallo!

Unser Rhododendron hat seit ein paar Wochen gelbe (und mittlerweile braun werdende) Blätter.
Wir haben gedüngt und gemulcht und es hat nichts gebracht...
Schädlinge habe ich auch keine finden können.
Was könnte er haben?


Vielen Dank im voraus
Bilder über Ist unser Rhododendron noch zu retten? von Mo 17 Aug, 2009 0:34 Uhr
Rhododendron.jpg
Mittlerweile sieht er noch schlimmer aus...
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BeitragMo 17 Aug, 2009 0:42
Hallo dreamstorm,

einer meiner beiden Rhododendren hatte die gleichen Anzeichen. Nachdem der erste sich total verabschiedet hat, indem er die Blätter abgeworfen hat, habe ich den zweiten radikal gekürzt / auf 20 cm. Nun treibt er an den Stümpfen wieder aus und die Blätter sind gesund und saftig grün. Mit Blüten ist wohl im nächsten Frühjahr noch nicht wieder zu rechnen, weil ja die Blütenknospen durch den Radikalschnitt schon alle vernichtet wurden. Aber das macht nichts - warte ich eben ein Jahr länger. Ich hatte die beiden Pflanzen in Kübeln gehalten und sie waren etwa 1 Meter hoch.
Woran diese Veränderung gelegen hat, kann ich Dir nicht sagen, weil ich es selbst nicht weiß. Wenn Deine Pflanze natürlich schon sehr groß ist, ist es zu überlegen, ob man sie tatsächlich so stark schneiden soll oder ob es nicht ein anderes Mittel gibt, sie wieder zu neuem Leben zu erwecken.
Wenn ich Dir im Moment zwar nicht groß weiterhelfen kann, so denke ich schon, daß Du eine entsprechende Erklärung und Ratschläge von anderen Forenmitgliedern bekommst, die hinsichtlich Deines Problems schon mit Lösungen helfen können.
Wünsche Dir jedenfalls, daß Deine Pflanze noch zu retten ist.
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Azubi
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BeitragMo 17 Aug, 2009 0:58
Also der hier ist noch ziemlich klein.. so 60cm vielleicht... und hat dieses Jahr auch geblüht, erst danach hat das angefangen :(
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BeitragMo 17 Aug, 2009 1:09
Moin,

Deine Pflanze hat einen grandiosen Eisenmangel. Durch Staunässe ist er glücklicherweise nicht ausgelöst worden, dann würden die Blätter auch noch hängen.
Eisenmangel bei Rhododendron entsteht durch einen pH-Wert der nicht im sauren Bereich liegt, ideal ist ein Wert zwischen 4,5 und 5,5, bei anderen Werten kann die Pflanze das Eisen nicht aufnehmen.
Den pH-Wert erreicht man durch das Pflanzen des Rhododendron in saure Substrate wie z.B. Torf (stets nur als Mischung) oder Rhododendronerde und das mulchen des Pflanzortes mit schwer zersetzender Laubstreu z.B. Kiefernnadeln und Eichenlaub.
Je nachdem wie der Boden in Deinem Garten beschaffen ist, würde ich ein Pflanzloch ausheben, das 4mal größer ist als der Wurzelballen und den Aushub mit den genannten Stoffen mischen, bei Lehmboden 2 Teile Torf/Rhodohum, 2 Teile Laubstreu und 1 Teil Gartenboden,
bei Sand das Verhältnis 1:1:1. Darein wird der Rhododendron flach gepflanzt (der Ballen sollte etwas aus der Erde gucken), nicht (!!!) angetreten und gut angegossen.
Um den Boden sauer zu halten, jedes Jahr im Herbst mit einer Laub/Nadelschicht von ca. 3 - 4 cm mulchen (aber nicht den Stamm zuschütten).

Ciao
Stefan
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BeitragDi 18 Aug, 2009 19:33
Stefan´s Ausführungen gibts es fast nichts hinzuzusetzen :knicksx:
außer vielleicht eine Sache

zum "Sauer machen" des Bodens kann man aber auch Torf auf den Boden geben und die Huminsäure im Torf vom Regen in den Boden ziehen lassen

außerdem hat man mit dieser Massnahme eine Mulchschicht
der Boden bleibt feuchter, das Unkraut wird weniger (vorausgesetzt, es sind keine Unkrautsamen im Torf) :- und nicht zu verachten - es dient natürlich auch gleich als Wurzelschutz im Winter

Nächstes Jahr kann man dann den Torf - wenn man will - wieder entfernen.

Den akuten Eisenmangel sollte man mit Eisenchelatchelat Bilder und Fotos zu Eisenchelatchelat bei Google. entgegenwirken
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BeitragDi 18 Aug, 2009 22:43
Moin,

Torf ist natürlich eine Möglichkeit den Boden anzusäuern, für mich aber wegen der Moorvernichtung nicht unbedingt nötig, wenn man den gleichen Effekt mit schlecht zersetzender Laub- und Nadelstreu ebenfalls erreichen kann. Diese bilden dann auf Dauer auch noch eine wunderbare luftige Rohhumusschicht, die auch durch Torf nicht zu ersetzen ist und den natürlichen Bedingungen eher entsprechen.

Tschüß
Stefan
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BeitragMi 19 Aug, 2009 10:54
Hi,

da muß ich Plantsman recht geben ... ich hab heuer meine Alpenrose und meinen jap. Rhododendron umgesetzt und hab die Erde eigentlich nur mit Kompost und Gartenschnitt angereichert (auch weil ich zu faul und geizig war, mir Torf zu kaufen - mal ganz abgesehen von dem umweltlichen Aspekt) und ich bin auch eine "schlampige" Gärtnerin, sprich, es bleiben die abgefallenen Blätter an Ort und Stelle liegen. Draußen in der Natur geht doch auch keiner mit 'ner Harke durch die Wälder und Haine und lockert alles auf ... tja, meinen beiden Pflanzen gefällts - die haben schon neue Blattriebe angesetzt und auch die Blütenknospen für nächstes Jahr sind schon aufgesteckt UND sie sehen total gesund aus. Ebenso wie die beiden Lavendelheiden, die die Rhododendren begleiten ...
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Azubi
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BeitragDi 13 Apr, 2010 22:21
Ne, das ist kein Pool, sondern so ein Folienteich, und er hat die Pumpe mit irgendeinem Domestoszeug gespült, und es hat noch gestunken als es rübergeschwappt kam...
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BeitragMi 13 Apr, 2011 2:03
Plantsman hat geschrieben:Den pH-Wert erreicht man durch das Pflanzen des Rhododendron in saure Substrate ....... und das mulchen des Pflanzortes mit schwer zersetzender Laubstreu z.B. Kiefernnadeln und Eichenlaub.
Plantsman hat geschrieben:Um den Boden sauer zu halten, jedes Jahr im Herbst mit einer Laub/Nadelschicht von ca. 3 - 4 cm mulchen


Muß mal den alten Thread rauskramen.
Wir haben einen eher rhododendronfeindlichen Boden; und vor ein paar Tagen habe ich einen klitzekleinen Rhododendron gepflanzt. In das Pflanzloch habe ich Rhododendronerde gegeben, aber das Loch ist bei Weitem nicht so groß geworden wie vorgesehen, weil mir überall Baumwurzeln im Weg waren - dementsprechend ist die Rundum-Ausfütterung mit Rhododendronerde nicht so großzügig ausgefallen, wie ich mir das vorgestellt hatte.

Nun hätte ich nichts dagegen, gelegentlich wie vorgeschlagen zu mulchen, aber trotz einer "wilden" Eiche im Garten, wird das mit dem Eichenlaub nicht reichen. Eignet sich jedes langsam zersetzende Material, oder kann man das nicht so pauschal sagen?

Folgendes hätte ich im Garten "im Angebot":

Efeu,
Kirschlorbeer,
im Spätherbst außerdem China-Schilf,
evtl. Reste von Pinienrinde ("Dekormulch"), die schon etwas länger Dienst tut und ihre beste Zeit langsam hinter sich hat,
ebenso "gebrauchtes" Kokhum aus alten Anzuchtversuchen.
Außerdem Stroh aus dem Kaninchenstall; auch Streu aus Holzspänen aus der Kaninchentoilette.

Quittenblätter (Herbst/Winter) und Eibe hätte ich noch, aber davon ist eigentlich noch weniger da als vom Eichenlaub.
Ich wäre auch jederzeit bereit, billigen Rindenmulch zu kaufen (also nicht Pinienrinde), falls das was hilft.

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