gelbe blätter nach umtopfen - Pflanzenkrankheiten & Schädlinge - GREEN24

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gelbe blätter nach umtopfen

Braune Blätter, kleine Tierchen, was tun, wenn Schadbilder auftreten ...
Worum geht es hier: Krankheit oder Schädling? Braune Blätter, kleine Tiere, was tun...
Neben den verbreiteten Schädlingen wie Blattläuse, Spinnmilben, Wollläuse, Schmierläuse, Schildläuse, Thripse, Weiße Fliege und Trauermücken gibt es auch häufige Pilzerkrankungen wie echten und falschen Mehltau, Rost und Schimmel, die zu Flecken und Schäden an der Pflanze führen. Neben den chemischen Mitteln wie Insektizide und Fungizide gibt es auch oft gute Hausmittel zu Bekämpfung der Krankheiten oder Schädlinge. Ein optimaler Standort bezüglich Licht und Boden, die richtige Erde oder ein neues Substrat sowie regelmäßiges Düngen können eine Pflanze stärken und unanfälliger gegen Schädlingsbefall und Krankheiten machen.
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Beitraggelbe blätter nach umtopfenMo 26 Okt, 2009 11:43
hallo,

Ich habe vor 1 woche eine Pflanze umgetopft, und jetzt werden die Blätter gelb. Den Namen der Pflanze weiss ich leider nicht. Meine Wohnung ist auch sehr klein, und es kann auch daran liegen das die Pflanze einen zug bekommen hat. Das Wohnzimmer hat ca. 20 qm, und in diesem ist auch eine kleine Wohnküche. Leider koche ich sehr viel, und muss deshalb auch öfters lüften. Die Pflanze hat mir meine Mutter geschenkt vo ungefähr 6 Monaten. Musste sie umtopfen da die Erde schimmlig war, und jetzt werden die Blätter gelb. Ein Bild habe ich auch dabei. Wäre für eine Hilfe sehr dankbar.
Bilder über gelbe blätter nach umtopfen von Mo 26 Okt, 2009 11:43 Uhr
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BeitragMo 26 Okt, 2009 11:50
Ist das immer so dunkel :? ...ich würde auf viel zu wenig Licht tippen....hast du dir mal die Wurzeln angeschaut?
Wie sieht es mit dem Gießverhalten aus?
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BeitragMo 26 Okt, 2009 11:54
Das ist eine Efeutute... und ich würde auch sagen zu wenig Licht, oder vielleicht Heizungsluft?
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BeitragMo 26 Okt, 2009 11:57
Hallo,
das ist wohl eine Efeutute, (Epipremnum aureum).
Blattverluste in diesem Umfang in kurzer Zeit deuten auf einen Wurzelschaden hin, üblicherweise durch zu nasses Substrat oder gar Staunässe (stehendes Wasser im Übertopf). Wenn die alte Erde schimmelig war, wars vorher vielleicht schon zu feucht und Wurzeln angestorben. Oder hast du beim Umtopfen Wurzeln abgeschnitten?
Grüße Stefan
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BeitragMo 26 Okt, 2009 21:41
Hallo,
Tut mir leid das die Antwort erst jetzt kommt, ich arbeite bis 21.00 Uhr.
Also das "Foto" habe ich mit meinem Handy gemacht. Ich habe leider nur vormittags etwas Sonne, und die kommt nicht ganz in die Ecke. Meine Mutter hat auch eine Efeutute, und die bekommt so gut wie keine Sonne, aber die wächst nicht sondern die wuchert.

Die Pflanze ist sehr schön gewachsen, auch wenn es teilweise etwas dunkel ist, bis zum Umtopfen. Was ich noch nicht erwähnt habe, der Übertopf war mit ca 2 cm voll mit Wasser. Und das obwohl ich nur 1 mal in der Woche giesse, ca 200 ml.
Zu den Wurzeln kann ich sagen, da sind einige abgebrochen. Ich wollte vor dem Umtopfen die alte noch nasse Erde entfernen, und da ist es passiert. Weggeschnitten habe ich die Wurzeln aber nicht.
Die sind mehr oder weniger durch das entfernen der Erde weggebrochen.
Leider weiss ich jetzt nicht genau was ich machen soll. Nochmal Umtopfen?

Zimmertemperatur bei mir liegt zwischen 16-18 Grad. Habe einen Gasofen, aber der läuft nur wenn es sehr kalt ist.

Danke für eure Hilfe!
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BeitragMo 26 Okt, 2009 22:26
Dann würde ich jetzt mal auf Wurzelschaden, zu wenig Licht und Staunässe (bei den Temperaturen die du angibst braucht die nicht soviel Wasser) tippen....gefährliche Mischung gepaart mit zu wenig Wärme 8-[

Ich würde sie in trockenes Substrat setzen und den Standort umgehend ändern :-s
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BeitragDi 27 Okt, 2009 6:58
Hallo,
zusätzlich zu Ela´s Tips würde ich sie zurückschneiden, mit ihren wenigen intakten Wurzeln kann sie nicht so viel Laub ernähren. Die Triebspitzen (15 - 20 cm lang) kannst du in Wasser stellen, die bilden Wurzeln und können dann ebenfalls eingetopft werden. Das ginge allerdings besser wenn es etwas wärmer wäre.
Grüße Stefan
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BeitragDi 27 Okt, 2009 11:57
Hallo,

Ich habe leider noch nie eine Pflanze zurück geschnitten. Kann ich da jetzt einfach wahllos anfangen zu schneiden? wo wäre der beste Schnittpunkt? Oder nur einfach das was kaputt ist abschneiden.
Habe noch ein Bild hochgeladen, ich hoffe das man es ein bischen besser sieht.
Mit der Wärme ist das eine andere Sache. Ich wohne im EG, und wenn ich die Heizung den ganzen Tag laufen lasse, dann erreiche ich keine 20 Grad. Ist ein Altbau, und zudem schlecht Isoliert.
Ich kenne mich in dem Thema kaum aus. Was ist damit gemeint mit einem trockenem Substrat?
Kann ich da Seramis nehmen, und die komplette Pflanze nur in Seramis umtopfen.
Was ist mit Düngen. Habe ein Flüssig konzentrat (Universal Flüssigdünger) beim Praktiker gekauft, und laut Anweisung 1 Kappe mit 5 L Wasser gemischt. Davon bekommen die Pflanzen 1 mal in der Woche.
Bin heute Abend erst wieder nach 21.00 Uhr Online, da ich zum Arbeiten muss.

Danke euch im voraus für eure Hilfe und Mühe.
Bilder über gelbe blätter nach umtopfen von Di 27 Okt, 2009 11:57 Uhr
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BeitragDi 27 Okt, 2009 12:28
Moin,

einen Staunässeschaden würde ich ausschließen, dazu sehen die anderen Blätter zu gut aus. Für mich ist es einfach ein Umpflanzschock. Das durch das Umtopfen gestörte Wurzelwerk kann die oberirdischen, sehr langen Triebe nicht ausreichend mit Nährstoffen und Wasser versorgen und als Selbstschutz wirft die Pflanze Blätter ab, die sie nicht braucht.
Ein Rückschnitt ist in diesem Fall hilfreich, um ein ausgeglichenes Verhältnis von ober- zu unterirdischen Pflanzenteilen herzustellen, ich würde die Pflanze auf ca. 50 cm einkürzen. Der Schnitt kann irgendwo sein, am besten ist aber relativ kurz (ca. 2 - 5 mm) über einem Blatt abzuschneiden, da wo der Blattstiel einen Winkel mit dem Trieb bildet. Von da verzweigt sich dann die Pflanze neu.
Die von Stefan angesprochenen Stecklinge können aus 2 Blättern bestehen, ein Schnitt erfolgt wie oben erläutert, der andere dann kurz unter dem Blattstielansatz. Oft sieht man an den Blattansätzen schon kleine Knubbel von nicht ausgewachsenen Wurzeln, diese wachsen dann im Wasser oder im Substrat wieder aus. Aus den langen Triebe kannst Du sicher gut und gerne 20 neue Pflanzen ziehen, jedes Teilstück kann neu austreiben. Meine Empfehlung ist aber nicht das bewurzeln im Wasser, sondern einfach die Stecklinge gleich zu fünft in einen Topf in gute Blumenerde stecken, diese mäßig feucht (nicht nass!) halten und dann einen Klarsichtbeutel drüberstülpen wie ein Mini-Gewächshaus. Nach ein paar Wochen hast Du dann einen neuen Topf, die sind fast idiotensicher zu vermehren.
Temperaturen von dauerhaft über 16° C müssten eigentlich ausreichen.
Seramis ist nicht das geeignete Substrat, wenn man damit keine Erfahrungen hat, davon halte ich nicht so viel, höchstens als leicht Zumischung zur Blumenerde, um sie länger lockerer zu halten.
Da die Pflanze frisch umgetopft ist und wir auch noch in den Winter gehen, fang mit dem Düngen erst in ca. 6 Wochen an und dann auch nur höchstens 2 mal im Monat, ab April dann wieder wöchentlich.
Ansonsten würde ich die Pflanze so lassen, für mich sieht sie OK aus.

Tschüß
Stefan
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BeitragDi 27 Okt, 2009 12:51
Da kann ich mich Stefan nur anschließen, allerdings sieht die Efeutute auf dem zweiten Bild auch bedeutend besser aus :-
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BeitragDi 27 Okt, 2009 21:58
Hallo,

Zuerst einmal ein ganz großes Dankeschön an euch alle für die wertvollen Tips.
Gleich morgen werde ich anfangen mit dem kürzer schneiden, obwohl es mir sehr leid tut. Zumindest bin ich um eine Erfahrung reicher das man beim Umtopfen achtsam sein sollte.
Ableger werde ich mir noch 2-3 anlegen, hoffe es gelingt mir auch so wie Stefan es beschrieben hat.
Hätte gerne mehr, aber der Platz fehlt mir einfach.
Werde euch jedenfalls auf dem laufenden halten und auch ein Bild reinstellen von den Fortschritten, und natürlich von meinen erstversuchen eines Ablegers.
Zwei letzte Fragen habe ich noch:
Sollte ich vielleicht einen größeren Blumentopf nehmen für die o.g. Pflanze nehmen?
Die Frage deshalb, weil ich beim Umtopfen gesehen habe das unglaublich viele Wurzeln vorhanden waren, die kaum noch Platz hatten. Der jetzige hat einen Durchmesser von 20 cm, und eine Höhe von 15 cm.
Beim nächsten Umtopfen wäre es vielleicht ratsam die Erde in Wasser aufzulösen, damit mir das beim zweiten mal erspart bleibt und ich keine Wurzeln kaputt mache.
Wie macht ihr das?

Danke

Grüße Mirko
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BeitragDi 27 Okt, 2009 22:10
Ein größerer Topf wäre vorteilhaft, wenn der jetzige komplett durchwurzelt war :-k
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BeitragDi 27 Okt, 2009 22:13
Hallo Mirko,
wenn du zum Umtopfen einen größeren Topf nimmts, mußt du weder Wurzeln noch Erde aus dem alten Ballen entfernen und es gibt auch keinen Umpflanzschaden.
Grüße Stefan

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