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Pflanzen bestimmen? Wie heißt diese Pflanze? Bestimmung von Pflanzen ganz einfach... Pflanzennamen werden in der Fachsprache oft aus dem Lateinischen abgewandelt oder abgeleitet und bezeichnen den Botanischen Namen. Der Botanische Name setzt sich aus Gattung, Art und Sorte zusammen. Die meisten Pflanzen besitzen auch einen Deutschen Namen, der sich teilweise aus der Lateinischen Übersetzung oder aus dem Volksmund aber auch aus den Eigenschaften einer Pflanze ergeben hat. Eine Bestimmung ist oft über Bilder von Blättern, Blüten, Früchten, Trieben oder Fotos gesamter Pflanzen am einfachsten. |
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Maikäfer  Gärtnermeisterin

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buketce  Hauptgärtnerin

Beiträge: 120
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knupsel  Pflanzendoktorin

Beiträge: 4362
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D-H  Obergärtner

Beiträge: 629
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vom: Do 17 Mai, 2007 22:53 |
maikäfer eine frage bist du echt 11 jahre alt?
Die Echte Aloe (Aloe vera, Syn.: Aloe perfoliata var. vera L. (basionym), Aloe barbadensis Mill., Aloe indica Royle, nom. nud., Aloe vulgaris Lam., Aloe chinensis (Haworth) Baker), auch Curacao-Aloe, Wüstenlilie genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Aloen (Aloe) in der Familie der Affodillgewächse (Asphodelaceae). Sie gehört zu den Aloe-Arten, die zur inneren und äußeren Anwendung verwendet werden können, daneben gibt es u.a. auch Kap-Aloe (Aloe ferrox), Barbados-Aloe, Socotra-Aloe, Venezuela-Aloe, Zanzibar-Aloe.
In der pharmazeutischen und kosmetischen Verwendung ist sie fast ausschließlich unter ihren synonymen wissenschaftlichen Namen Aloe vera bzw. Aloe barbadensis bekannt.
Die ursprüngliche Heimat dieser Art sind die Kanarischen Inseln. Kultiviert werden sie auch in anderen Trockengebieten zum Beispiel auf den Balearen, Europa, Afrikas, Amerikas. Sie sind frostempfindlich, können aber sehr gut im eigenen Garten gezogen und im Winter im Haus gehalten werden. Zur inneren Anwendung sollten Aloe vera-Pflanzen kommen, die etwa 3 bis 4 Jahre alt sind. Dann entwickeln sie die größte Wirkung..Die Aloe vera ist eine sukkulente Pflanze, wobei sowohl der Stamm als auch die Blätter xeromorph sind; sie bilden oft Ausläufer aus. Die Pflanze kann bis zu 10 Jahre alt werden. Die stiellosen, dicken, lanzettlichen Blätter werden 15 bis 35 (selten bis 50) cm lang und 4 bis 5 (manchmal 7) cm breit und haben einen bewehrten Blattrand.
Die Kohlenstoff-Fixierung erfolgt nach dem Crassulacean Acid Metabolism (CAM-Mechanismus).
Wenn die Pflanzen mehrere Jahre alt sind, bilden sie 60 bis 100 cm hohe, nur manchmal verzweigte, traubige Blütenstände mit sehr vielen Blüten. Die Blüten sind dreizählig. Die Blütenhüllblätter sind überwiegend gelblich mit rötlichen Flecken. Es sind sechs Staubblätter vorhanden. Sie bilden Kapselfrüchte.
Nur ältere Pflanzen bilden einen höheren Stamm, bei jüngeren Pflanzen ist dieser gestaucht, so dass die Blätter relativ dicht am Boden sind. Die Blätter sind rosettenförmig angeordnet, etwa 40 bis 50 cm lang und an die 6 bis 7 cm breit. Sie bestehen aus drei unterschiedlichen Schichten, die jeweils spezifische Inhaltsstoffe enthalten. Eine graugrüne lederartige äußere Schicht schützt die Pflanze vor dem Austrocknen. Der gelbliche harzige Saft der darunter liegenden Faserschicht enthält u.a. Aloine, die durch ihren bitteren Geschmack die Pflanze vor Tierfraß schützen. Aus diesem harzigen Saft wird durch Eintrocknen das pharmazeutisch genutzte Curacao-Aloe gewonnen. Die innerste Schicht (Mesenchymschicht) stellt den eigentlichen Flüssigkeitsspeicher dar. Sie besteht aus einem Gel mit einem Wasseranteil von 96 %, das Stoffe enthält, welche die Abwehrkräfte des Menschen und die Wundheilung fördern sollen. Dieses bezeichnet man laut Oguzhan als China-Öl..Diese Art wird auch als Zierpflanze verwendet, aber sehr wichtig ist sie als vielseitige Heilpflanze.
Die starke abführende Wirkung des aus dem Blattharz gewonnenen Aloin ist seit langer Zeit bekannt. Als Inhaltsstoffe zu erwähnen sind neben Aloin: Barbaloin, Isobarbaloin, Anthracen, Anthranol, Chrysophansäure, Zimtsäure und deren Ester. Als Frischblatt kann die ganze Blatthaut mit dem inneren Gel verwertet werden. Da eine maschinelle Verarbeitung nur in sehr aufwändiger Technik den Bitterstoff Aloin herausfiltern kann, wird generell für medizinische, kosmetische Zwecke und als Nahrungsergänzung nur das Blattinnere (Gel bzw. der Saft) der Pflanze verwendet, in seltenen Fällen die ganze Blatthaut.
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Norbert  Pflanzendoktor

Beiträge: 3728
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vom: Do 17 Mai, 2007 23:01 |
Hallo Maikäfer,
das ist, wie knupsel schreibt, eine Aloe und zwar vermutlich eine Aloe vera. Und Deine Aloe ist auch eine Sukkulente.
Sukkulent hat nämlich nichts mit irgendwelchen Gattungs- oder Artbezeichnungen zu tun, sondern kennzeichnet lediglich eine Eigenschaft, nämlich die, Wasserspeicherorgane zu besitzen. Sukkulenz ist unabhängig von Pflanzenfamilien. So gibt es in vielen Pflanzengattungen sowohl sukkulente, wie auch nicht sukkulente Vertreter. So gibt es unter den Euphorbien sukkulente Vertreter, wie die, die häufig mit Kakteen verwechselt werden und nicht sukkulente, wie z.B. den Weihnachtsstern.
Norbert
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orlaya  Obergärtnerin

Beiträge: 711
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vom: Do 17 Mai, 2007 23:01 |
Hallo,
hab' vor ein paar Wochen einen Topf mit einer solchen Aloe erstanden. Die Armen waren mit völlig ausgetrocknetem Topf in der hintersten Ecke eines Baumarkts gestanden. Tja und weil ich gerade sowieso für jedes meiner Kinder einen kleinen Kasten mit Sukkulenten einpflanzen wollte, habe ich dort einen Topf 'befreit'.
So, und nun bin ich extra nochmal runter in den Garten gewackelt, weil ich wußte, dass das Schildle noch beim Pflanztisch ist. Jo, und da steht drauf "Aloe vera Sweet(R)". Somit hat Knupsel (und die beiden anderen) schon mal völlig richtig gelegen (mennö, ich bin einfach viel zu langsam beim Tippern)
Dann steht auf dem Stick noch jede Menge, was man mit der Pflanze alles machen kann (Gesichtsmasken, essen, Hautgel, ....) und ganz kurz kommen noch Pflegehinweise:
1 mal wöchentlich gießen, mind. 10 °C, alle 3 Wochen düngen, keine direkte Sonne.
( hätt' ich doch besser mal da genauer drauf geschaut, anstatt zu denken 'jede Sukkulente mag die Sonne').
Und so kann ich aus meiner Erfahrung heraus auch nur sagen, Sonne mögen die wirklich nicht - gleicher Effekt wie bei dir, die Blätter werden bräunlich und schlapp.
Lieben Gruß
orlaya
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D-H  Obergärtner

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Yaksini  Shakti of Green

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D-H  Obergärtner

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Mel  Queen Of Green

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