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Ob Frage . Sachbericht . Referat . uvm... Alles wird grün werden...
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krass76  Azubi

Beiträge: 7
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vom: Do 15 Dez, 2011 18:14 |
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Danke, wiedereinmal.
Wir müssen spätestens am Do (22.12.11) aussähen.
Das sind wirklich die perfekten Konditionen für ein absolutes Nichtgelingen.
Grablichter (der Name is ein Bisschen düster, nicht?) werden wir uns nur dann besorgen, wenn wir sicher sind, dass wir keine Kerzen haben, die so was mitmachen könnten (also 16 Stunden pro Kerze oder mehr).
Anzüchten werden wir dann drinnen oder in der Garage (ca.10°C sind dort immer vorhanden) und wenn die Pflanze dann soweit ist, kommt sie dann mit einer Kerze nach draußen. Beleuchtung ist in der Garage auch kein Problem; wozu gibts denn sonst diese Röhrenlampen, die ewig leuchten, wenn man sie anlässt und ansonsten auch nicht sonderlich viel Strom brauchen? Oder stimmt die Lichttemperatur dann nicht (oder auch die Lichtfarbe genannt) und die Pflanze wächst nicht richtig?
Wie lange ist denn die optimale Beleuchtungsdauer, wenn wir wollen, dass die Pflanzen auch ordentlich wachsen (etwa 12H/ Tag in regelmäßigen abständen)?
Wann erkenne ich eigentlich, dass die Pflanze reif für "die große, weit Welt" bzw. auch "Draußen" genannt? (RTL-jokes werden wirklich nie alt )
Und wo bekommen wir dann im Zweifelsfall denn die Grablichter am günstigsten her (Empfehlungen)?
Nochmals vielen Dank.
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Baer1007  Hauptgärtnerin

Beiträge: 117
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vom: Do 15 Dez, 2011 20:51 |
Hi,
wie wäre es wenn ihr für die Keimung euch mal bei den Gärtnern in der Umgebung umschaut? Die haben meistens auch ein Kalthaus, so das der Schock in die Kälte zu kommen hinterher auch nicht so groß ist. Wenn ihr nett fragt dürft ihr die da bestimmt unterstellen! Eine Schale mehr oder weniger macht im Gewächshaus auch nichts mehr aus!
Das Licht in der Gerage wird sehr wahrscheinlich nicht wirklicht gut sein, weil es viel zu weit von den Pflanzen entfernt ist. Wenn man Zusatzbelichtet wird das immer möglichst nah an den Pflanzen gemacht, bei Terrarienkultur oft so mit 20 cm Pflanzenabstand um ein vernünftiges Ergebnis zu bekommen!
Zu den Grablichtern, versuchts mal bei der etwas älteren Verwandtschaft, die haben meistens sowas, weil sie sowieso regelmäßig aufm Friedhof sind, wenn jeder dann von euch ein paar bekommt, könnt ihr das ganze schon ziemlich reduzieren! Bekommen kann man die in eigentlich jedem Supermarkt, Drogieriemarkt, Baumarkt, Gartencenter, wo genau am günstigsten weis ich leider nicht!
Ach so, rauspflanzen würde ich sie so spät wie möglich, damit sie möglichst gute changsen haben. Was macht ihr eigentlich wenn ihr Pflanzen wollt und Schnee liegt und der Boden gefroren ist??
Lg, Eva
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Kaktee  Obergärtnerin

Beiträge: 548
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krass76  Azubi

Beiträge: 7
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vom: Sa 17 Dez, 2011 15:17 |
Wir haben eigentlich geplant, die ganze Sache mit Blumentöpfen zu managen und das Gewächshaus einfach drüberzustellen.
Das Gewächshaus würde dann mit Grablichern/Kerzen beheizt werden.
So hoffen wir, die Temperaturen innerhalb des Gewächshauses bei ca. 10°C halten zu können.
Und wenn Schnee kommt, dann können wir es ja einfach umstellen, nämlich dahin, wo kein Schnee liegt.
Und wenn es dieses Jahr überhaupt mehr als 2 cm. Schnee geben sollte (sieht im Moment nämlich nicht danach aus), dann müssen wir gucken, was wir machen.
Und jetzt höre ich auf, Sätze zu schreiben, die mit "Und" anfangen.
Die Kerzen, die wir dahaben (es sind auch lange, dicke dabei), werden wir erst mal auf ihre Brenndauer überprüfen, bevor wir uns dann noch extra Grablichter anschaffen.
Falls ihr noch Verbesserungsvorschläge haben solltet, dann schlagt zu.
Dankeschön nochmals.
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Laubfröschli  Hauptgärtner

Beiträge: 455
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vom: Sa 17 Dez, 2011 21:48 |
Ich möchte Euch ja nicht entmutigen, aber 10°C werdet ihr in den kommenden Wochen nicht halten können. Ich würde eher vermuten, dass die Temperatur (wenn überhaupt) bei Minus-Tempertur im Außenbereich, innerhalb eurer Konstruktion knapp darüber liegen dürfte. Das macht dem Feldsalat aber nix aus, der braucht keine so hohen Temperaturen.
Als nächstes gilt: Schnee isoliert!! Wenn ihr eure Konstruktion immer umstellt in Bereiche, die zufällig mal schneefrei sind, liegt dort die Bodentemperatur sogar noch niedriger! Das "Treibhausklima" muss nämlich dann nicht nur die notdürftige Temperatur halten, sondern auch noch den gefrorenen Boden auftauen. Dazu kommt dann noch der Luftwechsel beim Umstellen der Konstruktion. Besser ist, den Feldsalat direkt im Boden anzubauen ohne Töpfe und nur einmal einen festen Standort festzulegen- und da bleibt das Ganze dann die 3 Monate!
Alles in allem muss man allerdings noch den einzigen positiven Aspekt eures Vorhabens hervorheben: in der Rheinebene ist ein etwas gemäßigteres Klima als in den meisten Teilen vom Rest von Deutschland.
Ansonsten würde ich euch raten: baut es an einer geschützten Stelle in der Nähe von einer Häuserwand oder ähnlichem auf, pflanzt den Feldsalat wie durch die anderen Forenmitglieder ausreichend beschrieben und hofft auf halbwegs milde Bedingungen. In anderen Fällen helfen auch keine Grablichter mehr. Eine normale Kerze würde ich aus Gründen der Feuergefahr ohnehin nicht verwenden.
Gruß,
Carsten
PS: wir haben Feldsalat im Gewächshaus und der wächst derzeit ewig langsam.
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MarsuPilami  Pflanzendoktorin

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Laubfröschli  Hauptgärtner

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Beatty  Pflanzendoktorin

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