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Ob Frage . Sachbericht . Referat . uvm... Alles wird grün werden...
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Jondalar  Pflanzenprofessor

Beiträge: 8260
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GinkgoWolf  Gärtnermeisterin

Beiträge: 1211
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vom: Do 10 Feb, 2011 11:28 |
Hallo, leonizer!
Ja, einen Heilpflanzen-Garten will ich mir später auch anlegen. Noch gibt's den Garten meiner Eltern, aber da darf ich nichts umpflanzen oder ausreißen Also muss das noch warten, bis ich meinen eigenen hab. Solange mach ich mich schon mal schlau über Spezies, Pflege, Standort, welche ich vergesellschaften kann und, und, und...
Volles Programm eben.
Wenn dich das Thema Heilpflanzen auch so anspricht, dann hab ich da drei Buchtipps für dich:
1.
Titel: "Mit Eva Aschenbrenner durchs Wildkräuterjahr"
Autorin: Eva Aschenbrenner
Verlag: Kosmos-Verlag
Erscheinungsdatum: 2005
ISBN: 3-440-10372-2
2.
Titel: "Auf den Spuren der Wildfrüchte in Europa"
Autoren: Jeanne Dericks-Tan & Gabriele Vollbrecht
Verlag: Abadi-Verlag
Erscheinungsdatum: 2009
ISBN: 978-3-00-021129-4
3.
Titel: "Welche Heilpflanze ist das?"
Verlag: Kosmos-Verlag
(gerade erst neue Auflage)
In den Büchern sind die Pflanzen schön beschrieben, besonders im 3. sind zu jeder Pflanze Steckbriefe, woran du sie erkennen kannst, wie sie früher verwendet wurden, ob sie heutzutage noch Verwendung finden sind...
In 1. und 2. findest du auch Rezepte und dergleichen.
Dann kannst du dich auch erst mal schlau machen
So, und zu deiner letzen Frage in deinem ersten Beitrag:
Natürlich habe auch ich Lieblings-Heilpflanzen, aber das sind jetzt eher so die zum Angucken, weil sie zu den giftigsten in Mitteleuropa gehören.
- Aconitum napellus - Blauer Eisenhut / Echter Sturmhut / Venuswagen
- Digitalis purpurea - Roter Fingerhut / Waldglocke
- Daphne mezereum - Seidelbast / Kellerhals
(erstere haben wir zu Hause selbst im Garten)
und dann noch die "richtigen" Heilpflanzen, die man auch selbst anwenden könnte:
- Ginkgo biloba" target="_blank">Ginkgo biloba - Ginkgo / Fächerblattbaum
- Hamamelis mollis - Zaubernuss (blüht im Winter)
und die, die man sehr gut selbst anwenden kann, z.B. für Tee etc.:
- Lavandula angustifolia - Echter Lavendel
- Urtica dioica- Große Brennnessel (die zu Unrecht als "lästiges Unkraut" verschrieene )
- Equisetum arvense- Acker-Schachtelhalm / Zinnkraut
...(und noch viele andere mehr - sonst zitiere ich jetzt das Buch aus 3., da sind die alle drin beschrieben )
Zu deinem "Eukalyptus-Wunsch" fällt mir erst mal auch nichts weiter ein, außer dass es wohl auch welche gibt, die winterhart sind und welche, die es nicht sind. Da musst du dich einfach mal informieren.
Ich habe aber noch einen Tipp für dich:
Jedes Heilmittel kann falsch dosiert auch ein Gift sein - und umgekehrt!
Das solltest du immer mit berücksichtigen, wenn du mit Heil- und Giftpflanzen hantierst!
Eukalyptus z.B. ist giftig!
gruß
Henrike
P.S. Giftpflanzen avancieren bei mir bald zum Spezialgebiet - man bildet sich eben
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leonizer  Azubi

Beiträge: 6
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GinkgoWolf  Gärtnermeisterin

Beiträge: 1211
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GinkgoWolf  Gärtnermeisterin

Beiträge: 1211
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vom: Di 15 Feb, 2011 16:00 |
Hy, leonizer!
Also in "Großmutters Hausapotheke neu entdeckt" steht das jetzt nicht direkt drin, da steht nur das Zitat, was ich schon rausgesucht habe.
Aber ich hab das schnell mal gegoogelt und diese Internetseite gefunden:
PTA-Forum online: Salbei
Wenn du da bis ganz nach unten scrollst, findest du folgenden Text:
Zitat:
"Der Genuss von zwei bis drei Tassen Salbeitee täglich wird als unproblematisch angesehen; als bedenklich gelten allerdings mehr als 15 Gramm Droge pro Tag. Der Verzehr eines Kopfsalats mit reichlich frischen Salbeiblättern führte beispielsweise zu vorübergehenden Seh- und Empfindungsstörungen. Verursacher der Vergiftung ist vermutlich Thujon. Dieses Keton wirkt zentral erregend. Das reine ätherische Öl oder auch alkoholische Salbeiextrakte können bei länger dauernder Einnahme zu epilepsieähnlichen Krämpfe führen. Weitere Nebenwirkungen des Thujons sind Herzrasen, Hitzegefühl oder Schwindel. Daher sollten Kinder, Epileptiker und Schwangere das ätherische Öl und alkoholische Salbeiextrakte nicht einnehmen."
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(Quelle: Internetseite des PTA-online-Forums))
Kurz und bündig ist also praktisch das Thujon, ein Inhaltssoff in den ätherischen Ölen des Salbeis, an den oben geschilderten Nebenwirkungen schuld.
Ach so: Und in der Internetseite oben steht auch drin, wogegen man Salbei verwenden kann
gruß
Henrike
P.S. Giftige Pflanzen - ich mach in meinem FÖJ so ein Projekt zu Giftpflanzen, da interessiert man sich eben so für - aber danke für das Kompliment
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