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Alles von Biologie bis Zytologie, Natur und Umwelt, neue Energien, Ökologie...
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Schlappe für Monsanto, kein Genmais auf deutschen Äckern |
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stella_riamedia  Pflanzendoktorin

Beiträge: 3806
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vom: Sa 09 Jan, 2010 13:21 |
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jo, der film ist prima, & wird auch in gewissen abständen immer wieder gezeigt, gsd! monsantos einstieg in die saatgutproduktion haben wir der absatzsicherung ihrer pestizide, allen voran roundup, zu verdanken. da inzwischen immer mehr resistenzen auftauchen, entsteht die notwendigkeit, andere gifte zu produzieren, die zusätzlich zu den im saatgut eingebauten pestiziden draufgehauen werden, oder, langfristig gesehen, saatgut mit anderen eingebauten pestiziden zu entwickeln. wie lange geht sowas wohl gut .
schönen gruß, stella
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Loony  Pflanzendoktorin

Beiträge: 3287
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Yaksini  Shakti of Green

Beiträge: 17376
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Hurz  Hauptgärtner

Beiträge: 168
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vom: So 31 Jan, 2010 12:05 |
Anmerkung der Moderation: von hier geteilt (da stehen nur Fernsehtipps! ):
http://green-24.de/forum/ftopic17432.html
Ich finde es bedauernswert, dass mit Gebührengeldern und bedenklicher Firmenpolitik (die auch Gen-Saat herstellen) weiter Panik gegen Gentechnik geschürt wird. Man kann doch nicht eine Firmenpolitik auf eine ganze Technik übertragen, nur weil eine Firma sich auch dieser Technik bedient. Monsanto ist vielleicht der größte Produzent von Gen-Saat, aber bei der gesamten Produktion mache nsie nur 17,4% aus. Man sollte doch besser die Gebührengelder dafür verwenden den Zuschauer aufzuklären, was diese Technik beinhaltet und nicht nur Angst schüren.
Wir haben hier in Deutschland strenge Auflagen für Gentechnik und anstatt eine Technik völlig abzulehnen und zu verteufeln sollte diese erforscht werden um herauszufinden, ob wir davon einen Nutzen haben können. Ideologie sollte hier jedenfalls keine Rolle spielen.
Denn ich bin mir sicher, sobald der Bürger wirkliche Vorteile der Gentechnik selber erlebt (Pflanzen bei denen wenig oder gar nicht gespritzt werden müssen; günstige Produkte von guter Qualität; Umweltschutz; Verbesserung der Lebensbedingungen in armen Ländern; Entgiften von Böden durch Pflanzen und und und...), wird kein Hahn mehr danach krähen. Ähnlich war es bei der Roten Gentechnik, anfangs umstritten, doch jetzt wo wichtige Medikamente damit ermöglicht wurde zweifelt keiner mehr den Nutzen an. Ähnlich wird es mit der Grünen Gentechnik sein, bzw es haben sich bereits schon Vorteile ergeben.
Nur muss man dazu eine neue Technik kritisch betrachten, Vor- und Nachteile abwägen, aber vor allem sie nicht wegen Ängste und/oder Ideologien ablehnen.
Aber zum Glück gibt es auch noch andere ÖR Medien wie Nano oder auch die Dokus von BBC, die das können.
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stella_riamedia  Pflanzendoktorin

Beiträge: 3806
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vom: So 31 Jan, 2010 13:47 |
Hurz hat Folgendes geschrieben:
Wir haben hier in Deutschland strenge Auflagen für Gentechnik und anstatt eine Technik völlig abzulehnen und zu verteufeln sollte diese erforscht werden um herauszufinden, ob wir davon einen Nutzen haben können. Ideologie sollte hier jedenfalls keine Rolle spielen.
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die strengen regeln in deutschland wären nicht so streng, wenn nicht so vehement dagegen angekämpft werden würde.
Hurz hat Folgendes geschrieben:
Denn ich bin mir sicher, sobald der Bürger wirkliche Vorteile der Gentechnik selber erlebt (Pflanzen bei denen wenig oder gar nicht gespritzt werden müssen; günstige Produkte von guter Qualität; Umweltschutz; Verbesserung der Lebensbedingungen in armen Ländern; Entgiften von Böden durch Pflanzen und und und...), wird kein Hahn mehr danach krähen.
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das klingt wie ein märchen, ist es auch. durch die entstehenden resistenzen ergibt sich, zusätzlich zu dem freischein für roundupbenebelung, ein bedarf an weiteren giften.
klar, prima für die umwelt, bessere lebensbedingungen, armutsbekämpfung, gifzfrei............ja, ja, auch ich hab so meine träume .
Zitat:
Kreuzen sich die Merkmale von herbizidresistenten Gen-Pflanzen in Wildkräuter aus oder werden gewöhnliche Unkräuter auf Gen-Feldern massiv mit Roundup besprüht, bilden sich so genannten „Super-Unkräuter“. Diese sind aufgrund ihrer Resistenz gegen Spritzmittel kaum noch zu bekämpfen. Es muss immer mehr gespritzt werden.
quelle: bundesamt für naturschutz
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& dass das ganze keine fiktion ist, zeigt dieser artikel (einer von vielen)
Zitat:
Britische Forscher haben auf einem Feld wilden Senf (Sinapis arvensis) gefunden, der herbizidresistent war. Eine Untersuchung der Pflanze ergab, dass der Senf das Erbgut einer gentechnisch herbizidresistend gemachten Rapssorte enthielt. Damit haben die Wissenschaftler erstmals nachgewiesen, was bisher nur als theoretisches Risiko galt. Gen-Raps kann seine Eigenschaften durch Pollenflug auch auf weit entfernt verwandte Arten wie den Senf übertragen. Weil diese Pflanzen dadurch einen Vorteil im Überlebenskampf haben, könnten sie sich schnell ausbreiten und zu einem neuen Superunkraut werden. Da der Pollen von Gen-Raps sehr leicht ist, kann er mit dem Wind über 20 Kilometer weit transportiert werden.
quelle: http://www.gesundheit.fuer-uns.de/index.php?menu=2&menu2=10
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hier haben wir übrigens einen thread dazu (vielleicht kann's ein mod verschieben) ---> http://green-24.de/forum/ftopic41756.html
die dokus von bbc sind zwar äusserst bildgewaltig, ich kuck mir die auch ganz gern an, aber mit vorsicht zu genießen, was den wahrheitsgehalt angeht. die sind meister im zusammenschneiden von bildern & textpassagen, da schlackere ich mit den ohren
edit: mel, ist das besser . ich versuch nur noch wattebäuschchen zu werfen, ich versprech's
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DieterR  Pflanzenprofessor

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Mel  Queen Of Green

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stella_riamedia  Pflanzendoktorin

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Loony  Pflanzendoktorin

Beiträge: 3287
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vom: Mo 01 Feb, 2010 13:01 |
Ob Gentechnik irgendwann mal ein Segen für uns wird oder nicht, las ich mal dahingestellt.
Was mir Sorgen bereitet ist die Tatsache, das eine Technologie, die noch so wenig auf ihre Spätfolgen untersucht wurde in einem so großen Maß angewendet wird.
Das eine einzige Firma in der Lage ist sämtliche Bedenken in Amerika zu ignorieren und die Gesetzgebung so massiv zu beeinflussen, das auf dem amerikanischen´Markt es verboten ist die entsprechenden Lebensmittel zu kennzeichnen..
Das genau diese Firma sich massiv in den armen Ländern breit macht, z.T. den Saatgutmarkt dort bestimmt........in Europa wäre das wohl nicht so schnell möglich........
Und das z.B. der Gentechnische Segen in Form von BT-Baumwolle zu einer Katastrophe für die arme Bevölkerung wird.........die haben aber dank der Monsatomacht so gut wie null alternative zu dieser BT-Baumwolle.....
"Man sollte die Bevölkerung aufklären was diese Technik beinhaltet".........
Ehrlicherweise drängt sich mir der Verdacht auf, das DAS keiner kann.........wir wissen zwar wie man die ganze Sache anwendet, welche Vorteile sich evt. daraus ergeben könnten...........aber wir wissen noch viel zu wenig über die Nachteile die damit zusammen hängen könnten......nicht nur durch das manipulierte Gen sondern auch durch die "Technik", mit der das entsprechende Gen eingepflanzt wird.
Solange das nicht offen und ehrlich erforscht wird mit öffentlichen Ergebnissen, wird auch immer der Verdacht der reinen Profitgier ohne Rücksicht auf Verluste bleiben.
Letztendlich sollte eine Pflicht der Kennzeichnung hier bleiben und in anderen Ländern eingeführt werden und auch die Möglichkeit für Jeden nicht gentechnisch veränderte Lebensmittel und Co zu bekommen, sollte sicher gestellt sein.
Ich stehe neuen Techniken offen und neugierig gegenüber, aber was mangelhafte Weitsicht mit neuen Techniken verursachen kann, sehen wir doch nur all zu deutlich an dem Endlager Problem von radioaktivem Müll........bitte jetzt hier keine Atomkraftdiskussion anhängen
Lieben Gruß
Loony
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Mel  Queen Of Green

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Mel  Queen Of Green

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