wie jedes Jahr im Frühling geht das Gezeter wieder los, weil wir 3 Bäume ( Ahorn, Apfel, Kirsche ) mitten im Rasen stehen haben und diese das Rasenmähen doch " erschweren ". Jetzt hatten wir die Idee, um die Stämme das Gras abzustechen, mit Unkrautflies auszulegen und Kies drauf. Aber wie grenzen wir das Ganze zum Rasen ab, so das der Rasen noch gemäht werden kann ? Bekannte haben uns schon zu Brunnenringen etc. geraten, aber da kann ich doch mit dem Rasenmäher nicht bis ran ?
Und dann mit der Gartenschere drumrum ist auch müßig. Irgend jemand ne gute Idee ?
Was man z.B machen kann: Rund um den Baum das Gras dick mit Rindenmulch abdecken, so dass nichts mehr wachsen kann, eventuell ein Vlies oder sonstiges Mulchmaterial drunter. Dann kann man mit dem Rasenmäher einfach am Rand der Mulchschicht entlang bzw. ein bißchen drüber mähen und hat keinen Ärger. Wenn das Gras wieder in die Baumscheibe reinwächst, lässt es sich leicht wegrupfen oder nochmal ein bißchen Rindenmulch drauf verteilen. Man hat dann zwar keine total rasiermesserscharfe Rasenkante, aber ich finde, es sieht trotzdem gut aus und ist sehr pflegeleicht.
Das, was sich hier Mähwinkel nennt, finde ich eigentlich praktischer, aber ich glaube nicht, daß es das in rund gibt, für eine runde Baumscheibe.
Aber erkundigt Euch mal, was so ein Rasenmäher aushält. Wenn Ihr statt Kies Fugensplitt nehmt (1-3mm), dann geht das vielleicht? Dann bräuchtet Ihr gar keine Abgrenzung. Einfach die Baumscheibe so mit Splitt auffüllen, daß es zum Rasen eben ist.
Paßt auf, daß Ihr beim Abstechen nicht zuviele wichtige Wurzeln beschädigt.
Und schlag doch bei Gelegenheit mal die Bedeutung von "müßig" im Wörterbuch nach...
Wir haben Granitsteine drumrumgelegt und halten uns so die Baumscheibe "sauber" und beim Mähen hat man keine Probleme. Bei anderen Bäumen haben wir "nur" Mulch um den Baum hingepackt und das geht genauso gut.
Stimmt es eigentlich, dass Baumscheiben nicht nur aus optischer und praktischer Sicht gemacht werden, sondern auch weil es besser für die Bäume ist?
Ich hab das vor einiger Zeit mal gehört, aber irgendwie kann ichs mir nicht vorstellen, denn bei den Streuobstwiesen macht das ja auch niemand um die Bäume herum
So weit ich weiß ist es wissenschaftlich erwiesen, dass wenn ein Baum mit einer Unkrautschicht oder starken Bepflanzung umgeben ist ungefähr ein 1/3 bis 1/4 des Wassers weggesaugt bekommt. Hauptsächlich in jungen Jahren kann das natürlich negative Auswirkungen haben, gerade wenn man sowieso vielleicht zu wenig wässert und dann nur ein Teil ankommt! Ältere Bäume haben meist ja auch tief reichende Wurzeln, da gibt es weniger Probleme. Außerhalb von privaten Gärten haben Baumscheiben natürlich auch andere Gründe, wie z.B. Schutz vor Verdichtung dur Überfahrung, an Straßen zu Sammlung von Oberflächenwasser und Sauerstoff u.s.w
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