mhhh hab ich mir zwar auch schon überlegt, aber eigentlich hab ich sie auch nie übermässig gegossen, einmal in der Woche ein bißchen und immer mit dem Finger die Erdfeuchtigkeit auch geprüft
Blumbärchen,
deine x exoniensis ist ein Tacsonienhybride, die wachsen am Ursprungsort in den Anden, also kühle feuchte Bergwälder, wo es nachts auch schon mal bis 2 Grad runtergehen kann....Darum blühen auch Tasconien nie in der ganzen heißen Sommerzeit und wollen immer ein leicht schattiertes Plätzchen in unseren Gärten und mögen es sowieso nicht übermäßig heiß.
Das Problem wird bei dir dann vermutlich zu viel Wärme gewesen sein....kann auch sein, dass die Wurzeln hin sind....wie Rouge geschrieben hat.
Alles in Allem solltet ihr vorher mal genau forschen, aus welchen Regionen eure Passis kommen, was für Ansprüche/ Gegebenheiten dort vorherrschen und versuchen, diese Ansprüche der Pflanze zu liefern--- ich weiß, das ist nicht immer ganz einfach.
Aus eben diesen Gründen hab ich auch von einigen Passis schon die Finger gelassen, weil es in unseren Gefilden einfach keinen Sinn mit ihnen macht...
Manche wollen ausgepflanzt in einem ganzjährig beheizten Wintergarten stehen....andere wollen es mal ein wenig trockener, damit sie den Winter überstehen....das ist schon alles ganz schön kompliziert...
Danke für Deine Tipps Itschi.
Meine Küche liegt zur Nordseite, hat keine Heizung (also selten wärmer als 15 °C) , Fenster sind zwar hell aber ohne direkte Sonneneinstrahlung - jetzt im Winter schon gleich gar nicht - und eigentlich der Raum mit der höchsten Luftfeuchtigleit im ganzen Haus.
Normalerweise wachsen alle "feuchtigkeitsliebenden" Pflänzchen hier sehr gut, nur eben diese eine Passi eben nicht......
in den Anden wird es zwar sehr kalt, aber es ist net dunkel und wenn du schreibst, daß das Fenster keine Sonneneinstrahlung hat, ist es der Passi evtl. doch zu dunkel
ich hab mir vorhin mal die Wurzeln angesehen, die sehen eigentlich noch okay aus, vielleicht treibt sie ja im Frühjahr wieder aus, man soll ja die Hoffnung nie aufgeben......
Polli,
die rotblühenden sind und bleiben Zicken.....ich habe mir auch schon 3mal die Red Inca geholt...noch sieht sie gut aus das wäre ein Ding, wenn die es schaffen sollte....
vitifolia steht auch noch....
Meine Red Inca steht im Schlafzimmer an einer Glastür, die nach Süden ausgerichtet ist. Temperatur dort ca. 17 Grad. Ich gieße sie sehr wenig, erst dann, wenn die Blätter leicht schlaffen....und das hat bis jetzt geklappt. Da steht auch noch die spruceii....die treibt sogar schon aus und hat mini-Knöspchen...welche die Red Inca aber auch hat
Super Itschi, ich drücke die daumen dass du sie diesmal durchbringst.
Heute mußte ich "ambigua" entsorgen. Dafür scheinen "triloba" und "spec. laurofolia" zu denken es sei schon Frühling. Die beiden treiben als ob es um diese Jahreszeit nichts schöneres gäbe.
bei meinen passis iat der zustand auch äußerst unterschiedlich. die incarnata hat das zeitliche gesegnet. auch triloba, citrina, betty miles young und lady margret sehen nicht besonders aus, leben aber noch. gut gehen es coccinea, quadrangularis, macrocarpa und xbelotii (die treibt im kühlen treppenhaus wie blöde und bildet sogar knospen). den steckis geht es auch erstaunlich gut, was mich echt wundert. die treiben alle. besonders schön ist tucumanensis x miersii.
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Titel: coccinea_dez_09.jpg
Beschreibung: die coccinea hab ich im frühjahr aus samen gezogen. sie scheint den winter zu ignorieren.
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Titel: quadrangularis_dez_09.jpg
Beschreibung: auch die quadrangularis ist vom frühjahr
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Titel: macrocarpa_dez_09.jpg
Beschreibung: die macrocarpa hab ich im sommer gekauft. sie wächt fleißig weiter.
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Titel: tucuxmiersii.jpg
Beschreibung: die tucumanensis x miersii hab ich im spätsommer als steckling bekommen
@Hexe07
hoffentlich hast Du Deine P. incarnata noch nicht entsorgt , die treibt aus dem Wurzelballen wieder neu aus!
Bei meinen Passis im Winterquartier (Tageslichtlampen) sieht es im Moment nicht besonders gut aus . P. Lady Margret, P. Fledermouse und meine heiss geliebte P. Sapphire haben sich verabschiedet und von den Backups die ich gemacht habe sind auch die meisten hinüber.
Die P. murucuja, die ja angeblich schwer über den Winter zu bringen ist, sieht von allen Passis noch am besten aus.
Lady Margeret scheint ja wirklich etwas heikel zu sein....
Bei schwächelnden Exemplaren wird sie ja auch bei euch immer erwähnt.
Habe sie heute mal aus dem Topf geholt:
Sie war wohl etwas tief getopft und ich hatte sie eindeutig zu feucht.
Die Wurzeln sehen noch top aus.Habe ihr einen etwas größeren,durchsichtigen Orchideentopf verpaßt und die Lücke mit etwas Aussaaterde locker verfüllt.Laße den Ballen jetzt abtrocknen ,spritze den Reststummel gegen Pilz und hoffe ,das " Madame" aus der Wurzel wieder austreibt.
Oder ist das vergebene Liebesmühe?
Werde wohl bei Ulmer ein Jahresabo für "Lady Margeret" buchen...alte Mistziege
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