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Alles von Biologie bis Zytologie, Natur und Umwelt, neue Energien, Ökologie...
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Samenvorrat in der Antarktis???? oO |
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pachizefalos  Gärtnermeister

Beiträge: 1235
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pachizefalos  Gärtnermeister

Beiträge: 1235
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Stefan_09_08_1991  Obergärtner

Beiträge: 979
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vom: Do 04 Jun, 2009 21:12 |
Hallo,
zu den alten Sorten: Schön und gut, dass es nun versucht wird, diese zu erhalten.
Doch ist es wirklich notwendig wirklich alle zu erhalten? Es gibt tausende von Apfelsorten. Davon werden nur ein paar wenige in größeren Mengen angebaut. Die anderen tausend Sorten sind einander teilweise so ähnlich, dass von den eintausend Sorten vielleicht nur wirklich 100 wirklich besondere Eigenschaften haben, die sich von denen der anderen abhebt. Die anderen 900 lassen sich den 100 unterschiedlichen zuordnen, da sie denen sehr ähnlich sind. (das sind erdachte Zahlenbeispiele)
Ich habe absolut nichts dagegen, dass alte Sorten erhalten werden, um die Genvielfalt zu wahren. Doch halte ich es für übertrieben wirklich alle erhalten zu wollen. Das wäre so, als wollte ich jedes Unkraut im Garten erhalten, um die Genvielfalt zu wahren. Trotzdem befürworte ich die Erhaltung einiger alter Sorten, sofern man es nicht übertreibt.
Viel wichtiger finde ich die Erhaltung von Arten. Wenn es sich schon nicht verhindern lässt, dass die Regenwälder abgeholzt werden, so sollte man wenigstens versuchen, die Pflanzen und Tiere (nicht alle, sondern eben einige der jeweiligen Arten), welche dort leben in botanischen Gärten und Zoos zu erhalten, um wenigstens diese Art zu erhalten, bevor sie ausstirbt, weil ihr der Lebensraum genommen wird. Doch die Zollschranken, Ausfuhrbedingungen und sogar gesetzlichen Bestimmungen zur Entnahme von Samen sind teilweise so streng und lassen sich nur mithilfe eines sehr aufwändigen bürokratischen Prozess überwinden.
Ich könnte hier einige Arten aufzählen, welche dem Aussterben geweiht sind, doch deren Ausfuhr zwecks Vermehrung und Erhaltung von Staaten und sogar Institutionen sogut es geht vermieden wird. Mir hat einmal ein Wissenschaftler gesagt, dass dies oft zum Zwecke der Erhaltung eines bestimmten (wissenschaftlichen) Monopols getan wird. Doch was bringt es, wenn der regenwald rund um den Nationalpark abgeholzt ist und der Nationalpark nun kein funktionierendes Ökosystem mehr bildet, weil er schlicht zu klein ist? Die Art geht dann einfach verloren.
Mit freundlichen Grüßen
Stefan
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