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Tipps & Tricks für Haus & Garten...
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Düngen ! nie bei zunehmenden Mond !!! |
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Liane  Obergärtnerin

Beiträge: 755
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vom: Fr 23 Jun, 2006 10:45 |
Die Meister des richtigen Zeitpunkts
Die genaue Beobachtung der Natur, der Tier- und Pflanzenwelt und das Leben in Harmonie mit ihr hatte viele unserer Vorfahren zu Meistern des richtigen Zeitpunkts gemacht. Weil die heilkundigen Frauen und Männer früherer Zeiten nicht auf chemische Produkte und Haltbarmacher zurückgreifen konnten, waren sie beim Herstellen und Anrühren ihrer Heil- und Pflegemittel auf den richtigen Zeitpunkt angewiesen.
Wenn das Überleben ganzer Völker von guten Ernten abhängt und gleichzeitig die Gifte und künstlichen Dünger der modernen Industrie nicht zur Verfügung stehen, dann blieb den Landwirten aller früheren Jahrhunderte nichts anderes übrig, als ihrer Kunst auch die Kunst der Wahl des richtigen Zeitpunkts hinzuzufügen und besonders dem Mondlauf Aufmerksamkeit zu schenken. Direkte persönliche Erfahrung hatte unsere Vorfahren so zur Erkenntnis geführt,
* daß zahllose alltägliche und weniger alltägliche Handlungen von Naturrhythmen beeinflußt werden - vom Holzschlagen über Kochen, Essen, Brotbacken, Milchverarbeitung, Haareschneiden, Gartenarbeit, Düngen, Waschen bis zur Anwendung von Heilmitteln, Operationen und vieles mehr.
* daß Pflanzen und ihre Teile von Tag zu Tag unterschiedlichen Kräften ausgesetzt sind, deren Kenntnis ausschlaggebend für erfolgreichen Anbau, Pflege und Ernte der Früchte ist, daß Kräuter zu bestimmten Zeiten gesammelt ungleich wirksamer sind als zu anderen. Und daß Nahrungsmittel aus diesen Pflanzen zu unterschiedlichen Zeiten vom Körper unterschiedlich vertragen werden.
* daß Operationen und Medikamentengaben, an bestimmten Tagen durchgeführt, hilfreich sind, an anderen Tagen nutzlos oder gar schädlich - oft unabhängig von Dosis und Qualität der Medikamente, von aller Kunst des Arztes.
* daß zahlreiche weitere Geschehnisse in der Natur - Ebbe und Flut, Geburten, das Wetter, der Zyklus der Frauen und vieles mehr - in Beziehung zur Mondwanderung stehen.
* daß sich wildlebende Tiere in ihrem Tun nach dem Mondstand richten, daß Vögel beispielsweise das Nistmaterial immer zu bestimmten Zeiten sammeln, so daß die Nester nach einem Regen rasch abtrocknen und nicht brüchig werden.
Zusammengefaßt: Unsere Vorfahren lebten nach der Erkenntnis, daß der Erfolg einer Absicht nicht nur vom Vorhandensein der nötigen Fähigkeiten und Hilfsmittel abhängt, sondern entscheidend auch vom Zeitpunkt des Handelns. Und daß dieser günstige Zeitpunkt weitgehend von der Mondphase und vom Stand des Mondes im Tierkreis abhängt. Diese Erkenntnis war - wie wir heute aus zahlreichen Zuschriften und Kalendern aus allen Teilen der Welt wissen - verbreitet und lebendig, von Alaska bis nach Australien, von Japan bis Feuerland. Trotz der weiten Verbreitung ist das Wissen überall eingeschlafen.
Ich selbst habe schon viel positive Erfahrung gemacht,
z.B. am 18 Juni bis 13 Uhr Unkraut jäten , für die nächsten sechs Wochen hast du das Unkraut los, vieles stirbt gänzlich ab.
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irenereni  Obergärtner

Beiträge: 875
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vom: Fr 23 Jun, 2006 11:46 |
Hallo,
es gibt ein interessantes Buch "Vom richtigen Zeitpunkt - die Anwendung des Mondkalenders im täglichen Leben" ,
ISBN 3-88034-690-9.
Da ist alles drin, was der Mond beeinflussen soll. Angefangen von der Gesundheit über Gartenarbeit bis hin zu Arbeiten im Haushalt.
Sehr interessant finde ich die Kapitel über Holz. Wenn zum richtigen Zeitpunkt geschlagen wird, kann man z.B. schwundfreies, nichtfaulendes, nichtentflammbares, sich nicht verziehendes oder reißfestes Holz erhalten. Da Holz, auch nach dem Schlagen ein lebendiges Material bleibt, kann ich mir den Einfluß des Mondes darauf schon vorstellen. Die Autoren schreiben, dass die Menschen früher Holz nach diesen Regeln geschlagen hätten, heute aber das Wissen darüber weitgehend verloren gegangen sei. Außerdem ist es z.B. in der Industrie aus organisatorischen Gründen gar nicht machbar.
Aber nochmal zum Thema Garten und Mond: Ich meine einmal im Fernsehen eine Sendung gesehen zu haben, in der die Ergebnisse einer solchen Versuchsreihe kommentiert wurden. Es stellte sich heraus, dass Erträge, Krankheitsanfälligkeit usw. sich
n i c h t unterschieden zwischen den Pflanzen, die nach dem Mondkalender "bearbeitet" wurden und den anderen.
Trotzdem habe ich mir bereits seit einigen Jahren vorgenommen, den Tipp mit dem Unkraut, das am 18. Juni bis 13 Uhr gejätet sein soll, einmal auszuprobieren. Leider hat es noch nie geklappt!
Auch mit den anderen Regeln geht es mir so. Meist muss ich mich mit den Gartenarbeiten nach Zeit und /oder Wetter richten - dann wird es halt gemacht, wie es passt.
Gruß Irene
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