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Krankheit oder Schädling? Braune Blätter, kleine Tiere, was tun...
Neben den verbreiteten Schädlingen wie Blattläuse, Spinnmilben, Wollläuse, Schmierläuse, Schildläuse, Thripse, Weiße Fliege und Trauermücken gibt es auch häufige Pilzerkrankungen wie echten und falschen Mehltau, Rost und Schimmel, die zu Flecken und Schäden an der Pflanze führen. Neben den chemischen Mitteln wie Insektizide und Fungizide gibt es auch oft gute Hausmittel zu Bekämpfung der Krankheiten oder Schädlinge. Ein optimaler Standort bezüglich Licht und Boden, die richtige Erde oder ein neues Substrat sowie regelmäßiges Düngen können eine Pflanze stärken und unanfälliger gegen Schädlingsbefall und Krankheiten machen. |
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Weiße Würmchen nur im Untersetzer -> Springschwänze |
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Indigogirl  Pflanzenprofessorin

Beiträge: 8303
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vom: So 24 Feb, 2008 14:16 |
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Hallo alle zusammen!
Ich habe vor einigen Wochen meinen Feuerradbaum (besser: mein Feuerradbäumchen - ca. 1 Jahr alt und 25-30cm hoch) umtopfen müssen, weil im Untersetzer lauter kleine weiße Würmchen rumkrabbelten.
Ich habe das Bäumchen, seine Wurzeln und das Substrat (er steht in Seramis!) untersucht, und keine weiteren Würmchen gefunden. Die saßen also wohl nur im Untersetzer und auf der Topfunterseite.
Dem Bäumchen geht's gut, ebenso den beiden in diesem Topf gekeimten Mandarinenbäumchen.
Außerdem habe ich alle anderen Töpfe auf der Fensterbank untersucht und nur in einem weiteren Übertopf (von einem Zwergpfeffer, der recht neu bei mir ist und in - meiner - Blumenerde steht) waren auch ein paar dieser Biester zu finden. Aber: wieder nur auf dem Boden des Übertopfes, nicht in der Erde, nicht auf der Pflanze.
Alle anderen Pflanzen, Substrate, Töpfe und Untersetzer sind Wurmfrei.
Ich habe dann also mein Feuerradbäumchen ausgetopft, Topf und Untersetzer heiß abgewaschen und das Bäumchen in frisches Seramis getopft.
Und gestern sehe ich, dass die Biester wieder da sind.
Am meisten unterm Feuerradbaum, ein paar im Zwergpfeffer-Übertopf.
Wißt Ihr was das ist? Es scheinen keine Larven, sondern die ausgewachsenen Tiere zu sein! Die sind übrigens verdammt fix!
Sind die schädlich für meine Pflanzen? Wenn ja, was kann ich tun?
Und was mich am meisten interessiert: warum nur unter (!) dem Feuerradbaum??? Da unten ist nix Organisches! Auf dem Wasserabzugsloch des Topfes liegt ein Glasdekostein und dann kommt nur Seramis!
Er hat zwar einen kleinen Erdballen, aber der ist erstens Wurmfrei und zweitens sehr mittig im Seramis versteckt... da kommen die nicht dran oder her!
Wie gesagt, bisher haben sie meinen Pflanzen nix getan, aber Ihr wißt ja selber, wie man auf Krabbelzeugs an seinen Pflanzen reagiert: 
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Titel: IMGP2673g.jpg |
Beschreibung: Das sind die Biester. |
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| 147.48 KB - Angeklickt: 255 mal |
Titel: IMGP2673gg.jpg |
Beschreibung: Hier sieht man mal wie sie sich verteilen. Dieser Topfboden hat übrigens einen Durchmesser von 7,5cm ... dann könnt Ihr Euch vorstellen, wie klein sie sind. |
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Horrorbarbie  Hauptgärtnerin

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tubanges  Pflanzenprofessorin

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Horrorbarbie  Hauptgärtnerin

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Indigogirl  Pflanzenprofessorin

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gudrun  bon coeur de green

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tubanges  Pflanzenprofessorin

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FrankO  Gärtnermeister

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Indigogirl  Pflanzenprofessorin

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FrankO  Gärtnermeister

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Indigogirl  Pflanzenprofessorin

Beiträge: 8303
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vom: So 24 Feb, 2008 16:12 |
Wie es aussieht, liegen wir da beide ein wenig falsch:
- Meine Pflanzen brauchen einem nicht Leid zu tun, weil ich sie nicht andauernd umtopfe (ich habe den Feuerradbaum letztens umgetopft, weil ich eh die beiden Mandarinenbäumchen da raus haben musste und ich sie nicht so ohne weiteres ausgraben konnte) und weil ich lieber Schädlingen vobeuge, als hinterher Gift zu verwenden.
- Deine Pflanzen brauchen einem aber genauso wenig Leid zu tun, weil Springschwänze ja anscheinend nicht so schädlich sind (bzw. eigentlich gar nicht schädlich sind), wie ich als erstes befürchtet hatte.
Dass Du solche harmlosen Erfahrungen mit den Tierchen gemacht hast, beruhigt mich jetzt sehr und ich werde die einfach mal weiter beobachten. Wenn die sich einfach nur unter meinem Feuerradbaum wohl fühlen und dort friedlich leben, habe ich auch nix gegen sie.
Aber Du hast schon Recht, der durchschnittliche Pflanzenfreund reagiert vielleicht wirklich ein bisschen hysterisch, sobald es krabbelt.
Ich weiß halt noch, was andere Viecher mit meinen Pflanzen veranstaltet haben und das will ich für mein Feuerradbäumchen echt nicht.
Lieber einmal zu viel Alarm geschlagen, als einmal zu wenig...!
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Norbert  Pflanzendoktor

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FrankO  Gärtnermeister

Beiträge: 1050
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vom: So 24 Feb, 2008 16:35 |
Darauf kann ich mich einigen, Indigogirl. Ist zwar nur meine Erfahrung, aber in meinen Augen sind die unschädlich. Ich seh auch ab und an einen bei den Sämlingen rumhuschen und die wachsen wie Bohnen. Trauermückenlarven sind ne andere Geschichte, aber da gibt es ja bereits zig Threads zu.
Und die extrem zu bekämpfen finde ich sinnlos, die finden einfach immer wieder einen Weg aufzutauchen. Ob durch frische Erde oder weiss der Geier wie. Sogar in sterilisierter Erde habe ich die wieder entdeckt. Also entweder sind die Eier sehr robust oder sie wandern mehrere Meter von Topf zu Topf. Ehrlichgesagt weiss ichs nicht genau. Übrigens steht beim Bio-Gärtner noch etwas interessantes dazu:
"Nur bei starkem Befall (das kann bei hoher Luftfeuchtigkeit vorkommen) eingreifen. Das passiert in Töpfen öfters im Winter, wenn die Pflanzen unter Lichtmangel und hoher Zimmerwärme leiden. Wenn sie dann noch zuviel gegossen werden, bekommen die Wurzeln nicht mehr genügend Sauerstoff, sie sterben teilweise ab. Das ist für die Springschwänze eine einzigartige Nahrungsquelle, die auch zur Vermehrung reizt."
D.h. wahrscheinlich wird das schädliche Verhalten auch nur durch Pflegefehler ausgelöst, was bei richtiger Pflege wohl nicht auftritt.
@Norbert:
Danke, bin mit der Wortwahl ganz zufrieden und wir haben wohl alle unsere eigenen "Vorstellungen".
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Indigogirl  Pflanzenprofessorin

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Blumennarr  Hauptgärtnerin

Beiträge: 242
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vom: Sa 08 März, 2008 1:16 |
Hallo zusammen.
Heute abend bin ich zufällig ??? bei meiner Suche nach Springschwänzen bei euch gelandet.
Meinem Alter entsprechend, halte ich nicht erst seit gestern Pflanzen. Aber diesen Winter habe ich zum Allererstenmal Springschwänze !!!
Also stellt sich zuerst die Frage: Woher habe ich die auf einmal ???
Sie können ja wohl nicht aus dem Nichts entstehen.
Meine Versuche, sie wieder loszuwerden, waren bis jetzt erfolglos !
Und so harmlos, wie immer geschrieben wird, kommen sie mir auch nicht vor.
Meines Wissens leben sie nur im feuchten Bereich eines Topfes - egal ob Erde oder Hydrokultur.
Also: Nicht an der Pflanze, nicht auf der Erde, sondern in der Feuchte, wo man sie ja wohl erst mal gar nicht wahrnimmt, es sei denn, sie kommen beim Giessen an die Oberfläche, oder sammeln sich bei wenig giessen am Topfboden.
Sie ernähren sich von abgestorbenen Pflanzenteilen - an sich wohl nicht schädlich - aber ich sehe das Vorhandensein der Biester als Hinweis, daß im Topf etwas nicht in Ordung ist.
Und wenn die Nahrungsquelle versiegt, knabbern sie auch gesunde Wurzeln an.
Deshalb sehe ich den Befall nicht als so harmlos an.
Übrigens: 1 Tropfen Spüli aufs Wasser hab ich schon probiert....
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