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Pflanzenkrankheiten & Schädlinge

Krankheit oder Schädling? Braune Blätter, kleine Tiere, was tun...
Neben den verbreiteten Schädlingen wie Blattläuse, Spinnmilben, Wollläuse, Schmierläuse, Schildläuse, Thripse, Weiße Fliege und Trauermücken gibt es auch häufige Pilzerkrankungen wie echten und falschen Mehltau, Rost und Schimmel, die zu Flecken und Schäden an der Pflanze führen. Neben den chemischen Mitteln wie Insektizide und Fungizide gibt es auch oft gute Hausmittel zu Bekämpfung der Krankheiten oder Schädlinge. Ein optimaler Standort bezüglich Licht und Boden, die richtige Erde oder ein neues Substrat sowie regelmäßiges Düngen können eine Pflanze stärken und unanfälliger gegen Schädlingsbefall und Krankheiten machen.


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Kastanien - Krankheit

inkalilie Offline
Gärtnermeisterin
Gärtnermeisterin


Beiträge: 1021
Beitragvom: Mi 18 Jun, 2008 20:00
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Hi Leute,

der Thread is zwar schon ein paar Tage alt, aber wir sollen ja erst mal die
Suchfunktion aktivieren Wink und da hab' ich diesen Thread gefunden.


Die Kastanien kränkeln ja schon seit geraumer Zeit und irgendwie hab'
das Gefühl, dass da gar nix unternommen wird. Könnte mir vorstellen,
dass das auf dem Foto zu sehende evtl. ein Pilz ist oder dass sogar der
komplette Baum durch Umwelteinflüsse dermaßen geschädigt ist, dass
die Blätter immer wieder diese Flecken bekommen.
Schade......

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Bild Kastanien - Krankheit Seite 2 - Pflanzenkrankheiten & Schädlinge -  - 15.06.08 068.jpg - von inkalilie
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Titel:
15.06.08 068.jpg
Beschreibung:

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stella_riamedia Offline
Pflanzendoktorin
Pflanzendoktorin


Beiträge: 3806
Beitragvom: Mi 18 Jun, 2008 20:44
hi inkalilie,

dein bild zeigt auch den schaden, der durch die kastanienminiermotte verursacht wir. da die als einwanderer noch keine natürlichen feinde hier hat, bleibt leider nix anderes, als das falllaub konsequent zu entfernen, meisen anzusiedeln (wir hatten das hier in dem thread vor kurzem schonmal ---> http://green-24.de/forum/ktopic27485--1-0.html

& hier ein bericht dazu

Zitat:

Gegenmaßnahmen: was ist zu tun, wenn die Kastanienminiermotte im eigenen Baum sitzt?
Die Kastanineminiermotte im Sonnenschein. Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln wird für diesen Schädling nicht genehmigt. Versuche haben gezeigt, dass das Zusammenkehren der Blätter im Herbst den Befall im nächsten Frühjahr drastisch senkt. Dies ermöglicht der Kastanie, für den nächsten Winter gute Vorräte anzulegen. Allerdings können nie alle Blätter eingesammelt werden, da die Motte einige Kilometer zurücklegen kann um sich neue Bäume für die Eiablage zu suchen. Wichtig ist, dass die Blätter entsorgt werden, oder auf einen Kompost gelangen der auch 39° Wärme erzeugt. Dauerhaft entzieht man dem Baum mit diesem Verfahren jedoch wichtige Nährstoffe, da er die zersetzten Blätter über die Wurzeln wieder aufnimmt. Wir Menschen müssen uns daran gewöhnen, dass Kastanien schon im August einen traurigen Anblick bieten können, solange sich kein Insekt einfindet, welches die Kastanienminiermotte im Zaum hält. Wie lange das dauern wird, bestimmt die Natur. Zwischenzeitlich können wir uns damit helfen, die rotblühende Kastanie zu pflanzen, da die Larven der Miniermotte sich in ihren Blättern nicht entwickeln können. Vermeiden Sie das Pflanzen neuer Rosskastanie (Aesculus hippocastanum). Die Rotblühende Kastanie (Aesculus x carnea), Strauchkastanie (Aesculus parviflora) und Esskastanie (Castanea sativa) stellen zur Zeit die bessere Alternative dar.

quelle: http://www.buero-hoppe.de/kastanienminiermotte.htm


im öffentlichen bereich wird auch versuchsweise mit chemie, sprich mit gift gearbeitet, ob das aber nicht einen rattenschwanz von anderen, unerwünschten nebenwirkungen auf die natur hinter sich herzieht........Nachdenken . im hausgarten ist nix davon zugelassen.

schönen gruß, stella
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marcu Offline
Pflanzenprofessorin
Pflanzenprofessorin


Beiträge: 9386
Beitragvom: Mi 18 Jun, 2008 20:47
Also bei uns in Dummsdorf haben sie vom Gartenamt aus alle Kastanien ganz aufwändig geimpft.

Ob's was hilft, wird sich zeigen - soll pro Baum 350 Euronen gekostet haben.
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belascoh Offline
Hüter der Schatzkiste
Hüter der Schatzkiste


Beiträge: 8247
Beitragvom: Mi 18 Jun, 2008 21:20
hui, na das is ja mal ne interessante neuigkeit!
also wenn das impfen tatsächlich hilft, dann denk ich mal ist das ne gute investition!!!
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inkalilie Offline
Gärtnermeisterin
Gärtnermeisterin


Beiträge: 1021
Beitragvom: Do 19 Jun, 2008 16:43
So seh' ich das auch.
Außerdem müssen mal wieder gescheite richtig kalte Winter her. Bei
den pillepalle Temperaturen geht ja kein Viehzeug mehr kaputt und
die Tierchen vermehren sich ins uferlose. Zum Fressen
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hi

Tatec
Gast



Beitragvom: Sa 29 Nov, 2008 23:16
ich wllte nur fragen was die kastanienminiermotte dem baun für schäden zufügen kann und ob es für den baum über längere zeit sehr gefährlich für die kastanie werden kann...also wenn man die blättre nicht jdenen herbst entsorgtz. Frage Frage Frage Sad
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dnalor Offline
Gärtnermeister
Gärtnermeister


Beiträge: 1258
Beitragvom: So 30 Nov, 2008 23:21
dazu hir noch ein link
http://www.duesseldorf.de/presse/pl..../d2006_08_25/p20777.shtml

mfg roland
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Hortus 1 Offline
Gärtnermeister
Gärtnermeister


Beiträge: 2418
Beitragvom: Mo 01 Dez, 2008 0:33
Im hiesigen Umfeld begannen vor ca. 5 Jahren ebenfalls Versuche mit Baumbeimpfungen. Die behandelten Einzelbäume in einer ca. 3 km langen Roßkastanienallee sahen zwar im Behandlungsjahr besser als die Nachbarstämme aus, aber der finazielle Aufwand dürfte entschieden zu hoch sein, zumal das Spiel in jedem Jahr neu beginnt.. Auch der Befallsdruck ist hier im Gebiet einfach zu hoch. Neben den bereits oben genannten Alternativgehölzen kann Aesculus flava erwähnt werden. In einem mottenverseuchten Park blieben die wenigen Exemplare dieser Art völlig befallsfrei. Auch meine Sämlinge von A. flava wurden bisher nicht befallen.
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Sternenkind Offline
Hauptgärtnerin
Hauptgärtnerin


Beiträge: 155
Beitragvom: Di 02 Dez, 2008 22:16
Hallo zusammen,
Wäre es denkbar - und auch aus botanischer Sicht möglich die rotblühende und die weißblühende Kastanie zu kreuzen ??? Wäre diese Kreuzung dann eine denkbar weitere Alternative gegen die Miniermotte...

die Miniermotte wird man ja leider nicht mehr los werden diesen "zugereisten Schädling" aber man könnte versuchen ihm die Nahrungsquelle einzuschrenken. Indem man die weißblühenden Kastanien weniger pflanzt - und vorläufig für die nächsten Jahrzehnte mehr rote pflanzt oder eben einkreuzt.
Aber ich bin ein kompletter Laie meine Idee muss nicht unbedingt praktikabel sein in Detail aber wäre es überhaupt machbar ???

Gruß Sternenkind
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Hortus 1 Offline
Gärtnermeister
Gärtnermeister


Beiträge: 2418
Beitragvom: Di 02 Dez, 2008 22:34
Hallo Sternenkind,
Dein Kreuzungsvoschlag har einen kleinen Haken. Die rotblühende Roßkastanie, Aesculus X carnea ist bereits eine Hybride zwischen zwischen Aesculus hippocastanum und der Strauchkastanie Aesculus pavia. Leider ist sie als Hybride fast steril, setzt also keine Samen an. Werden doch einzelne Früchte ausgebildet, sterben die Keimlinge meist ab. Es bliebe also , wie auch heute praktiziert , nur die Vermehrung durch Veredlung. Andererseits ist die Rote Roßkastanie nicht völlig sicher vor der Miniermotte. Zwar sterben viele der Mottenraupen im Blatt ab, aber es wäre auch möglich, daß sich die Motte allmählich
anpaßt. Es gibt zudem Informationen, daß sich die Kastanienminiermotte bereits andere Wirtsbäume, wie etwa Ahorn, ausgesucht hat.
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Roadrunner Offline
Druidin
Druidin


Beiträge: 21571
Beitragvom: Mi 03 Dez, 2008 11:14
Es mehren sich die Berichte, wonach Meisen begonnen haben, die Raupen aus den Blättern der Kastanien zu picken und diese als Nahrungsquellen entdeckt haben sollen. Ein natürlicher Feind (ein heimischer, kein importierter) wäre vielleicht die beste Lösung, auch wenn man noch etwas warten muss, bis es sich rumgesprochen hat.

http://www.baum-welten.de/?page_id=15

http://www.schulen.regensburg.de/fa....o.html#5.2.2.Andere%20natürliche%20Feinde|outline
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stella_riamedia Offline
Pflanzendoktorin
Pflanzendoktorin


Beiträge: 3806
Beitragvom: Mi 03 Dez, 2008 17:59
auch manche schlupfwespen sind auf den geschmack gekommen Applaus
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Sternenkind Offline
Hauptgärtnerin
Hauptgärtnerin


Beiträge: 155
Beitragvom: Do 04 Dez, 2008 22:42
Zitat :"Die rotblühende Roßkastanie, [google]Aesculus X carnea[/google] ist bereits eine Hybride zwischen zwischen Aesculus hippocastanum und der Strauchkastanie Aesculus pavia. Leider ist sie als Hybride fast steril, setzt also keine Samen an. Werden doch einzelne Früchte ausgebildet, sterben die Keimlinge meist ab."

@Hortus 1
Hab ich da richtig gelesen ??? Nachdenken Ich habe nämlich in diesem Herbst zu meiner großen Freude ein paar Kastanien der rot blühenden Art geschenkt bekommen wunderschöne Exemplare von beachtlicher Größe mit gemaserter Schale hatte ich vorher noch nie gesehen - natürlich habe ich die Kastanie eingepflanzt - mal sehen was wird.

Vielleicht macht Mutter Natur ja mal für mich eine Ausnahme - denn ich möchte wenns klappt dieses Bäumchen meinem Vater widmen der überraschend und plötzlich im September diesen Jahres verstorben ist.
Gruß Sternenkind
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