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kleinegärtnerin  Azubi

Beiträge: 32
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Mel  Queen Of Green

Beiträge: 57712
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gudrun  bon coeur de green

Beiträge: 12509
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Rose23611  Pearl Of Green

Beiträge: 33922
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kleinegärtnerin  Azubi

Beiträge: 32
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vom: Sa 07 Jul, 2007 22:00 |
Also ich hab mal die links überflogen, für Bremen gibts kein Nachbarschaftsrecht, diese Info hab ich auch im Netz gefunden.
Naja, es ist ja auch noch kein Streit, wir mussten uns heute halt ein paar doofe Sprüche anhören, als wir unsere neue Felsenbirne an den Zaun gepflanzt haben. Natürlich klebt sie nicht am Zaun und ist noch nicht riesig, aber halt schon 2,50m hoch! Wir haben noch versichert, dass wir auch kein Interesse daran haben, dass das Ding groß wird, aber die haben grundsätzlich Ängste bzgl größeren Pflanzen Naja, die haben auch das Übliche am Zaun, ne olle Kirschlorbeerhecke *langweil* Sonne nehmen wir ihnen keine, sie haben höchstens Sicht auf einen schönen Baum
Wir werden sie noch ein wenig auf unser Grundstück verpflanzen und gut ist ,wollen nämlich keinen Streit provozieren
Schönen Abend noch!
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cat  Gärtnermeisterin

Beiträge: 2425
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vom: Mo 09 Jul, 2007 9:58 |
hallo kleinegärtnerin,
guck mal, was bei euch diesbezüglich im bebauungsplan steht, den gibt es in der regel für jedes bebaute fleckchen bei den aktuelleren bzw. neueren baugebieten sind diese oft (leider ) ausführlichst! dort sind teilweise auch die art der bepflanzung vor allem im grenzbereich, teilweise aber auch bei den grundstücken geregelt. wenn ihr also selbst gebaut habt, dann müsste euch der vorliegen, auch wenn's schon länger her ist. alternativ einfach mal bei der stadtverwaltung/bauamt nachfragen.........
bei uns gilt auch die regelung mit dem abstand von bäumen, d.h. die dürfen nicht direkt auf die grenze gesetzt werden und außerdem darf auch ein korrekt gepflanzter baum natürlich aufgrund seiner größe nicht den nachbarn "beeinträchtigen".........
ist schon schlimm, wenn man solche "korinthenkacker" als nachbarn hat und die sich wegen solcher sachen aufregen. in unserem ersten haus musste ein anderer nachbar mal seine frisch gepflanzten, relativ großen bäume (tannen glaub' ich) auch nochmal versetzen, weil zu nahe an der grenze........ leider sind ihm dann letztendlich auch noch die hälfte eingegangen, weil die das dann doch nicht wirklich abkonnten......
ich drück dir die daumen, dass ihr da "ruhe" reinkriegt, aber wenn man so nen "stänkerer" als nachbarn hat, wird's oft schwer, die finden immer irgendwas...... es kann der friedlichste nicht in frieden leben, wenn dem lieben nachbarn nicht gefällt .........
lg cat
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Chiva  Wanawahi

Beiträge: 11198
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vom: Mo 09 Jul, 2007 10:28 |
Bei uns gibt es auch diese Bebauungspläne. Was wir alles nicht dürfen, würde den Rahmen des Forums sprengen. Die Nachbarn rechts von uns verstanden sich ganz gut mit der Vorbesitzerin unseres Hauses. Die haben sich sozusagen eine grüne Grenze gebaut. / Bäume und Sträuchen lassen ihre Äste weit in unseren Garten hängen.
Teilweise schneide ich sie ab, anderes lasse ich so, weils schön ist, und ich nicht neue Sträucher pflanzen muss. Am hinteren Ende steht eine 2,8m hohe Hecke, die wollte ich einkürzen und ein kleines Türchen reinmachen. Beides Verboten!
Im Vorgarten ist nur Rasen. Da wollte ich ein bischen gestallten. Mit Rhodod und Lavendel. Beides Verboten!
Dann habe ich einen Kirschbaum gesetzt, hinten im Garten. Wenn er nicht eh eingegangen wäre, hätte ich ihn wieder ausbuddeln müssen, weil er 40cm zu dicht am Zaum stand.
Hier geht das Ordnungsamt jede Woche dranlängst und kontrolliert. Erst gibts eine Verwarnung, dann machen die alles, so, wie es soll. Und danach kriegste die Rechnung!
Gesetze, pah,
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cat  Gärtnermeisterin

Beiträge: 2425
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vom: Di 10 Jul, 2007 9:32 |
also dass stauden verboten sind, ist wirklich seltsam vielleicht gibt's ja ne "grundgestaltungsvorschrift" und die sind zu doof die auszulegen bzw. interpretieren die falsch....... oder es gibt ne höhenbegrenzung o.ä. und da man sowieso keine ahnung hat (z. b. zwischen stauden/sträuchern/bäumen eh nicht unterscheiden kann oder will )und keine lust sich kundig zu machen, was wie hoch wird, wird einfach alles was nicht rasen ist "als verboten" deklariert - trotzdem sehr seltsam, da würde ich mal nachhaken - das ist komisch.......
ansonsten hast du liebe chiva mein vollstes mitgefühl: wenn da laufend patrolliert und kontrolliert wird - das ist ja ätzend leider ist es regional sehr unterschiedlich, welche bauvorschriften gemacht werden und wie die ämter kontrollieren bzw. mit umgehen....... bekannte von uns (andere kreis )müssen lt. bebauungsplan in ihrem vorgarten, der bereich ist genau eingezeichnet, einen "deutschen baum, nicht jedoch obstgehölz" pflanzen (und dann wird die auswahl vorgestellt/eingeschränkt......), die waren noch nicht drin in ihrem häusle, von gartenanlegen mal ganz zu schweigen, da stand der typ vom amt schon da und hat den baum moniert........ und dann im wochenrythmus ging auch bis zum ordnungsgeld........ jetzt haben sie halt was gepflanzt und es wird sicher eingehen dafür sorgen sie schon........ ob sie damit durchkommen ich glaube nicht, der zirkus geht wahrscheinlich wieder von vorne los im nächsten frühling......
manches ist ja ganz sinnvoll zu "regeln" - aber nicht umsonst sind wir hier in deutschland als "weltmeister im alles-regeln" verschrieen.......... in anderen ländern funktioniert's doch auch - egal in welchem bereich
lg cat
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cat  Gärtnermeisterin

Beiträge: 2425
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vom: Di 10 Jul, 2007 11:04 |
Chiva hat Folgendes geschrieben:
Ich kann leider nichts zitieren, weil ich es selber nie gesehen habe. Bin ja erst seit April hier. Wir bekommens halt ständig von den Nachbarn und der Ordnungsamtspatroullie mitgeteilt.
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na denn als erstes los und sich diese "bauordnung" besorgen und dann dem "super-oberkontrolleur" um die ohren hauen, ich glaube, dass da jemand nen ziemlichen komplex hat und den hier kompensiert und ansonsten "im amt" nix zu tun hat........
kleiner tip: vorsichtig sein, was so erzählt wird - stichwort: stille post
1) besorg die die unterlagen/vorschriften/verordnungen,
2) auch das amt muss den nachweis führen, wenn sie was entfernen bzw. bußgelder verhängen, da müssen die genau belegen auf was sie sich beziehen und die entsprechende bestimmung zugänglich machen
3) die örtliche presse ist für hinweise - grad jetzt, wo das "sommerloch" droht - meistens dankbar, vor allem, wenn man nachweisen kann, dass "amtsmissbrauch" oder schikane vorliegt und die zeitung eine andere politische farbe wie's amt hat ........
4) haste hoffentlich ne anständige rechtsschutzversicherung, da stellt es sich leichter auf die hinterfüße
mit nachbarn läßt sich ja vielleicht manches einverständlich regeln/vereinbaren, aber bei so "korinthenkackern" muss man sich wehren, lass dir nicht alles gefallen - der liebe gott wohnt im himmel und nicht in ner miefigen amtsstube
lg cat
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cat  Gärtnermeisterin

Beiträge: 2425
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vom: Di 10 Jul, 2007 11:22 |
ja jutta,
ist bei uns auch so: es gibt nen bebauungsplan (auch so mit pflanzenvorschriften etc. "einheimische gehölze" nebst bezeichnungen......) vor dem bau haben wir bei der bürgermeisterin nachgefragt, was denn das heißt, ob wir das "vorgegebene" pflanzen müssen. antwort: ja was wollt ihr denn? wir: wir lieben bambus z.b. - gegenfrage: wächst das bei uns? na dann ist dass doch einheimisch
nur bei einer sache sind sie "ekelig" hier: thujas sind als hecken verboten lt. bebauungsplan (O'ton der "begründung" : die gehören auf den friedhof und hier leben noch alle ) und da wird schon - zumindest bei den neueren drauf nett hingewiesen, dass da nicht meterlange thujahecken auf die grundstücksgrenzen gesetzt wird, aber wer's trotzdem macht: wo kein kläger - da kein richter und solange sich keiner "hinhängt" geht man amtsmäßig auch nicht gegen vor.......... so hat jetzt ein neuer häuslebauer ne thujahecke auf die grenze angepflanzt..........
natürlich gibt's klare regeln was die "bebauung" der grundstücksgrenzen angeht (höhen, mauern, zaun, geschlossene bebauung z.b. garagenwand..... etc.), aber wenn's nicht wirklich ne massive sache ist, tut sich hier nicht viel.......... irgendwie hat jeder "ne leiche im keller" hier......... und so arrangiert man sich eben.........
nach einer unserer grenzen ist noch ca. 80 cm gemeindegrund........ im frühjahr haben sie mal nett gefragt, ob wir da eigentlich was abgrenzen wollen und wenn wir dann soweit sind, können wir ja bescheid geben, weil eigentlich soll da ein grünsteifen mit bäumen hin........ aber wenn wir evtl. noch was auf die grenze setzten wollen (ja, den carport ) dann sollen wir das irgendwann dann halt mal machen, dann sieht man weiter........
lg cat
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Rose23611  Pearl Of Green

Beiträge: 33922
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vom: Di 10 Jul, 2007 13:04 |
mein gott, was für ein theater
aber das stauden oder rhodo verboten sein soll, das hab ich auch noch nie gehört, deine ordnungsamtbeamten scheinen wirklich nicht viel arbeit zu haben, das die regelmässig alles kontrollieren, lässt du die eigentlich auf dein grundstück, das sie schauen können , wenn bei mir so ein fuzzi kommen würde dem würde ich heimleuchten und vom grundstück jagen
mit nachbarn auszukommen (gerade bei alten witwen ) ist schwierig, das kenne ich, aber darum kümmere ich mich garnicht mehr, ihr gemecker geht mir am a....vorbei hab ihr gesagt "das tangiert mich äuserst periphär da hatte sie erst mal was zu grübeln
auf jedenfall würde ich mir wie schon von cat geschrieben, diesen bebauungsplan schriftlich vorlegen lassen und genau lesen, wer weiss ob das alles stimmt was dir da (auch von nachbarn) erzählt wird, denn gerade neuzugezogene werden über dem tisch gezogen, so nach dem motto, "ich will das nicht" "das war schon immer so" und die neuen wissen ja nicht was erlaubt oder verboten ist
ich wünsch dir auf jedenfall ein dickes fell
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