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Ficus Benjamin - wellige, ausgetrocknete blätter

Braune Blätter, kleine Tierchen, was tun, wenn Schadbilder auftreten ...
Worum geht es hier: Krankheit oder Schädling? Braune Blätter, kleine Tiere, was tun...
Neben den verbreiteten Schädlingen wie Blattläuse, Spinnmilben, Wollläuse, Schmierläuse, Schildläuse, Thripse, Weiße Fliege und Trauermücken gibt es auch häufige Pilzerkrankungen wie echten und falschen Mehltau, Rost und Schimmel, die zu Flecken und Schäden an der Pflanze führen. Neben den chemischen Mitteln wie Insektizide und Fungizide gibt es auch oft gute Hausmittel zu Bekämpfung der Krankheiten oder Schädlinge. Ein optimaler Standort bezüglich Licht und Boden, die richtige Erde oder ein neues Substrat sowie regelmäßiges Düngen können eine Pflanze stärken und unanfälliger gegen Schädlingsbefall und Krankheiten machen.
OfflineDom
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Hey Leute...

... ich habe ein riesengroßes Problem und zwar:


Ich habe einen Ficus Benjamin der mittlerweile über 2m groß ist! Vor 3 Wochen habe ich ihn mit einem kleinen Bus, in die neue Wohnung gebracht und eine Woche später umgetopft. Nun ist er fast nackt, denn zuerst sind fast alle gesunden Blätter abgefallen und jetzt wellen sich die noch gesunden Blätter zuerst ein und dann trocken sie aus, fallen aber nicht vom Baum sondern hängen fest am Ast. Das komische ist jedoch, dass er an ein paar Stellen wieder austreibt und neue Blätter bildet, die sich nach kurzer Zeit, am Blattrand auch wieder einwellen.

Weiß irgendjemand einen Grund warum das so ist?



• Pflanze wird 1 x Woche mit leitungswasser gegossen
• Größe des übertopfes ist meiner meinung nach ausreichend
• Pflanze steht in der ecke, bekommt aber durch eine 60W pflanzen lampe ausreichend licht
• Pflanze steht schon sein jahren in Seramis, wurde aber erst vor kurzem mit langzeitdünger von Seramis gedüngt. (ich glaube sogar etwas zu viel, darum am nexten tag etwas dünger weggegeben)
• Pflange wird nicht gedreht, und bekommt auch keine zugluft ab
• Temperatur im raum schwankt zwischen 21 und 23 Grad



Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen

Mit freundlichen Grüßen Dom
Bilder über Ficus Benjamin - wellige, ausgetrocknete blätter von Mi 04 Feb, 2009 20:18 Uhr
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BeitragMi 04 Feb, 2009 20:23
Also ich denke mal, da kannst du nur abwarten, wie er das alles weiter verkraftet, was du ihm angetan hast:

Umzug, Umtopfen und Düngen im Winter
Alles in recht kurzem Zeitraum :shock:

War es zur Umzugszeit nicht auch gerade ziemlich kalt?
OfflineDom
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BeitragMi 04 Feb, 2009 20:28
Ok gut, danke...

kann es sein das er noch komplett eingeht, und ich ihn dann weg schmeisen kann?

ja war schon sehr kalt.
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BeitragMi 04 Feb, 2009 20:32
Na wenn er schon wieder an einigen Stellen austreibt, dann warte doch einfach erst mal ab ;)
Falls trockene Äste bleiben, kannst du auch etwas schneiden.
Aber gib ihm mal noch ein paar Wochen ;)
OfflineDom
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BeitragMi 04 Feb, 2009 20:38
werde ich machen!

kann ich ihm irgendwie etwas gutes tun? zb. die blätter mit wasser besprühen? Oder ist das auch nicht so gut, und stört ihn eher?
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BeitragMi 04 Feb, 2009 20:53
Besprühen ist nicht falsch ;)
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BeitragMi 04 Feb, 2009 21:03
Das war wohl alles etwas viel für die Pflanze. Derlei Umstellungen (im wahrsten Sinne des Wortes) mögen sie nicht. Und Blätter abwerfen ist dann die Protestaktion.
Aber es sieht nicht so aus, als würde sie eingehen, wenn sie doch neu austreibt. Lass sie einfach erst mal sich eingewöhnen.
Das wird sicher wieder!

Ute (abwarten und Tee trinken)
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BeitragMi 04 Feb, 2009 21:42
ich würde den ficus einfach in ruhe sich erholen lassen, nichts besonderes tun, seiner belaubung entsprechend gießen. und warten. war ein bisschen viel für den armen kerl, aber der wird wieder, viel glück wünscht plant - junkie.
ps: hab das gleiche auch mal gemacht, mein ficus hat sich prima erholt, war mir ne lehre!!!! :mrgreen:
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BeitragMi 04 Feb, 2009 22:21
Hi,

wir haben auch 3 Benjaminis, von denen einer generell etwas empflindlicher reagiert als die anderen. Der wellt eigentlich jeden Winter die Blätter so wie Deiner und wirft auch ziemlich viele ab. Bisher hat er sich aber jedes Frühjahr wieder erholt.

Ich würde ihm an Deiner Stelle also einfach etwas Zeit lassen, sich an die neue Situation zu gewöhnen. Wenn die Luft in der neuen Wohnung etwas trocken ist (was im Winter ja nicht ungewöhnlich wäre), kann regelmäßiges Besprühen bestimmt nicht schaden. Und ansonsten - Geduld, Geduld, Geduld...
Azubi
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BeitragMi 04 Feb, 2009 23:37
Ich hatte einmal einen Benjamin der kein einziges Blatt mehr hatte und er sah aus als wäre er gestorben.
Ich wollte ihn aber einfach nicht aufgeben und habe ihn wie all die anderen Pflanzen weiter gepflegt (also gegossen).
Unglaublich aber wahr, 1 1/2 Jahre später fing er plötzlich wieder an zu treiben und heute, 5 Jahre später, steht er in voller Pracht neben einer meiner Palmen.

Ein Benjamin ist meiner Erfahrung nach, etwas leidig und empfindlich und auch wenn dies nun dumm klingen mag (meine Erfahrung zeigte allerdings das Gegenteil),
es kann sein, das dein Benjamin auf das Bild reagiert, das direkt neben ihm an der Wand hängt, ebenso wie die Ecke, indem er zwar teilweise Licht empfängt, dies allerdings immer gebrochen und schattig ist.
Auch die Lebensenergie (Chi, Prana usw) die sich in dieser Ecke staut, kann negativ gepolt sein und so etwas mag der Benjamin gar nicht, da er aufgrund seiner sensibilität sehr schnell auf alles reagiert.

Stell ihn einfach mal um, an eine flache Wand, oder im Abstand von 2 Metern direkt in Richtung Fenster. Ein direkter Lichteinfall von Stunden pro Tag reichen gut aus, den Rest entnimmt er aus den Reflexionen.
Versuch das mal, das hat bei meinem herrlich gewirkt.
Es ist faszinierend mit dieser Pflanze zu arbeiten, denn sie reagiert wie meine Monstera sehr schnell auf Veränderungen und nicht erst nach Monaten, sondern nach 2 bis 4 Tagen.

Liebe Grüße,
HarryBo
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BeitragDo 05 Feb, 2009 13:07
Hallo,
ich habe auch einen Ficus benjamina, den ich aus einem Steckling vor rund 5 Jahren anzog. Seither hat Sie sich prächtig entwickelt...Ich hatte die gleichen Symptome wie Du und das hatte mit Sicherheit auch etwas damit zu tun, dass ich damals umgezogen bin und auch gleich umgetopft habe. Da habe ich gemerkt: Eine Veränderung des Standortes mögen Siel nicht.
Wie die anderen auch sagen: Lass Ihm Zeit sich erstmal an sein neues zu Hause zu gewöhnen...
LG
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BeitragDo 12 Feb, 2009 14:13
Meiner ist auch ziemlich kahl geworden und hat abgeworfen ohne Ende, nun hoffe, die grünen Spitzen (neu) bedeuten bei ihm neuen Blattaustrieb.
Letztes Jahr hatte ich einen komplett kahlen mit Schildläusebefall in Pflege, im Sommer. Nachdem ich die Schildläuse bekämpft hatte, hat der sich echt wieder erholt!!!
Ich sage wie die anderen: Kann gut sein, dass er sich erholt und es wirklich nur ne Stressreaktion war.
Toi toi toi!
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BeitragDo 12 Feb, 2009 14:51
Bei einem Freund von mir ist es immer so, dass seine Birkenfeige jedes Mal, wenn er sie wegwerfen will, weil sie fast kahl ist, an irgendeiner Stelle neu austreibt (und so ihr Leben rettet). Fazit: Diese Pflanzen können zwar zickig sein, auf der anderen Seite sind sie aber auch robust und kleben an ihrem Leben. ;-)
Man sollte also nicht so schnell aufgeben.

Ute ;-)
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BeitragMi 04 Mär, 2009 23:21
Hi,
ich hatte bis zum letzten Herbst auch so ein wunderschönes Exemplar, war so 1,20m und voller Pracht. Ich habe meine Zimmerpflanzen im sommer immer draußen stehen - bekommt denen auch immer sehr gut - .
Nun habe ich den Fehler gemacht, ausgerechnet den Bejamini in der Scheune zu stehen gelassen -wer soll denn ahnen, dass es soooo kalt wird, eine Nacht und es war vorbei mit der Pracht. Ich habe ihn sofort ins Warme geholt, aber na ja :!:
Er hat alle Blätter verloren, jetzt habe ich ihn bis auf ca. 20 cm runtergeschnitten, denn ab da waren die Hauptstämme noch innen saftig.
[b]Wird er es überstehen, wie lange werde ich warten müssen, bis er überhaupt wieder Fuß fasst :?: :?: :?: [/b]

Viele Grüße
Kerstin
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BeitragMi 06 Mai, 2009 13:40
Hallo!

ich weiß zwar echt nicht, ob das fast drei Monate später jetzt noch wen interessiert,
aber meine Gesichte zum Benjamin wollt ich hier unbedingt los werden:

Meine Eltern haben einen RIESEN Benni geerbt, der stand einen Sommer lang bei ihnen auf der Terasse, dann kam der Herbst und da Muttern keinen Platz für ihn im Haus hatte, ist er dann zu mir übersiedelt.

Der Platzwechsel (von Terasse auf Wohnung) und das doch schon relative kühle Wetter beim Transportieren hat ihm nicht so gefallen. Und die Herumturnerei von meinem Kater natürlich noch weniger.

Dann hat er ausgesehen, als hätte er sich vom Leben verabschiedet und hat Blattmist ohne Ende veranstaltet. Dann bin ich ihm mal mit der Gartenschere zu Leibe gerückt und hab ihm erklärt, dass das jetzt seine letzte Chance ist, sich wieder einzukriegen, oder ich schneid ihn beinhart auf Putzfetzen zusammen. Hab ihn dann eben ordentlich zurückgestutzt (damit er wieder bisschen Kraft kriegt) und nur mäßig gegossen und ihm gut zugredet, dass er es ja schaffen kann...

Und siehe da: er hat sich echt toll erholt, er hat aus der Erde einige ganz neue Triebe bekommen und wuchert in alle Richtungen - ich liiiiiebe ihn heiß.

Genug geschwaftelt, vielleicht ist das ja noch ein brauchbarer - wenn auch seeeehr später - Tipp,

alles Liebe,

Pipi :)
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