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FAQ Gemeine (Bohnen-)Spinnmilbe, Tetranychus urticae

Braune Blätter, kleine Tierchen, was tun, wenn Schadbilder auftreten ...
Worum geht es hier: Krankheit oder Schädling? Braune Blätter, kleine Tiere, was tun...
Neben den verbreiteten Schädlingen wie Blattläuse, Spinnmilben, Wollläuse, Schmierläuse, Schildläuse, Thripse, Weiße Fliege und Trauermücken gibt es auch häufige Pilzerkrankungen wie echten und falschen Mehltau, Rost und Schimmel, die zu Flecken und Schäden an der Pflanze führen. Neben den chemischen Mitteln wie Insektizide und Fungizide gibt es auch oft gute Hausmittel zu Bekämpfung der Krankheiten oder Schädlinge. Ein optimaler Standort bezüglich Licht und Boden, die richtige Erde oder ein neues Substrat sowie regelmäßiges Düngen können eine Pflanze stärken und unanfälliger gegen Schädlingsbefall und Krankheiten machen.
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Pflanzendoktor
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Inhalt
1. Merkmale und Lebensweise
2. Wie beuge ich Spinnmilben vor?
3. Wie erkenne ich einen Spinnmilbenbefall?
4. Muss ich Spinnmilben bekämpfen?
5. Wie gehe ich bei der Bekämpfung vor?
6. Habe ich die Schädlingsbekämpfung hiermit abgeschlossen?
7. EXKURS: Sind die genannten Schädlingsbekämpfungsmittel auch für Menschen und Tiere giftig?
8. Gibt es alternative Bekämpfungsmethoden?
9. Welche Pflanzen sind besonders anfällig für Spinnmilbenbefall?


1. Merkmale und Lebensweise
Spinnmilben sind Pflanzenschädlinge aus der Familie der Spinnentiere. Die häufigste in Wohnräumen vorkommende Art ist die Tetranychus urticae. Nahezu unsichtbare Tiere von 0,3-0,8 mm mit acht Beinen. Ihre Farbe schwankt je nach Alter und Ernährungszustand zwischen gelblich, grünlich, orange und rot bei überwinternden Weibchen. Die Vermehrung erfolgt durch Eier, deren Zahl vom Ernährungszustand der Tiere abhängig ist. Ein Weibchen hat im Schnitt 70 Nachkommen, Massenvermehrung setzt ab 20° C ein. Hohe Temperaturen und trockene Witterung sind günstig. Im Sommer wird mit 1 – 2 Wochen für die Entwicklung gerechnet, Aus den Eiern schlüpfen zunächst sechsbeinige Larven. Zwischen den beiden folgenden Nymphen- und dem Erwachsenenstadium liegen jeweils Ruhestadien. Die Überwinterung erfolgt als ausgewachsenes, leuchtend rotes Tier im Freien. Im Frühjahr wandern die Tiere auf verschiedene Wildpflanzen wo sie sich bereits vermehren. Die Ausbreitung erfolgt durch Wanderung der gut beweglichen Tiere, aber auch an Spinnfäden durch den Wind, durch Wasserspritzer und durch Verschleppung.

Im Außenbereich ist die sogenannte „rote Spinne“, Panonychus ulmi, häufiger. Sie ist ein landwirtschaftlicher Schädling, der häufig Obstbäume befällt. Darüber kommt sie auch an Kübelpflanzen vor. Die Rote Spinne ist bis zu 1 mm groß und dadurch besser zu erkennen. Beim Abwischen der Blätter sind deutliche rote Streifen auf einem weißen Tuch sichtbar. Rote Spinnen vermehren sich zwar langsamer (Generationszeit ca. 20 Tage), der Schaden den sie anrichten ist jedoch genauso groß.




2. Wie beuge ich Spinnmilben vor?

Erst einmal muss man sich darüber im Klaren werden, dass Spinnmilben allgegenwärtig vorkommen. Es gibt daher kaum eine Möglichkeit, das Einschleppen von Spinnmilben zu verhindern, sehr wohl kann man aber einen Befall der Pflanzen verhindern. Vor dem Kauf/Tausch von Pflanzen oder Stecklingen sollte man die jeweilige Pflanze gründlich auf Schädlinge untersuchen. Bei Neuzugängen bietet es sich grundsätzlich an, diese etwas abseits von anderen Pflanzen zu stellen und regelmäßig die Blattunterseiten zu untersuchen.
Pflanzen haben ähnlich den tierischen Lebewesen ein (angeborenes) Immunsystem. Diese Abwehr funktioniert nur solange wie die Pflanze standortgerecht aufgestellt ist und sich gesund entwickelt. Am häufigsten anfällig für Spinnmilben sind tropische Pflanzen, die in zu trockenen Wohnräumen gehalten werden. Vor allem im Winter, wenn die Heizperiode beginnt aber auch die Pflanzen gleichzeitig Wachstum und somit die Abwehr stark runterregulieren, kommt eine Spinnmilbeninvasion zu Tage, die vielleicht schon das ganze Jahr existent war. Probleme treten darüber hinaus auf in abgeschlossenen Systemen (Gewächshäuser, Wohnräume, Wintergärten), Balkone und Terrassen.

Um gesundes Wachstum zu fördern, gilt es daher:
1. Pflanzen standortgerecht aufstellen. Halbschattenpflanzen nicht zur Südseite und sonnenhungrige nicht in den Flur. Generell gilt, dass Licht das pflanzliche Gerüst und die Gesundheit stärkt.
2. Luftfeuchtigkeit anpassen. Tropenpflanzen nicht an die Heizung oder an zugigen Orten (Zugwind trocknet aus) aufstellen. Um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen kann man regelmäßig sprühen (stärkt Pflanzengesundheit, schwächt aber auch Spinnmilben die es trockener mögen) und/oder Pflanzen auf Untersetzern mit Tonkügelchen aufstellen(Anleitung), die man dann regelmäßig befeuchtet
3. Sonstige Pflege an die Bedürfnisse der Pflanze angepasst: Wasser- und Düngergaben, Schnittmaßnahmen, Entstauben der Blätter, Umtopfen in ausreichend großes Erdvolumen usw.
Um eine bessere Versorgung mit Wasser und Dünger zu bieten, können viele Kübelpflanzen ausgepflanzt werden. Für starkwüchsige Exemplare wie Engelstrompeten und Bananen sind Locheimer ideal.


3. Wie erkenne ich einen Spinnmilbenbefall?
Einen Spinnmilbenbefall zu erkennen ist recht schwierig. Dies liegt zum Einen daran, dass die Schädlinge nur eine Größe von unter 1 mm Größe aufweisen und zum Anderen keine sichtbaren Ausscheidungen produzieren, wie z.B. Honigtau durch Blatt-/Schildläuse. Erst wenn sich die Spinnmilben in nennenswertem Maß vermehrt haben, sieht man die Folge des Befalls.
Spinnmilben findet man meist in Kolonien an der Unterseite jüngerer Blätter, die sie mit einem mehr oder weniger dichten Gespinst überziehen. Erst bei starkem Befall halten sie sich auch auf der Blattoberseite auf und können die gesamte Pflanze einspinnen. Sie ernähren sich, indem sie Epidermiszellen mit ihren Stechborsten anstechen und den Pflanzensaft aufsaugen. Durch eindringende Luft verfärben sich die betroffenen Zellen weißlich. Die Blattoberfläche bekommt einen typischen dumpfen Bronzeglanz. Beim Einnebeln der Blätter erkennt man außerdem feine Gespinste, häufig sieht man Spinnmilben die sich entlang der Gespinste bewegen. Triebe verkümmern oder fallen ab. Ein Abwurf von älteren Blättern ist bei Spinnmilbenbefall wiederum recht verzögert, übrigens auch ein Grund warum der Schädling erst so spät erkannt wird.

Spinnmilben auf Physalisblatt-Unterseite:


Oberseite des befallenen Blattes:


Mit Wasser eingenebelte Gespinste:




4. Muss ich Spinnmilben bekämpfen?
In Wohnräumen uneingeschränkt: Ja! Ein Spinnmilbenproblem erledigt sich erfahrungsgemäß nie von selbst. Schlimmer noch, während man zu Beginn nur hätte eine Pflanze behandeln müssen, züchtet man sich bei später Bekämpfung ein Nest heran, von wo aus auch bald weitere (Zimmer-)pflanzen befallen werden. Im Außenbereich kann sich evtl. ein natürliches Gleichgewicht einpendeln. Allerdings können diese Spinnmilben wieder zur Plage werden, wenn nicht winterharte Kübelpflanzen ins Winterquartier eingeräumt werden.


5. Wie gehe ich bei der Bekämpfung vor?

Schritt 1: Quarantäne
Der erste und essentielle Schritt nach dem Erkennen eines Befalls mit Spinnmilben ist das Opfer abseits von anderen Pflanzen zu stellen. Nicht jede Pflanze ist gleich anfällig für Spinnmilben, wenn aber die Schädlingsdichte zu hoch wird, so überrennen sie auch andere gesunde/robuste Pflanzen.

Schritt 2: Minimieren der Populationsdichte
Um das Opfer grob von großen Spinnmilbenmengen zu befreien, empfiehlt sich erstmal ein grober Rückschnitt, falls machbar. Danach sollte man die erwachsenen Tiere weiter abspülen. Bei Pflanzen einer handlichen Größe kann man über den Topf eine Tüte ziehen, diese mit einem Gummiband am Pflanzenansatz befestigen und die Pflanze anschließend ordentlich abduschen. Einige Pflanzen kann man sogar richtig Baden. Hierbei ist darauf zu achten, dass die jeweilige Pflanze tolerant für Wasser auf den Blättern ist (Usambaraveilchen dürfen beispielsweise kein Wasser auf die Blätter bekommen) und dass der Ballen sich nicht mit Wasser vollsaugt (Vorsicht bei Erde die schwer durchtrocknet und bei Sukkulenten). Bei massivem Befall können einige Pflanzen laubfrei zurückgeschnitten werden (z.B. Kletterpflanzen oder schnellwüchsige Gehölze). Die chemische Schädlingsbekämpfung würde sich dadurch erübrigen, man sollte lediglich nach den Ursachen des Befalls suchen und die Pflege überdenken.

Schritt 3: Schädlingsbekämpfung:Präparate und ihre Wirkstoffe
Spinnmilben sind, wie der Name schon sagt, KEINE Insekten. Gängige Insektizide, wie Imidacloprid/Thiacloprid/Acetamiprid wirken nicht gegen Spinnmilben! Dies gilt auch für die Bayer Produkte: Lizetan-Stäbchen und Granulat. Das Zierpflanzenspray Lizetan ist wiederum wirksam, da es einen zweiten Wirkstoff (Methiocarb) enthält und dieser eine Akarizide (milbentötende) Wirkung hat.
- Methiocarb: Spinnmilbenspray (Bayer), Zierpflanzenspray Lizetan (Bayer). Kontaktwirkung. Die Wirkung von Methiocarb hält auf der Blattoberfläche bis zu 4 Wochen an und erfasst so auch nachschlüpfende Stadien von Spinnmilben.
- Acequinocyl: Spinnmilbenfrei (Bayer), Kanemite (Stähler)
- Fenpyroximat: Kiron (Stähler). Fenpyroximat ist ein Wirkstoff, der nur gegen bewegliche Stadien wirkt (also nicht gegen die Eier). Reines Kontaktgift, Blattunterseiten müssen ebenfalls besprüht werden.
- Dimethoat: Bi58 (Compo). Systemisch wirkend, jedoch sind die meisten Milben gegen diesen Wirkstoff bereits resistent!
- Abamectin: Compo-Fazilo und Compo-Axoris Produkte (Vorsicht, nur Sprays denn Gießmittel/Sticks sind hier wieder nicht wirksam, da sie kein Abamectin enthalten). Abamectin ist wohl das einzige Gift für Hobbygärtner, welches (wenn es gesprüht wird) sowohl als Kontaktgift, als auch translaminar (=der Wirkstoff dringt ins Gewebe ein und verteilt sich nur lokal, also nicht in der gesamten Pflanze. Man sollte also alle Pflanzenteile benetzen, aber man muss nicht die Blattunterseiten einsprühen) wirkt. Achtung: Bienengefährlich, keine blühenden Pflanzen spritzen. Beste Spritzzeit ist zur Dämmerung, da UV-Strahlung das Gift spaltet/zerstört und das Gift aufgrund der kühleren Temperaturen länger einwirken kann (http://www.syngenta-agro.ch/ratgeber/pd ... imec_d.pdf)
- Pyrethrum: Spruzit-Produkte (Neudorff), viele Milben sind dagegen resistent!
- Neem/Niemöl: zu erwerben z.B. beim Niem-Handel. Über die Wirksamkeit als Gift streiten sich die Geister, es wird jedoch häufig als Repellent (Vertreiber) gegen Schädlinge verwendet.
- Sonstige Öle: Schädlingsbekämpfungsspray von Celaflor. Das Produkt enthält „pflanzenverträgliches Öl“, lt. persönlicher Mitteilung von Celaflor handelt es sich hierbei NICHT um Neemöl. Die Wirkung von Ölen beruht auf dem Verkleben der Atemwege von Schädlingen. Vorsicht, Öle werden von vielen Pflanzen nicht vertragen (s. auch alternative Bekämpfungsmaßnahmen).


6. Habe ich die Schädlingsbekämpfung hiermit abgeschlossen?

Nein. Das A und O der Schädlingsbekämpfung ist die konsequente und regelmäßige Bekämpfung, bis alle Generationsstadien entfernt sind. Die Generationszeit der Milben liegt bei 5 bis 20 Tagen (s. „Merkmale und Lebensweise“), je wärmer, desto schneller geht die Vermehrung von statten (Quelle ). Allerspätestens (!) nach 3 Wochen sollte man die Behandlung daher wiederholen, insgesamt 3-4 Bekämpfungen entsprechend ~12 Wochen sind für eine erfolgreiche Bekämpfung vonnöten. In dieser Zeit werden nicht nur die Milben beseitigt, sondern die Pflanze erholt sich ebenfalls von dem Befall. Wir erinnern uns, nur eine gesunde Pflanze ist gegen Neubefall gewappnet.
Spinnmilben sind wie auch die Bakterien r-Strategen, und wie Bakterien können daher auch Spinnmilben Resistenzen gegen die genannten Präparate entwickeln! Der Grund für eine Resistenzbildung ist eine
a. zu geringe Giftdosis
und/oder
b. inkonsequente Giftgabe

Offtopic am Rande: Dies ist der Grund, warum in den Industrieländern so viele bakterielle Resistenzen gebildet werden: Patienten die nur gelegentlich ihre Antibiotika einnehmen und diese auch noch Absetzen wenn sie meinen sie wären kuriert ermöglichen den Bakterien, das Antibiotikum zu „Beschnuppern“ und dagegen Resistenzapparate entwickeln, bevor sie vernichtet werden.

Hat eine Spinnmilbenpopulation eine Resistenz erlangt, so ist man gezwungen einen Wirkstoffwechsel vorzunehmen (z.B. Wechsel vom Bayer-Spinnmilbenspray zu Stähler-Milben-Ex)


7. EXKURS: Sind die genannten Schädlingsbekämpfungsmittel auch für Menschen und Tiere giftig?

Das Thema Giftigkeit ist immer eine Frage der Dosis oder um es in den Worten des berühmten Paracelsus zu sagen:
„Was ist das nit gifft ist? alle ding sind gifft und nichts ohn gifft.
Allein die dosis macht das ein ding kein gift ist.
Als ein Exempel ein jetliche speiss und ein jetlich getranck
so es uber sein dosin eingenommen wirdt
so ist es gifft, das beweist sein aussgang.
Ich geb auch zu, das gifft, gifft sey.“


Demnach ist auch schon die übermäßige Einnahme von Kochsalz (LD50 liegt bei 3g/kg Körpergewicht) giftig. Der LD50-Wert bezeichnet die Wirkstoffkonzentration, bei der 50% der Versuchstiere (meist schließt man hier von Ratten auf Menschen) sterben.
Die meisten Pestizide sind Nervengifte und zielen auf das Nervensystem der Schädlinge ab. Obwohl sie gegen Schädlinge wesentlich wirksamer, d.h. giftiger sind (Schlüssel-Schloss Prinzip), können sie auch für Tier und Mensch gefährlich sein: Gifte können kanzerogene oder fruchtschädigende Wirkungen haben, oder auch „einfach“ nur allergische Reaktionen auslösen. Gerade die Langzeitwirkungen sind für die wenigsten Chemikalien abschließend geklärt. Daher gilt es, beim Sprühen der Pflanzen Handschuhe zu tragen (z.B. Einmalhandschuhe, erhältlich in der Drogerie) und entweder im Außenbereich zu arbeiten, oder im Anschluss den Arbeitsraum gut zu lüften. Idealerweise sprüht man in der Badewanne, lässt Überschüssiges ordentlich abtropfen und stellt die Pflanze dann weg.
Giftigkeit am Beispiel Acequinocyl (Wirkstoff aus dem Bayer Spinnmilbenfrei):
LD50= 5 g/kg, entspricht bei 70 kg Körpergewicht 350 g oral aufgenommene Chemikalie. Die Packung enthält übrigens gerade mal 4,5 g.
Methiocarb (Wirkstoff Bayer Spinnmilbenspray):
LD50= 20 mg/kg, entsprechend 1,4 g (oral bei 70 kg). Eine Dose enthält insgesamt 0,25 g.
Ergo, Vorsicht:Ja, Panik:Nein!!!


8. Gibt es alternative Bekämpfungsmethoden?

- Raubmilben: Nützlinge/Fraßfeinde der Spinnmilben. Vorsicht, Raubmilben sind ebenfalls empfänglich für Spinnmilbengifte. In zusammenhängenden geschlossenen Bereichen lassen sie sich gut ansiedeln (Wintergarten, Gewächshäuser), in Wohnräumen wohl eher nicht. Bezugsquelle: z.B. http://www.neudorff.de/produkte/katalog ... ilben.html
- Spritzen mit ölhaltigen Präparaten: verkleben Atemwege der Milben, aber auch die Spaltöffnungen der Pflanzen (vertragen nur die wenigsten Pflanzen) oder mit Seifen (Aufquellen der Milben). Rezepte hier im Forum: ftopic18910.html
- Eintüten: Über die Pflanze wird eine Tüte gestülpt und so ein feuchtes Klima geschaffen. Achtung, regelmäßig lüften um Schimmel vorzubeugen und nicht in der Sonne aufstellen (Überhitzung). Die Prozedur hilft höchstens, die Vermehrung zu stoppen und ist nicht anwendbar bei großen Pflanzen.


9. Welche Pflanzen sind besonders anfällig für Spinnmilbenbefall?

Fast alle tropischen Pflanzen, vor allem Bananen, Heliconia, (echte) Palmen (v.a. Kentia- und Areca-Palme), Hawaiipalme, Plumeria, Hibiskus, Maranten (Calathea, Ctenanthe, Stromanthe), Brugmansia, Oleander, Zantedeschia, Gemüse (Bohnen, Kürbisgewächse, Nachtschattengewächse), Chrysanthemen, Gerbera, fleißiges Lieschen, Rosen, Zitrus.

Selten von Spinnmilben heimgesucht werden hingegen Agaven (dazu gehören z.B. Yuccas und Drachenbäume), Beaucarnea, viele Aronstabgewächse wie Monstera, Anthurien, Epipremnum, Zamioculcas, Chlorophytum (Grünlilie), Ficus, Sansevieria


- kein Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit -

Hier gehts zur Diskussion dieser FAQ: faq-spinnmilben-mit-der-bitte-um-korrektur-2b-vorschlaege-t70388.html?hilit=spinnmilbe*#p844901
Lieben Dank an alle User (im Besonderen baki&Hesperis), die dort mitgeholfen haben!

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