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Diskussionen und Erfahrungen mit dem Lechuza-System

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Ich habe zum Herbstanfang das erste Mal mit den Kügelchen nachgedüngt und vor 2 Wochen das nächste Mal.

Die Kügelchen hatten sich nicht aufgelöst. Ich bin aber nicht sicher, ob das an den Jahrenszeiten Herbst/Winter lag, in denen ja nun doch weniger gegossen wird.

Da mich diese Frage ebenfalls umtreibt: Vielleicht meldet sich ja noch jemand mit etwas mehr Erfahrung
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Ne die Hüllen lösen sich bei mir auch nicht auf.
Ich würde den Dünger daher nur in Gefäßen verwenden, in denen du den Einsatz herausnehmen kannst oder die nur saisonal bepflanzt sind.

Für Lewatit gilt das auch. Da lösen sich die Hüllen auch nicht auf. Außerdem ist Lewatit relativ teuer.
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Einen wunderschönen guten Morgen wünsche ich euch allen.
Habe gestern 2 Elefantenfüße auf Lechuza umgestellt.
Was meint Ihr, wie lange soll ich von oben ins Pon gießen Und vor allem wie viel und wie oft?
Danke für euere Bemühungen.
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Hast du einen Topf mit Wasserstandsanzeiger?
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Ja, Cube 40 mit Trennboden und Wasserstand Anzeiger.
Alles mit Pon aufgefüllt.
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Also ich fülle bei meinen Lechuza-Töpfen schon dseit Jahren nur von oben über das Pon das Wasser nach, immer langsam bis die Anzeige wieder auf 3/4 steigt. Alles andere ist mir zu viel Gefummel und ausserdem weiß man da nie, wieviel aufgefüllt werden muss.
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Hallo

Lechuza geht von einer durchschnittlichen Eingewöhnungsphase von 12 Wochen aus. Elefantenfüsse sind jetzt nicht die allerschnellsten Wachser, es hängt aber auch davon ab, wie groß der Wurzelballen jetzt schon ist (relativ zur Topfgrösse) und den Standortbedingungen.

http://www.lechuza.de/wie-bepflanze-ich ... anzen.html

Zitat Lechuza:

Test: Nach einigen Wochen füllen sie das Wasserreservoir zur Hälfte mit Wasser. Sinkt der Wasserstand in den nächsten Tagen, sind die Wurzeln in das Reservoir gewachsen. Füllen Sie dann das Wasserreservoir bis „max.“, LECHUZA sorgt ab sofort für Ihre Pflanzen!


CL
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Danke für die Info.
Habe einen Elefantenfuß im Mai auf Erde umgepflanzt und jetzt wachsen unten und oben
fingerdicke Wurzeln aus dem Topf.
Anscheinend sind sie doch keine so Langsamwachser
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Hallo zusammen!

Ich bin der neue hier, bisher hatte ich vorwiegend Spathiphyllum in Hydrokultur (selbst umgestellt), schön, dankbar und recht anspruchslos.

Seit einiger Zeit habe ich auch ein paar Orchideen (verschiedene Phalaenopsis), 3 normal große, und eine neue kleine.
Aber die großen gedeihen leider nicht so wirklich toll, und ich weiß nicht warum.
Die anfänglichen Blütenstände haben sich mit der Zeit geleert, die Blütenstände sind vertrocknet, ab und zu wächst ein neues Blatt, aber seit 2 Jahren keine neuen Blütenstände mehr.
Sie stehen nordseitig ca. 1m vom Fenster weg, und werden alle 1 bis 2 Wochen getaucht.
Umgetopft wurden sie noch nicht, ist immer noch das originale Rinden-Substrat.
Ist das vielleicht zu wenig Licht, Wasser, oder warum gedeihen sie nicht richtig?

Jetzt habe ich mir überlegt, sie nach Lechuza umzustellen und direkt ans Nordfenster zu stellen, dort wäre nur morgens kurz direkte Sonne.
Was wäre am Besten geeignet, Delta 20, oder besser Maxi-Cubi?
Oder noch größer, Cubico 22, die wären dann aber schon fast wieder zu wuchtig für die Fensterbank...
Sollten sie komplett in Pon, oder Pon nur als Drainage und mit Orchideenerde auffüllen?

Ich habe hier schon viel gelesen, aber so richtig schlau bin ich leider immer noch nicht.
Ich wäre dankbar für jede Hilfe, damit es meinen Orchideen wieder besser geht!

LG Stefan
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Hallo und willkommen

Stell deine Orchideen direkt ans Nordfenster, tauche sie einmal pro Woche (ca. 30 Min.) und es gibt keinen Grund warum sie nicht wachsen und blühen sollten.

Du kannst das Lechuza-System ausprobieren, sie werden dann aber nicht 'automatisch' besser wachsen. Lechuza empfiehlt Pon als Substrat für Orchideen. Ich habe es selbst noch nicht ausprobiert, denke aber dass das Pon etwas zu fein für Orchideen ist und wenn es durch das Wasserreservoir längerfristig feucht gehalten wird es einer Schmetterlingsorchidee auch schnell mal zu viel wird. Das Reservoir sollte also nur 'nach Bedarf' aufgefüllt und Trockenperioden eingehalten werden.
Rindensubstrat kann das Wasser nicht von unten aus den Reservoir ziehen.

CL
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Hi,

direkt ans Nordfenster würde ich auch sagen.

Düngst du sie? Blüten kosten Kraft und Rohstoffe, eventuell fehlen ihnen diese, wenn sie nicht gedüngt werden.

Ganz schlecht scheint es ihnen nicht zu gehen, wenn sie regelmäßig neue Blätter schieben :)
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Hallo,

ich habe neulich dieses Strang entdeckt und auch viel gelesen. Jetzt überlege mir nun mal diese schicken Lechuzatöpfe anzuschaffen. Aber die sind ja wirklich heftig teuer. ( Aber vielleicht mal für eine Blattbegonie oder Zyperngras ein kleineres Gefäß- die kann ich nämlich nicht besonders gut). :roll:
Ich habe einen ähnlichen Bewässerungstopf stehen, den ich aber nur als normalen Übertopf nutze. Vielleicht sollte ich das mal ändern.
Da es scheinbar auch Leute hier gibt die nicht so sehr überzeugt sind, nochmal einige Fragen:

Was genau ist der Vorteil an diesem System? Seltener Gießen- Was heißt seltener? Ich gieße/tauche üblicherweise sowieso nur einmal die Woche. Und kontrolier nochmal zwischendurch.- Vermeidet man Trockenstress und zu viel Wasser wirklich?

Lechuza gibt ja an, dass das System für alle Pflanzen geeignet sein soll. Das kann ich jetzt so erstmal nicht glauben.
Das pon erscheint mir etwas teuerer als normale Erde- aber es scheint dafür ja nicht "verbraucht" zu werden.
Wie siehts damit aus?
Azubi
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Carl-Ludovique hat geschrieben:Stell deine Orchideen direkt ans Nordfenster, tauche sie einmal pro Woche (ca. 30 Min.) und es gibt keinen Grund warum sie nicht wachsen und blühen sollten.
Silberfisch hat geschrieben:direkt ans Nordfenster würde ich auch sagen.
Ok, direkt am Nordfenster werde ich auf jeden Fall machen.
Das mit dem Tauchen ist ab und zu mal ein Problem, vergesse ich manchmal leider, aber nie so lange, dass die Blätter schlaff oder welk geworden wären.

Silberfisch hat geschrieben:Düngst du sie? Blüten kosten Kraft und Rohstoffe, eventuell fehlen ihnen diese, wenn sie nicht gedüngt werden.
Gedüngt habe ich bisher nur recht selten, wollte sie nicht überdüngen.
Leider haben wir hier auch sehr kalkhaltiges Wasser, könnte das ein Problem sein, und ich sollte es vorher besser abkochen oder filtern?

Silberfisch hat geschrieben:Ganz schlecht scheint es ihnen nicht zu gehen, wenn sie regelmäßig neue Blätter schieben :)
Ich hoffe, dass ich sie nicht zu sehr misshandle...
Ein neues Blatt kommt so alle 3 bis 6 Monate schätze ich, keine Ahnung ob das normal oder wenig ist, nur von einem Blütenstand ist eben nicht der geringste Ansatz zu sehen.

Carl-Ludovique hat geschrieben:Du kannst das Lechuza-System ausprobieren, sie werden dann aber nicht 'automatisch' besser wachsen. Lechuza empfiehlt Pon als Substrat für Orchideen. Ich habe es selbst noch nicht ausprobiert, denke aber dass das Pon etwas zu fein für Orchideen ist und wenn es durch das Wasserreservoir längerfristig feucht gehalten wird es einer Schmetterlingsorchidee auch schnell mal zu viel wird. Das Reservoir sollte also nur 'nach Bedarf' aufgefüllt und Trockenperioden eingehalten werden.
Rindensubstrat kann das Wasser nicht von unten aus den Reservoir ziehen.
Es soll ja nicht automatisch wie von Zauberhand besser werden, sondern die Orchideen sollen einfach besser versorgt sein als bisher.
Ich werde die Umstellung mal wagen, habe mir dafür die Deltini ausgesucht.
Soll ich den Dünger aus dem Pon aussortieren?
Nicht dass es zu viel ist.

Wie soll ich am besten gießen?
- weiterhin tauchen
- von oben gießen bis das Reservoir ein wenig gefüllt ist und warten bis es wieder leer ist (wird das überhaupt leer am Anfang?)
- so lange von oben gießen bis Wurzeln im Reservoir sind und dann über das Reservoir
- von Anfang an nur über das Reservoir, und die Orchidee wird nur über die Kapillarwirkung versorgt

Sorry für die doofen Fragen, aber ich bin eher der Techniker, das erklärt vielleicht einiges... :D

LG Stefan
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