GinkgoWolfs Blog
Allerhand Grünes, Morbides und Philosophisches...
Grünes von meinen Hibis, vom Balkon und von unterwegs;
Morbides von vergessenen und verlassenen Orten;
Philosophisches von Ginkgo und Wolf
:)

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Grüne Orte: Staudenschmiede Peckatel

permanenter Link von GinkgoWolf am Fr 12 Jan, 2018 23:07

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Eigentlich wollte ich keine Gärtnereien in der Rubrik "Grüne Orte" vorstellen, denn dass die grün sind, versteht sich irgendwie von selbst. Bei dieser hier mache ich nun eine Ausnahme, denn auf 3000 Quadratmetern Fläche werden an die 1000 verschiedene Stauden angebaut. Man könnte diese Staudengärtnerei deshalb auch als einen Vorläufer für einen privaten Botanischen Garten sehen, natürlich mit Spezialisierung auf Stauden. Wer die Staudenschmiede besucht und den vergleichsweise offenen Parkplatz überquert hat, findet sich im Anschluss in einem (ja, man könnte sagen) "Maximal-Grüngarten" wieder.

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Staudenverkauf

Die Staudenschmiede versteht sich als Ideenstätte für Staudenliebhaber, die sich hier Anregungen für ihren eigenen Garten holen wollen. Es werden Beetstauden, Wildstauden, Gräser, Steingartenpflanzen, Heil- und Gewürz...

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Bilder
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und noch ein paar Blütenbilder
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"Das ist die Hoffnung", sagte Ginkgo zu Wolf. "Es wird immer einen Weg geben, immer weiter gehen. Leben, das heißt in Bewegung zu sein."
(Ginkgo und Wolf: Bifröst und das Darüber hinaus)

Grüne Orte: Mauerpark in Berlin

permanenter Link von GinkgoWolf am Fr 12 Jan, 2018 21:01

Fast 30 Jahre lang teilte eine schier unüberwindliche Grenze Berlin in zwei Teile: die Berliner Mauer. Mit dem Fall der Mauer im November 1989 wurden ehemalige Todesstreifen zu Zonen des Lebens; eroberten sich die Menschen ihre Flächen zurück. Eines dieser geschichtsträchtigen Areale ist der Berliner Mauerpark.

Ein Grenzgänger-Park

Der Mauerpark bildet auch heute noch die Grenze zwischen den Berliner Stadtbezirken Prenzlauer Berg und Wedding. Zu Zeiten der innerdeutschen Teilung erlangte dieser Ort unrühmliche Bedeutung: Er war Grenzgebiet. Prenzlauer Berg gehörte zur Sowjetischen Besatzungszone, Wedding war dem Französischen Sektor zugeordnet. Dazwischen war ein Niemandsland, eine Todeszone.

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die Hinterlandmauer darf von Sprayern genutzt werden

Heute merkt man davon nicht mehr viel. Von der einstigen Grenzanlage sind noch etwa 300m Hinterlandmauer am Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark erhalten. Während die Mauer zu Zeiten ihrer Gr...

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Bilder
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blühender Steppensalbei
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auch hier Blickbeziehung zum Fernsehturm
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der Mauerpark - ein Park, um den Blick schweifen zu lassen
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Wasserspielplatz am Kletterfelsen "Schwedter Nordwand"
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Jugendfarm "Moritzhof"
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der Gleimtunnel
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der Fernsehturm in Sichtweite
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Baumhain im "Atrium" - hier darf musiziert werden
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"Das ist die Hoffnung", sagte Ginkgo zu Wolf. "Es wird immer einen Weg geben, immer weiter gehen. Leben, das heißt in Bewegung zu sein."
(Ginkgo und Wolf: Bifröst und das Darüber hinaus)

Grüne Orte: Ehem. Neubrandenburg-Friedländer Eisenbahn

permanenter Link von GinkgoWolf am Do 11 Jan, 2018 20:50

Wer ein Stück Geschichte erleben will, kommt in Neubrandenburg (Mecklenburg-Vorpommern) auf seine Kosten: Immerhin hat die Stadt eine fast vollständig erhaltene mittelalterliche Stadtmauer mit vier gotischen Stadttoren, was ihr den Namen "Vierttorestadt" eingebracht hat. Darüberhinaus zeichnet die Stadt ihre geradezu malerische Lage am Nordufer des Tollensesees aus.
Neubrandenburg ist grün: der weitläufige Kulturpark direkt am See oder die Wallanlage sind nur zwei der vielen sehenswerten Grünanlagen der Stadt. Doch eine Parkanlage wird in der Liste der interessanten Grünanlagen oftmals vergessen: der Grünzug der ehemaligen Neubrandenburg-Friedländer Eisenbahn. Selbst so mancher Neubrandenburger weiß kaum etwas vom Friedländer Damm (so wird er landläufig auch genannt), geschweige denn von seiner Geschichte. Man mag es diesem Stück Grün vielleicht nicht zutrauen, aber es handelt sich dabei eigentlich um ein Stück 100jährige Eisenbahngeschichte.

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Bilder
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Abendstimmung
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Natternkopf und Klatschmohn
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blühende Rosenbüsche
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ein Brunnen aus Eisenbahnschienen
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Gleisdenkmal und Holzeisenbahn zum Klettern für die Kinder
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auch abends einen Spaziergang wert
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blühende Malven
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"Gleispflaster" und Prellbock erinnern an die Geschichte des Ortes
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Natternkopf vor Gleisdenkmal
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"Das ist die Hoffnung", sagte Ginkgo zu Wolf. "Es wird immer einen Weg geben, immer weiter gehen. Leben, das heißt in Bewegung zu sein."
(Ginkgo und Wolf: Bifröst und das Darüber hinaus)

Hommage an meinen Punica granatum

permanenter Link von GinkgoWolf am Do 11 Jan, 2018 16:59

Mein kleines Granatapfelbäumchen ist auch noch so ein Kandidat, der hier im Blog Erwähnung finden sollte.
Er ist ein Andenken aus meiner Freiwilligenzeit im Forstbotanischen Garten in Eberswalde. Am liebsten hätten mir die Gärtnerinnen ja eine Monstera geschenkt, aber wie gesagt... der Platz... den hatte ich da noch nicht. Eine Pflanze sollte es trotzdem sein und da ich zu dieser Zeit hinter allen möglichen Gehölzen her war, um daraus Bonsai zu gestalten, wurde es ein Bäumchen. Ein Granatapfelbäumchen (Punica granatum nana), der nicht ganz so hoch wird wie der echte Granatapfel.

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Ankunft (2. Juni 2012)

Ich habe meinen Punica schon recht lange, seit Juni 2012 um genau zu sein. Damals war er wohl schon so zwei bis drei Jahre alt, das heißt inzwischen müsste das Bäumchen so acht bis neun Jahre auf der Rinde haben. Geblüht hat er auch schon mehrfach, allerdings bildet er nur dann seine schönen roten Blüten, wenn...

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Bilder
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eine Blüte (01. Juni 2013)
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aktuelles Foto aus der letzten Saison (15. Oktober 2017)
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draußen gefällt es ihm am besten (20. September 2016)
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in meiner Studentenwohnung ging es ihm etwas besser (15. Oktober 2014)
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ein bisschen "frisiert" (01. Juni 2013)
"Das ist die Hoffnung", sagte Ginkgo zu Wolf. "Es wird immer einen Weg geben, immer weiter gehen. Leben, das heißt in Bewegung zu sein."
(Ginkgo und Wolf: Bifröst und das Darüber hinaus)

Hommage an meine Billbergia

permanenter Link von GinkgoWolf am Mi 10 Jan, 2018 23:29

Nach meiner Monstera ist meine Billbergia eine weitere Pflanze, die hier in meinem Blog gewürdigt werden sollte. Auch so ein "Grünzeug"! *grins* Sogar im sprichwörtlichen Sinne. Von dieser Pflanze sieht man eigentlich nur einen Wust langer Blätter. Anfassen möchte man die Pflanze ohnehin nicht allzu viel. Sie ist am Blattrand schön stachelig. Deshalb wird sie auch nicht großartig beachtet; nur ab und zu mit Wasser versorgt. Das ist aber auch schon alles.

Bekommen habe ich sie als zartes, kleines Kindel mit gerade mal drei Blättern und kaum Wurzeln. Ich ging zu der Zeit noch zur Schule (Sekundarstufe, glaube ich). Die Billbergien-Töpfe und -Kästen standen überall in meiner Schule rum. Und weil ich damals schon ein findiger Pflanzenfreund und -kenner war, hatte ich einer pflanzenfreudigen Lehrerin angeboten beim Umtopfen zu helfen. Das zarte Kindel blieb dabei übrig und wurde mir als kleines "Dankeschön" übereignet.

In meiner Schule standen die Billbergien immer an den ...

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Bilder
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geöffnete Blüten (23. September 2016)
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Blütenansätze (15. September 2016)
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der "Wust aus Blättern" (15. September 2016)
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an ihrem Platz auf dem Regal (03. Mai 2015)
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erste Blüte (23. April 2014)
"Das ist die Hoffnung", sagte Ginkgo zu Wolf. "Es wird immer einen Weg geben, immer weiter gehen. Leben, das heißt in Bewegung zu sein."
(Ginkgo und Wolf: Bifröst und das Darüber hinaus)