Amberbaum "Gumball" hat Probleme - Pflanzenkrankheiten & Schädlinge - GREEN24

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Amberbaum "Gumball" hat Probleme

Braune Blätter, kleine Tierchen, was tun, wenn Schadbilder auftreten ...
Worum geht es hier: Krankheit oder Schädling? Braune Blätter, kleine Tiere, was tun...
Neben den verbreiteten Schädlingen wie Blattläuse, Spinnmilben, Wollläuse, Schmierläuse, Schildläuse, Thripse, Weiße Fliege und Trauermücken gibt es auch häufige Pilzerkrankungen wie echten und falschen Mehltau, Rost und Schimmel, die zu Flecken und Schäden an der Pflanze führen. Neben den chemischen Mitteln wie Insektizide und Fungizide gibt es auch oft gute Hausmittel zu Bekämpfung der Krankheiten oder Schädlinge. Ein optimaler Standort bezüglich Licht und Boden, die richtige Erde oder ein neues Substrat sowie regelmäßiges Düngen können eine Pflanze stärken und unanfälliger gegen Schädlingsbefall und Krankheiten machen.
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BeitragAmberbaum "Gumball" hat ProblemeDi 29 Mai, 2018 8:38
Hallo,

unser vor ca. 2,5 Jahren eingepflanzter Amberbaum hat seit ca. 1 Jahr deutliche Probleme mit dem Blattwerk . Einige Äste treiben keine oder nur kleine Blätter aus, die gleich wieder verkümmern, die übrigen Äste tragen vergleichsweise wenige Blätter (vgl. Bilder).
Den Boden würde ich als "lehmigen Mergelboden" bezeichnen. Wühlmäuse o.ä. haben wir nicht. Die Blätter zeigen abgesehen vom Wachstum kein Krankheitsbild (Verfärbung / Pilz o.ä.). Oberflächliche Mykorrhizagabe in diesem Frühjahr zur Wurzelstärkung erfolgt.
Was ist da los - was können wir tun?
Bilder über Amberbaum "Gumball" hat Probleme von Di 29 Mai, 2018 8:38 Uhr
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Moin,

Gartenfreund222222 hat geschrieben:Was ist da los - was können wir tun?


wenn ich mir das zweite Bild ansehe, dann würde ich sagen, dass ihm die Konkurrenz viel zu stark auf den Pelz rückt. Lorbeerkirschen und auch Rasengräser sind beides Intensivwurzler, die einem relativ frisch gepflanzten Baum das Leben ordentlich schwer machen können. Die Pflanze steht also viel zu dicht an der schon gut entwickelten Hecke und es ist keine freie Baumscheibe ohne Grasbewuchs vorhanden.

Mein Tipp wäre, der Pflanze im Herbst nach dem Laubfall einen besseren Platz zu suchen. Zu der Zeit und nach knapp 3 Jahren Standzeit, kann man ihn noch verpflanzen. Bei frisch gepflanzten Bäumen, die im Rasen stehen sollen, ist es auch wirklich wichtig (!), das Gras für mindestens drei Jahre, besser für immer, vom Stamm wegzuhalten ("Rasen ist das Leichentuch der Bäume" sagen die Baumschuler nicht umsonst).
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Hallo Stefan,

vielen Dank für Deinen Beitrag. Die Hecken dürften ca. 80 cm entfernt stehen, reicht das ggf.aus? Auf dem Bild sind sie noch ungeschnitten, normal rücken sie nicht so nah an den Baum heran.
Den Rasen würde ich schnellstmöglich vorsichtig entfernen und eine gemulchte Baumscheibe mit einem Radius von ca. 80 cm. anlegen. Könnte das ggf. ausreichen?
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Moin,

80 cm Entfernung zur Hecke reicht nicht. Das Problem sind ja nicht die Zweige der Lorbeerkirsche sondern die Wurzeln und die streichen weiter als nur 80 cm.
Eine Baumscheibe mit 80 cm Durchmesser wäre OK. Mach aber bitte keinen Rindenmulch drauf. Dieser legt für längere Zeit Nährstoffe fest und die Pflanze hungert. Besser, aber vielleicht nicht so schön, ist eine ca. 2 cm dicke Schicht Rasenschnitt. Diese muss zwar öfter erneuert werden, der Boden wird aber verbessert, das Schnittgut bringt Nährstoffe in den Boden und durch das Verfilzen kommt auch kaum unerwünschter Bewuch hoch.

Meiner Meinung nach sollte der Amberbaum aber im Herbst auf jeden Fall umziehen. Die Entscheidung liegt natürlich bei Dir.
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Herzlichen Dank!

Ehrlich gesagt weiß ich aber nciht, wie wir den Umzug hinbekommen sollen. Der Baum wird mit Ballen kaum noch anzuheben sein...
Mich ärgert, dass der Gärtner seinerzeit nichts zu möglichen Problemen mit der bereits stehenden Hecke gesagt hat. Immerhin vertraut man doch einem Fachbetrieb...
Ob der wegen des "Mangels" motiviert werden kann, den Baum umzupflanzen?
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Gartenfreund222222 hat geschrieben:Mich ärgert, dass der Gärtner seinerzeit nichts zu möglichen Problemen mit der bereits stehenden Hecke gesagt hat. Immerhin vertraut man doch einem Fachbetrieb...
Ob der wegen des "Mangels" motiviert werden kann, den Baum umzupflanzen?
Aller Wahrscheinlichkeit nach nicht... es sei denn, die drei Jahre sind noch nicht um:

Nach spätestens drei Jahren (nach erbrachter und abgenommener Leistung) endet nämlich die Gewährleistungsfrist. Nur innerhalb der drei Jahre kannst du Mängelansprüche geltend machen, also z.B. dass der Baum nicht angewachsen ist. Fehler bei der Ausführung der Pflanzung, also dass er zu nah an der Hecke gepflanzt oder dass keine Baumscheibe angelegt wurde, solche Fehler kannst du eigentlich nur vor der Abnahme geltend machen. Hast du die Leistung abgenommen (Baum gepflanzt + Rechnung bezahlt gilt auch als Abnahme), hast du da diesbezüglich eigentlich keine Chance mehr.

Das ist dann leider dumm gelaufen, aber so sind nun mal die Spielregeln. Deshalb muss man gerade in der Anfangszeit (in den besagten drei Jahren) aufpassen wie ein Schießhund. Ich finde es gerade in der Hinsicht immer ungerecht, wenn Laien das nicht wissen und dann mit etwaigen Schäden allein gelassen werden. Ich weiß es auch nur, weil ich's im Studium gelernt hab.

Versuchen kannst du es natürlich trotzdem.

lg
Henrike

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