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"Lebensraum Wald" - "unser Wald"

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BeitragMo 16 Sep, 2013 21:19
Hallo Zusammen,

war eine zeitlang nicht hier, melde mich nun aber wieder zur Stelle hihi...

@ Sammy - schöne Bilder, solche Stämme von zweigeteilten Fichten sieht man selten, umso schöner, dass Du einen ablichten konntest. Normalerweise bilden die Fichten derartige "Zwiesel" erst weiter oben am Stamm aus, derart weit unten sieht man sehr selten. Auch die anderen Deiner Bilder sind interessant, mach bitte weiter so...

LG, Siegi
OfflineKaa
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BeitragFr 20 Sep, 2013 20:14
'Nabend zusammen!

Habe diesen Thread erst heute mal durchgeschaut - klasse Bilder!...und da ich heute in unserem Urwald (der heißt wirklich so!) war, war die Knipse natürlich dabei.

Urwald heißt er, weil alle Bäume, die umfallen oder absterben dort verbleiben. Nur die Bäume, die Wege versperren, oder eben wirklich gefährlich für Spaziergänger werden können, werden entfernt, bleiben aber dann dort liegen.

Immer wieder findet man dann tolle Fotomotive! Hier mal ein paar davon...Grrr, nee, nur eins!
Obwohl die anderen 2 die ich zeigen will, sogar kleiner sind bekomme ich ein Forbidden...
:-k
Bilder über "Lebensraum Wald" - "unser Wald" von Fr 20 Sep, 2013 20:14 Uhr
bekanntester Baum im Urwald.jpg
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BeitragUrwaldFr 20 Sep, 2013 22:18
Hallo Kaa,


solche Urwälder wie Du ihn geschildert hast, bekommen wir jetzt häufiger im ganzen Land zu sehen und das finde ich sehr gut! Die Forstämter bekommen nur ein "Zertifikat für schonende Waldwirtschaft", wenn sie ca. 10 % ihrer Nutzfläche als Urwald belassen und nicht mehr eingreifen, ausser wenn Menschen gefährdet werden. Logischerweise müssen auch Teile von Bäumen entfernt werden, welche die Waldwege blockieren.

Schönes Bild, toller Baum!

Liebe Grüsse,

Siegi
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Hallo gürkchen,


stimmt, neben dem Frühjahr ist der Herbst die schönste Jahreszeit in unseren Wäldern. Besonders Buchenwälder, wie sie auf Deinen Bildern zu sehen sind, zeichnen sich durch die Vielfärbung der Blätter besonders aus. Aber das gilt eigentlich für jeden Laubwald, ganz egal welche Baumarten er beherbergt.

LG, Fuchs (mach weiter so..)
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Im Thüringer Wald auf dem Rennsteig

Bild
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Auf dem Foto von @Gudrun sieht man einen wunderschönen Totholzstamm der bereits älter und von Moosen und Pilzen bewachsen ist. Diese abgestorbenen Bäume, egal ob nun stehend oder liegend, beherbergen viele Tier- und Insektenarten. Ebenso kann man an ihnen häufig seltene Pflanzen vorfinden. Sie liefern auch neuen Humus für das Wachstum der Flora des Waldes.
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Hier hat mir die "Besiedelung" des Baumstumpfes ganz besonders gefallen :wink:

Bild
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Dieses Bild zeigt eine sogenannte "Naturschönheit", einen dicht mit Moos und Flechten bewachsenen Fichtenstock. Sehr gut sind dabei "Fallkerb" und "Fällschnitt" (höherliegend) zu erkennen. Über dem tieferliegenden Fallkerb, auf dem sich etwas Moos und Nadelstreu befindet, sieht man ca. 50 Fichtenkeimlinge. Sie geben sich mit wenig Nährstoffen zufrieden. Ein sehr interessantes und schönes Bild!
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Diese Aufnahmen habe ich 2012 im Sauerland gemacht.
Sie zeigen,wie der Sturm "Kyrill" dort gewütet hat...
Bilder über "Lebensraum Wald" - "unser Wald" von Mi 28 Mai, 2014 10:10 Uhr
5.jpg
Sauerland Ende Oktober 076.jpg
Sauerland Ende Oktober 079.jpg
Sauerland Ende Oktober 080.jpg
Sauerland Ende Oktober 082.jpg
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Diese "schönen", sollte man nicht sagen, denn "Kyrill" hinterlies weniger Schönes, zeigen uns die Machtlosigkeit des Menschen gegen die entfesselte Natur. Man sieht auf den interessanten Bildern ehemalige Mono-Kulturen von Fichten, die um die hundert Jahre alt sein dürften. Die Opfer der Stürme sind zumeist Fichten-Monokulturen, natürlich fällt auch in Mischbeständen, oder selbst Urwäldern der eine oder andere Baum dem Sturm zum Opfer. Aber eben nur Einzelbäume, ganze Flächen werden hier nicht "geworfen". Es sind gerade Fichten, aber auch Kiefern-Reinbestände die wegen ihres Wurzelwachstums sehr anfällig gegen Stürme sind. In Urwälder z.B. finden wir viele Baumarten, die anhand ihres verschiedenen Wurzelwachstums sich gegenseitig besseren Schutz gewähren. Aber da sage ich wenig Neues, sehr viele von Euch wissen das ja. Monokulturen aus Fichten und Kiefern sind jedoch viel ertragreicher für den Waldbesitzer als beispielsweise Urwälder! Bilder und Fotos zu Urwälder! bei Google. . In Urwäldern finden sich viele Baumarten ein, hier entstehen Laubwälder mit Nadelholz gemischt. Man findet in diesen auch Weiden, Pappeln, Birken, verschiedene Ahornsorten und Eschen, Ulmen, Erlen und was auch immer. Durch ihr meist verschiedenes Wurzelwachstum stabilisieren sie sich gegenseitig und sind bei Stürmen weniger anfällig. Das gilt sogar für einen Fichtenbestand der mit Tannen, Kiefern und Lärchen besetzt ist. Aber auch der Mensch kann hier besser eingreifen, er ist heutzutage auch "gescheiter", versucht Nadel- und Laubholz zu mischen, was gar nicht so einfach ist. Buchen sind z.B. sehr frostanfällig, Eichen brauchen viel Sonne, auch das Wachstum der verschiedenen Baumsorten ist verschieden und sie können sich daher gegenseitig am Großwerden hindern.

Auf den Bildern von @gürkchen sieht man Fichten, die anhand ihres Wurzelwachstums sogar gegen Kyrill standgehalten hätten. Sie wurden buchstäblich in geringer Höhe abgebrochen, abgedreht. Man kann es deutlich an dem zersplitterten Baumstämmen erkennen. Solche kurzen Stämme sollte man im Wald belassen, aus ihnen kann sowieso nur noch Brennholz hergestellt werden. Die paar Euro sind es nicht wert, dem Wald neuen Humus zu nehmen und vielen Insektenarten Futter und Behausung. Heutzutage, der Mensch ist ja in den letzten Jahrzehnten nach schweren Stürmen "gescheiter" geworden. Derzeit werden eben mehr Laubwälder angepflanzt. Von der Abkehr der Monokultur Bilder und Fotos zu Monokultur bei Google. ist man bisher auch noch nicht ganz gekommen. Es dreht sich eben alles nur um den Ertrag.
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Siegi, du erklärst alles immer so schön,vielen Dank dafür :knuddelx:
Auf dem ersten Photo sieht man eine Tanne,die mitten aus einem gerodeten Baumstumpf wächst.
Das zweite zeigt einen Apfelbaum mitten im Wald,die Äpfel waren auch noch sehr lecker.
Bilder über "Lebensraum Wald" - "unser Wald" von Fr 30 Mai, 2014 16:48 Uhr
Tanne auf Baumstumpf.jpg
Apfelbaum mitten im Wald.jpg
ganz alter Baum.jpg
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Vielen Dank @gürkchen für Dein Lob, das hat mich sehr gefreut.

Zur Weißtanne Bilder und Fotos zu Weißtanne bei Google. muß ich nicht viel sagen, Du hast sie ja schon spezifiziert. Obstbäume, oder Wildobstbäume werden meistens an Waldrändern belassen, da wo sie nicht stören, d.h. Nutzholzbaumarten nicht am Wachstum hindern. Sie bleiben auch stehen, wenn das Nutzholz um sie herum schon höher ist. Das letzte Bild von @gürkchen zeigt eine Rotbuche Bilder und Fotos zu Rotbuche bei Google. , einen speziell gewachsenen Baum, den der Forst- oder Waldmann als "Naturschönheit" bezeichnet. Er ist für den Holzertrag unerheblich, kaum nutzbar, nur als Brennholz geeignet. Solche Bäume sind für die Waldbediensteten, wenn überhaupt, werden sie von ihnen bei geeigneter Größe zu Brennholz verarbeitet. Meist bleiben solche Naturschönheiten jedoch stehen, denn sie sind bei der Verarbeitung ziemlich arbeitsintensiv. So bilden sie an Waldrändern etwas Sturmschutz für den genutzten Waldbestand, es sind sogenannte Sturmbrecher.
OfflineKaa
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Scrollt mal ganz nach oben auf dieser Seite zum 1. Foto (der verdrehte Baum)...
...und nun - ein knappes Jahr später- hat unser bekanntester Baum in der Region nach geschätzten 800 Jahren sich heimlich, still und leise des Nächtens mal zur Ruhe gelegt. :cry:
Da er tief im Wald wohnt wurde das am Morgen danach von einem Jogger bemerkt, der da täglich dran vorbeikommt.

Schade, eines unser Wahrzeichen steht nun nicht mehr. Mich tröstet, das er im Wald verbleibt und berichtet wurde, dass in seiner Krone ein seltener Farn entdeckt wurde. (Dessen Namen ich wieder vergessen habe... :oops: )

Edit: war nun selber neugierig wegen dem Farn...es ist ein Rippenfarn!
Wer mag:http://www.nwzonline.de/zetel/wahrzeichen-des-urwaldes-umgestuerzt_a_15,0,2015474415.html
Bilder über "Lebensraum Wald" - "unser Wald" von Mi 10 Sep, 2014 23:12 Uhr
Bild 229.jpg
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